Institut für Palästinakunde
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Start / Politik (Archiv)


Israel wachsende Umklammerung Jerusalems verstehen [16.04.2010]




Israel schafft Voraussetzungen für willkürliche Deportationen [13.04.2010]

nakba 2010 Durch zwei Militärverordnungen die am heutigen Tag in Kraft treten, verschafft sich Israel einen Freibrief Palästinenser auf der Westank nach Gutdünken zu deportieren.

Durch die Änderungen der Verordnungen betreffend die "Prevention of Infiltration" und "Security Provisions" wird u.a. der Begriff "Infiltrant" neu definiert, so daß letztlich jede Person von dem Begriff erfasst wird, die sich in der Westbank aufhält und dazu keine "Erlaubnis" besitzt. Dabei bleibt unklar, was unter "Erlaubnis" genau zu verstehen ist.
Durch die neue Regelung werden daher auch Palästinenser erfasst, die keine israelische "Erlaubnis" besitzen, etwa weil sie nie im Besitz einer solchen waren.
Es ist daher zu befürchten, dass es im Westjordanland aufgrund der Neuregelung zu zahlreichen Verhaftungen und Deportationen von Palästinensern durch die israelische Armee kommen wird.

In deutschen Medien ist dazu nur von drohenden 'Ausweisungen' die Rede, womit die Palästinenser gewissermassen offiziell zu 'Eindringlingen' bzw. Flüchtlingen in Palästina erklärt werden.

Ergänzende Links:
Protestbrief isr. Menschenrechtsorganisationen (HaMoked)
Interview mit Elad Cahana, Anwalt von "HaMoked" (dw)
Interview mit Tsafrir Cohen (Audio, dw)


34 Jahre 'Tag des Bodens' [31.03.2010]

Anfang 1975 wurden Pläne der isr. Regierung bekannt, in Galiäa eine jüdische Mehrheit herzustellen. Nachdem dazu im Februar 1976 nahe Sakhnin 2.100 Hektar Land beschlagnahmt worden waren, riefen die Palästinenser für den 30. März zu Protesten und Streiks auf.

Die isr. Antwort bestand in der Entsendung tausender von Soldaten und Polizisten, welche die Proteste mit Gewalt niederschlugen und sechs Palästinenser erschossen.
'Land Day' von Abdel Rahman Al-Muzain (1984)
Arraba: Kheir Mohammad Salim Yasin (23); Sakhnin: Khadija Qasem Shawahneh (23), Raja Hussein Abu Rayya (30), Khader Eid Mahmoud Khalaila (24); Kufr Kanna: Muhsin Hasan Said Taha (15); Nur Shams: Ra'fat Ali Az-Zheiri (21).


Schweiz (NZZ): Nein zur bedingungslosen Aufnahme von Israel in die OECD! [29.03.2010]

Nein zur bedingungslosen Aufnahme von Israel in die OECD! Petition an den Bundesrat

Israel kommt solchen Zielen und internationalen Verpflichtungen jedoch in keiner Weise nach:

- Israel ignoriert seit mehr als 60 Jahren zahlreiche Resolutionen der Uno-Generalversammlung und des Sicherheitsrates: Es verwehrt den Vertriebenen und Flüchtlingen das Rückkehrrecht und zieht sich nicht hinter die international anerkannten Grenzen von 1967 zurück.
- Israel verstösst seit mehr als 40 Jahren gegen das Völkerrecht: Es eignet sich als Besatzungsmacht palästinensisches Land an, auch in Ost-Jerusalem.
- Israel hat im Gazastreifen die Genfer Konventionen verletzt: Diese verlangen, dass die Zivilbevölkerung im Krieg geschützt wird. Was die Bevölkerung von Gaza an Zerstörung zu erleiden hatte und aufgrund der israelischen Wirtschaftsblockade bis heute aushalten muss, ist eine humanitäre Katastrophe.
- Die Kontrollen und Demütigungen, die der palästinensischen Bevölkerung täglich zugemutet werden, zeugen von der zutiefst menschenrechtswidrigen Politik Israels.

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'Wir sind keine Schachfiguren' (Ahmed Tibi, MK) [14.02.2010]

'Wir sind nicht auf Flugzeugen in diesem Land angekommen und wir sind nicht hierher immigriert...' "Wir sind keine Schachfiguren," sagte Tibi. "Wir sind nicht auf Flugzeugen in diesem Land angekommen und wir sind nicht hierher immigriert. Wir wollen niemand innerhalb der Grenzen dieses Landes vertreiben, aber wenn jemand uns verteiben will, dann sage ich: Jene, die hier zuletzt angekommen sind, werden als erste gehen. Und so wird es auch weniger Faschisten in Israel geben."

Quellen:
Ayalon touts population swap in peace deal


Extremistisch - Kach oder Arbeitspartei? [13.01.2010]

Palästinensische Flüchtlinge (1948) "Kahane spricht über die Vertreibung der Araber, aber er hat nicht einen einzigen vertrieben. Jene, welche die Araber vertrieben sind genau die, die heute zum Lager der Arbeitspartei gehören. Sie vertrieben hunderttausende ohne mit der Wimper zu zucken, auch während des Sechstagekriegs, von den Golanhöhen. Und niemand hat sich darüber aufgeregt."

General Raphael Eitan (1929-2004) in einem Interview in der Yediot Ahronot (25. Dez. 1987).


Majida Abu Rahmah: Mein Ehemann, verhaftet wegen seines Protests gegen die Mauer [05.01.2010]

Protest von Frauen in Bil'in (2005) Am internationalen Tag der Menschenrechte, 2008, befand sich mein Mann, Abdallah Abu Rahmah, in Berlin, um die Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte entgegen zu nehmen. Letztes Jahr, am selben Tag, dem 10. Dezember, wurde Abdallah um zwei Uhr morgens von zwei Soldaten abgeführt, die in unser Haus auf der Westbank eingebrochen waren. Abdallah wurde genau dafür verhaftet, wofür er den Preis erhielt – für seinen gewaltlosen Kampf für Gerechtigkeit, Gleichheit und Frieden in Israel/Palästina.

Mein Mann ist Schullehrer und Farmer im palästinensischen Dorf Bil'in. Als Israel hier seine Apartheidsmauer errichtete, trennte es Bil'in von mehr wie der Hälfte seines Landes, um damit die Expansion der illegalen Siedlung Ost-Mattityahu zu ermöglichen Als Reaktion darauf begannen Abdallah und anderer Dorfbewohner mit einer Kampagne für den gewaltlosen Widerstand. In den letzten fünf Jahren marschierten wir jeden Freitag mit israelischen und internationalen Unterstützern, um gegen den Diebstahl unseres Landes und unserer Güter zu protestieren.

Den vollständigen englischsprachigen Text finden Sie hier.


Besatzer am Ende (II) [22.12.2009]

Jamal Juma (verhaftet 20.12.09) Jamal Juma, the director of the Stop the Wall campaign who met with Fayyad last week to discuss the ban, said the number of Palestinians employed in Israeli communities in the West Bank is much higher than the official numbers.

"Officially Israel gives permissions to between 10,000 and 15,000 Palestinians to work in settlements but it's more like 30,000 workers when you include Palestinians working both legally and illegally," he told The Media Line after the meeting with Fayyad. "The settlements are completely dependent on cheap Palestinian labor for their infrastructure so I think we can really hurt the settlements if all Palestinians stop working there."

Juma was arrested by Israel less than 48 hours after speaking with The Media Line.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Bericht von 'theRealNews' über die Verhaftung führender israelischer und palästinensischer Aktivisten
Interview mit Juma (Oktober 09) von E. Cantorow (znet)


Besatzer am Ende: Israel inhaftiert weiteren 'Graswurzel Aktivisten' [20.12.2009]

Am Abend des 20. Dezember wurde nunmehr der dritte prominente palästinensische Aktivist von den israelischen Behörden verhaftet, bzw. gefangen genommen.
Nach Muhammad Othman und Abdallah Abu Rahma aus Bil'in traf es nun den auch in Deutschland recht bekannten Aktvisten Jamal Juma.

Jamal Juma (verhaftet 20.12.09) Muhammad Othman (verhaftet 22.09.09) Adballah Rahmah (verhaftet 12.10.09)

Das IPK protestiert hiermit gegen die Inhaftierung Jamal Jumas - die ganz offensichtlich Teil einer Kampagne zur Zerstörung des palästinensischen zivilen Widerstands gegen die Besatzung ist. Eine Kampagne, der sich europäische NGOs in den Weg stellen müssen.

Jedoch, so traurig die auch Nachricht ist - so sehr zeigt sie doch auch, daß die Besatzer Arbeit von Juma, Othman und Rahmah ernst nehmen. Das sie zurecht fürchten, daß die Tage der straflosen und folgenlosen Besatzung gezählt sind.

Ergänzende Links:
Jamal Juma, coordinator of the Stop the Wall Campaign, in Israeli jail
Bericht von 'theRealNews' über die Verhaftung führender israelischer und palästinensischer Aktivisten


Tzipi Livni entgeht der Verhaftung in England [17.12.2009]

Tzipi Livni zu Besuch in England Am Dienstag dieser Woche entzog sich die Vorsitzende der Kadima-Partei und Mitverantwortliche für das Massaker im Gaza-Streifen, Tzipi Livni, einer möglichen Verhaftung, indem sie einen geplanten Aufritt bei einer Veranstaltung des 'Jewish National Fund' (JNF) in England kurzfristig absagte.

Nach Protesten der isr. Regierung - die erklärte, daß dieses Vorgehen die englische Beteiligung am 'Friedensprozess' gefährde -, erklärten die englischen Behörden alles unternehmen zu wollen, um israelische Politiker vor den Nachstellungen der eigenen Justiz zu schützen. Damit wolle man Beitrag zum Frieden im Nahen Osten zu leisten, erklärte der englische Aussenminister.

Hauptgegenstand der JNF-Veranstaltung war eine Promotion für die Ansiedlung von 300.000 Juden im Negev.

Ergänzende Links:
SPIEGEL: Israel empört über britischen Haftbefehl gegen Livni
haaretz: Negev group: Israel misinformed UN about woes of Bedouin


Chronik 14.12.1948 - UNO beschliesst UN-Resolution 194 [14.12.2009]

Paragraph 11

... beschließt, daß denjenigen Flüchtlingen, die zu ihren Wohnstätten zurückkehren und in Frieden mit ihren Nachbarn leben wollen, dies zum frühestmöglichen Zeitpunkt gestattet werden soll und daß für das Eigentum derjenigen, die sich entscheiden, nicht zurückzukehren, sowie für den Verlust oder die Beschädigung von Eigentum, auf der Grundlage internationalen Rechts oder nach Billigkeit von den verantwortlichen Regierungen und Behörden Entschädigung gezahlt werden soll

Ergänzende Links:
IPK-Chronik / UN-Resolution 194


Walid Khalidi spricht zum 'Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk' (29. Nov 09) [10.12.2009]

Institute for Palestine Studies Am 30.11. trat anlässlich des 'Tags der Solidarität mit dem palästinensischen Volk' - dem 29. November - in New York das 'UN-Komitee für die unveräusserlichen Rechte des palästinensischen Volks' zusammen.
Gast des Komitees war der palästinensische Historiker Walid Khalidi (1925-), der Gründer des 'Institute for Palestine Studies'.

Den Kern seines Vortrags bildete Jerusalem - die religiöse und die politische Bedeutung der Stadt, die von drei Weltreligionen für sich reklamiert wird.

Den bemerkenswerten Vortrag können Sie unter den folgenden Links betrachten:
Part I / Part II / Part III / Part IV / Part V


'Wir haben genug Obama' (Dr. Haidar Eid) [20.11.2009]

Barrack Obama & Edward Said
Sehr geehrter Herr Präsident,

wahrscheinlich werden Sie diesen Brief wegen Ihres vollen Terminkalenders nicht lesen und auch wegen der Berge von Post, die Sie von Präsidenten, Königen, Prinzen, Scheiks und Ministerpräsidenten bekommen. Wer ist schon ein palästinensischer Akademiker aus dem Gazastreifen, der die Frechheit besitzt, einen offenen Brief an den Präsidenten der USA zu schreiben? Was diesen Brief ausgelöst hat, ist ein Photo Eurer Exzellenz, auf dem Sie neben dem inzwischen verstorbenen palästinensischen Intellektuellen Edward Said sitzen. ...

Den vollständigen Text in der Übersetzung von Ellen Rohlfs finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Interview mit dem BDS-Aktivisten Dr. Haidar Eid
Dr. Joseph Massad über den Nobelpreis für Barrack Obama


Fayyad und Abu Amr über die Krise (H. Cobban) [13.11.2009]

Gestern hatte unsere Gruppe ein 40-minütiges inoffizielles Gespräch mit dem sehr pro-amerikanischen Ministerpräsidenten 'Salam Fayyad'. Wir hatten auch eine längere Diskussion mit Ziad Abu Amr, dem Aussenminister der kurzlebigen Einheitsregierung von 2007 und engen Vertrauten Abbas. Beide waren extrem bedrückt und zeigten sehr deutlich, wie sehr sich die äusserst pro-amerikanische PA-Führung von der Obama-Administration betrogen fühle.
Abu Amr sagte: "Abbas hat sich vollständig nach den Vorgaben gerichtet. Die PA hat Palästinenser getötet um zu beweisen, daß sie bereit ist israelischen Sicherheitsinteressen zu dienen.
Was hat er dafür bekommen? Nur die Fortsetzung des Siedlungsausbaus, Hauszerstörungen und Enteignungen.
Wenn das so weiter geht, dann wird und sollte er nicht weiter im Amt bleiben."

Den vollständigen Beitrag von Helena Cobban finden Sie hier.


Aus Washington und Jerusalem: Mehr schlechte Nachrichten [04.11.2009]

90% der US-Kongressmänner votierten gegen Richard Goldstone Am Montag dieser Woche erschien auf den Seiten von 'Foreign Policy' ein Artikel von Stephen M. Walt - einer der Verfasser von 'Die Israel-Lobby' -, in dem das Desaster der neuen alten US-Nahostpolitik auf den Punkt gebracht wird.
(Ergänzend sei angefügt, daß am Dienstagabend 344 Mitglieder des Repräsentantenhauses so wie von der israelischen Regierung gewünscht abstimmten. Nur 36 stimmten dagegen.)

Den vollständigen Artikel - mit Verweisen auf Stellungnahmen Richard Goldstones und Tony Judts - finden Sie hier.


Wasserraub - zum Bericht von Amnesty International [30.10.2009]

von Dr. Viktoria Waltz

Wasserraub - Eine andere Form der Zerstörung der Lebensgrundlagen in Palästina durch die Israelische Kolonisierung

Wasserressourcen der Region „Für viele Familien in der West Bank und im Gaza Streifen ist das Wasserrauschen aus einem intakten Wasserhahn seit langem ein Luxus. Muhammed Sharia lebt mit seiner Familie und zwei Brüdern in Bethlehem. Wenn er Glück hat, bekommt er städtisches Wasser einmal im Monat. Und wenn es dann kommt, füllt er die Zisterne und die großen Tanks auf seinem Dach als Reserve: „Seit genau 12 Monaten haben wir keinen Tropfen Wasser aus dem Leitungsnetz zapfen können. Wir müssen Wasser teuer kaufen um unsere Tanks zu füllen.“

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Die Mauer hat Geburstag: Der israelische „Sicherheitszaun“ und die internationale Doppelmoral [09.07.2009]

Von Fritz Edlinger

... ein Beispiel von vielen für Rechtsbruch und inakzeptable Doppelstandards der Nahostpolitik ... Am 9.7. jährt sich das Gutachten des Internationalen Gerichtshofes zum Bau des sogenannten Sicherzaunes durch Israel zum fünften Male. In seinem Beschluss hat der Gerichtshof eindeutig festgestellt, dass dieses Bauwerk illegal ist und hat seine sofortige Entfernung verlangt. Dieses – im Auftrag der UN-Vollversammlung erstellte Gutachten – wurde bislang von der Internationalen Staatengemeinschaft ignoriert, ebenso die im Gutachten enthaltene Aufforderung an die Unterzeichner der Vierten Genfer Konvention vom 12.8.1949, sicherzustellen, dass Israel auch dieser Aufforderung nachkommt.

Den vollständigen Text können Sie hier herunterladen.


Kein kleiner Schritt vor, ein ganz großer Schritt zurück! [17.06.2009]

Eine subjektive Einschätzung zur jüngsten Rede des israelischen Ministerpräsidenten

Von Fritz Edlinger

Die Reaktionen, leider auch die meisten aus Europa, auf die jüngste Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu offenbaren für Kenner der Nahostpolitik ganz deutlich das Dilemma mit der neuen israelischen Rechts-Regierung. Nachdem deren führende Exponenten im Wahlkampf aber auch schon danach die internationalen Erwartungen so niedrig wie nur irgendwie möglich geschraubt hatten, konnten die meisten Stellungnahmen aus dem Westen fast nur (vorsichtig) positiv ausfallen. Von ersten Schritten in die richtige Richtung wurde da in Washington und gestern auch in Straßburg bei der Konferenz der EU-Außenminister gesprochen. Nun, nachdem Netanjahu und seine Partner in der neuen israelischen Regierung bislang ja de facto jegliche konstruktiven Gespräche mit den Palästinensern abgelehnt hatten, tatsächlich ein Fortschritt! Aber welcher?

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Palästinensische Reaktionen zu Netanjahus Rede [15.06.2009]

Das einzig vorgeblich revolutionäre in der mit Spannung erwarteten Rede Netanjahus - die allgemein als Reaktion auf die Rede Obamas in Cairo gesehen wird - bestand in der Erwähnung (!) eines palästinensischen Staates. Diesen versah Netanjahu jedoch mit derart vielen Vorbehalten und Variablen, dass man sich dessen Gründung schenken kann.
Der 'palästinensische Staat' a la Netanjahu ist vor allem erst einmal 'zukünftig' - erst dann zu haben, wenn die Palästinenser Israel als den "Staat der Juden" anerkennen - d.h. wenn sie sich dazu bereit erklären, die Existenz von 1.2 Millonen Nichtjuden in Israel aufzugeben.
Ein Opfer des Rotstift Netanjahus wurden auch die Grenzen des Staates, in denen die Pal. in Freiheit leben könnten, er soll schlicht keine haben. Und logischerweise soll dieser Staat auch 'Demilitarisiert' sein - garantiert unfähig seine Bürger vor der Willkür des israelischen Nachbarn zu schützen.

Mit der von Obama erwähnten Zweistaatenlösung hat dieser 'Palästinenserstaat' rein gar nichts zu tun. Dementsprechend sehen die Reaktionen der Palästinenser aus:

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ARIJ: Israel täuscht und manipuliert die internationale Gemeinschaft bezüglich der Expansion von Siedlungen [30.05.2009]

ARIJ, das mit dem IPK befreundete Applied Research Intitute Jerusalem, veröffentlichte kürzlich einen Bericht zu den aktuellen israelischen Siedlungs-Expansionsplänen. Den originalen, englischsprachigen Bericht finden Sie hier.
Für die nachfolgende Übersetzung bedanken wir uns bei Frau Dr. Viktoria Waltz.

Mitte Mai 2009 hat der Oberste Gerichtshof in Israel der Regierung die Anweisung gegeben, ihrer Verpflichtung nachzukommen, nämlich binnen 90 Tagen sechs israelische ‚Outposts’ zu evakuieren, die auf Palästinensischem Boden in der Westbank errichtet worden sind. Diese Anweisung kam wie bestellt zum Besuch des Premier Ministers Benyamin Netanyahu in die USA, wo der Friedensprozess im Nahen Osten mit dem neu gewählten Präsidenten der USA, Barack Obama Thema war, während die Expansion Israelischer Siedlungen ganz öffentlich in vielen Regionen der besetzten West Bank weiter geführt wurde.

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„Kafka in Palästina - Araber in Israel” [30.05.2009]

Symbol eines Staats, der seine Vergangenheit fürchtet „Für die palästinensischen Bürger Israels nimmt das Leben immer mehr kafkaeske Züge an.
Seit Jahren hat sich ihr Staat bemüht, seine jüdische Identität durch gesetzliche, konstitutionelle, kulturelle und politische Mittel zu stärken, trotz des Umstands, daß jeder Fünfte seiner Bürger Araber/in ist.
Die neueste Serie von Gesetzen ist nur ein weiterer Teil dieses Bemühens.
Zusätzlich zu der Diskriminierung, die sie bereits in allen Lebenbereichen erfahren, soll ihnen nun auch verwehrt werden die 'nakba', den Verlust ihrer Heimat zu betrauern oder gegen Israel als den 'Staat der Juden' zu opponieren.”

Den vollständigen englisch-sprachigen Text können sie hier nachlesen.


„"Kan fii mustautaniin il yom - habt ihr heute jüdische Siedler gesehen?"” [17.05.2009]

Israel Must Rein in Settler Movement (imemc) "Kan fii mustautaniin il yom - habt ihr heute jüdische Siedler gesehen?" Eine der täglichen Fragen die im palästinensischen Dorf Yanoun die Runde machen. Die jüdischen Siedler leben in sogenannten "Outposts" rund sechs bis zehn Kilometer von der Muttersiedlung Itamar entfernt. Einem Adlerhorst gleich reihen sich die Aussenposten ringförmig auf den Hügeln um das 120-Seelendorf der Palästinenser. Wenn nachts die Scheinwerfer von den Hügelkämmen die Hänge und das Dorf nach Bewegungen absuchen, offenbart sich die allgegenwärtige Präsenz der Siedler.

Den vollständigen Bericht können hier nachlesen.


Palästinenser erinnnern an den 61. Jahrestag der nakba [17.05.2009]

von Carlos Latuff Tausende Palästinenser erinnerten am Donnerstag an den 61. Jahrestag der "naqba", der Katastrophe die nach der Gründung Israels zum Exodus hunderttausender palästinensischer Flüchtlinge führte.
Palästinensische Flaggen und Photos arabischer Dörfer in der Hand haltend, welche die israelischen Streitkräfte vor 60 Jahren zerstört haben, marschierten Demonstranten durch das Zentrum von Ramallah in der von Israel besetzten West Bank.
"Das Recht auf Rückkehr ist heilig", "Kein Friede ohne das Recht auf Rückkehr" forderten die Transparente, die von den Marschierern getragen wurden.
Die Demonstration fand einen Tag früher statt, da der Jahrestag der "naqba" dieses Jahr auf einen Freitag fiel, ein Ruhetag in den zumeist muslimischen palästinensischen Gebieten.

Den vollständigen englischsprachigen Text des 'Palestine Telegraph' können Sie hier nachlesen.


„Israel Review Konferenz” in Genf (18.-19. April) [20.04.2009]

United Against Apartheid, Colonialism and Occupation, Dignity & Justice for the Palestinian People Am 18. beginnt in Genf die „Israel Review Konferenz”, zwei Tage vor dem Beginn der „Durban Review” UN-Konferenz, um den Fortschritt bei der Implementierung, der 2001 von der Weltkonferenz gegen Rassismus angenommen 'Durban-Deklaration' und des 'Durban-Aktionsprogramms' zu begutachten und deren Empfehlungen zu unterstützen.

Die „Israel Review Konferenz” wird international anerkannte Experten und Akteure zusammenbringen, die für soziale und politische Gerechtigkeit eintreten, um zu begutachten ob bzw. wie die Anti-Rassismus-Instrumente der UN auf die Politik und Praktiken Israels gegenüber den Palästinensern angewendet werden können; und um praktische Empfehlungen zu entwickeln, um Israel dazu zu zwingen internationales Recht einzuhalten und die Rechte der Palästinenser zu schützen.

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9. April 1948: Massaker in Deir Yassin [16.04.2009]

Am frühen Morgen des 9. April 1948 attackierten Kommandos des Irgun (angeführt von Menachem Begin) und der 'Stern Gang' Deir Yassin, ein Dorf mit ungefähr 750 palästinensischen Bewohnern. Das Dorf lag ausserhalb des Gebiets, das die Vereinten Nationen dem jüdischen Staat zugesprochen hatten und war für seine friedliche Beziehungen zu den jüdischen Nachbarn bekannt. Aber es lag auf der Hochebene im Korridor zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Daher sollte Deir Yassin der Besatzung gemäss dem Plan Dalet anheim fallen, weshalb es die jüdischen Hauptstreitkräfte, die Haganah, den irregulären terroristischen Kämpfern des Irgun und der Stern Gang ermöglichten, es einzunehmen.

Alles in allem wurden mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder systematisch ermordet. Dreiundfünfzig Waisenkinder wurden entlang der Mauer der Altstadt buchstäblich weggeworfen, wo sie von Hind Husseini gefunden und in ihr Haus hinter dem 'American Colony Hotel' gebracht wurden, das später zum Dar El-Tifl El-Arabi Waisenhaus wurde.

Die englischsprachige Webseite von 'Deir Yassin Remembered' finden Sie hier.


Guardian: „Wie Sanitäter bei dem Versuch Verletzte zu bergen getötet wurden” [23.03.2009]

„Mediziner und Krankenwagenfahrer, die bei der israelischen Invasion des Gazastreifen an Versuchen zur Bergung von Verletzten beteiligt waren berichteten dem guardian, dass sie bei dem Versuch ihren Arbeit zu tun von israelischen Kräften angegriffen wurden.

Die Offensive liess 16 Sanitäter tot zurück. Beinahe alle von ihnen wurden bei dem Versuch Leben zu retten von israelischem Feuer getötet und noch viel mehr verletzt. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge wurden mehr als die Hälfte der 27 Hospitäler in Gaza durch israelische Bomben beschädigt. Zwei Kliniken wurden vollständig zerstört und 44 andere beschädigt.”

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.


NRZ: 'Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels' [19.02.2009]

Poster der IRGUN TerrorgruppeSpricht oder schreibt man über Terrorismus sind in der Regel islamistisch motivierte Gewalttaten gemeint, wobei die zionistisch-terroristische Vergangenheit vieler Offizieller in Israel in der Regel selten zur Sprache kommt. Alan Schink will dieser Betrachtungsweise entgegenwirken – in einer dreiteiligen Serie über den friedlichen Ursprung des Zionismus und die Geschichte zionistischer Untergrundbewegungen der 30er, 40er und 50er Jahre. Ohne deren Gewalttaten würde der israelische Staat nicht existieren, und sie prägen seine Politik bis in die Gegenwart. (NRZ)

Ursprünge des Zionismus (Teil 1)
Die Geburtsstunde des Terrors (Teil 2)
Die „Post-Terror”-Ära (Teil 3)



Waffenstillstand, israelischer Stil [02.02.2009]

(www.ipsnews.net) Krieg zu führen und dabei vom Frieden zu sprechen ist die übliche israelische Praxis. Am 19 Januar schrieb haaretz: "Israel erklärt einen einseitigen Waffenstillstand. Das Sichrheitskabinett autorisierte letzte Nacht einen einseitigen Waffenstillstand beginnend um 02:00 Uhr am Sonntagmorgen, drei Wochen intensiver Kämpfe beendend".

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I. Lübben: „Über die Hintergründe des Krieges im Gazastreifen” [23.01.2009]

Abu'l Walid Muhammas Ibn RushdD Al-Qurtubi (Averroes), 1126-1198 „Ich bin sicher, wir werden irgendwann ... in all den anderen Teilen dieses Landes ... siedeln, sei es durch gegenseitiges Einverständnis mit unseren Nachbarn, sei es durch Gewalt. Errichtet jetzt einen jüdischen Staat, selbst wenn es nicht im ganzen Land ist. Der Rest wird im Laufe der Zeit noch kommen. Er muss kommen.” David Ben Gurion 1937

Diskurse über politische Ereignisse haben oft die Tendenz, sich zu verselbstständigen. Irgendwann setzen sie sich in den Köpfen fest und werden als wahr angenommen. ... Problematisch werden solche "diskursiven Wahrheiten" jedoch ... wenn es wie im Gaza um das Leben tausender Menschen geht.

Den vollständigen Text können Sie sich hier ansehen.

Ivesa Lübben, Mitarbeiterin des Averroes Institut für Wissenschaftliche Islamforschung, ist Politologin und Journalistin


Israelische Kriegsverbrecher vor dem internationalen Strafgerichtshof? [23.01.2009]

Zur Zeit laufen Aktivitäten verschiedener NGOs mit dem Ziel, israelische Militärs und Politiker, die für die Kriegsverbrechen in Gaza verantwortlich sind, vor den Internationale Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen. Siehe hier, hier oder hier.
Diese Anstrengungen werden von der israelischen Führung offenbar durchaus ernst genommen - siehe hier oder hier - was nach dem was man in Gaza gesehen hat auch nicht sehr verwundert.

Würden dazu Boykotte gegen von der israelischen Besatzung profitierende Unternehmen in Europa in Schwung geraten - siehe hier - so könnte dies vielleicht tatsächlich dazu beitragen, die Israelis von ihrem selbst/zerstörerischen Kurs abzubringen.

Ergänzende Links:
AI: Beweise für den Einsatz von Phosphor gegen Zivilisten.
Guardian: Demands grow for Gaza war crimes investigation
IPS: Cornering of Civilians Unprecedented, Says UN Official
HRW: "The Incendiary IDF" by Kenneth Roth


Interview mit Noam Chomsky: "Undermining Gaza" [21.01.2009]

CHOMSKY: Jedes Mal wenn man die HAMAS in der Zeitung steht heisst es, die "vom Iran gestützte HAMAS, die Israel zerstören will".
Versuchen sie mal einen Satz zu finden mit "der demokratisch gewählten HAMAS, die zu einer Zwei-Staaten-Lösung aufruft" und das seit Jahren.
Tja, das ist ein gutes Progaganda System. Sogar in der US-Presse haben sie gelegentlich Gastbeiträge von HAMAS-Führern, Ismael Haniya und anderen zugelassen, die sagten, ja wir wollen eine Zwei-Staaten Lösung auf der international anerkannten Grenze wie jeder andere.

Das vollständige englischsprachige Interview finden Sie hier.


„Ein kinderleichter Krieg” (G. Levy) [19.01.2009]

Fotos aus Gaza Der Kampf im Gazastreifen ist ein De-Luxe-Krieg. Verglichen mit den vorausgegangnen Kriegen ist er wie ein Kinderspiel – Piloten bombardieren ungehindert, und - als ob es eine Probe wäre beschießen Soldaten aus Panzern und die Artillerie Häuser und Zivilisten, Kampftruppen zerstören ganze Straßen aus ihren Fahrzeugen ohne auf einen ernsten Widerstand zu stoßen. Eine große, umfassende Armee kämpft gegen eine hilflose Bevölkerung und eine schwache, in sich zerrissene Organisation, die aus den Kampfzonen geflüchtet ist und noch nie solch einen Kampf durchgefochten hat. All dies muss offen gesagt werden, bevor wir damit beginnen, über unser Heldentum und unsern Sieg zu frohlocken.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Gaza - Prof. A. Soffer (Haifa): „dann müssen wir töten und töten und töten” [18.01.2009]

„Wenn erst 2.5 Millionen Palästinenser in einem abgeschlossenen Gaza leben, dann werden diese Menschen noch grössere Tiere sein wie sie es heute sind, mit der Hilfe eines kranken fundamentalistischen Islams. Daher - wenn wir am Leben bleiben wollen, dann müssen wir töten und töten und töten. An allen Tagen, an jedem Tag. Wenn wir nicht töten, werden wir aufhören zu existieren.
Die einzige Sache, um die ich mich sorge ist wie wir sicherstellen können, daß die Jungs und die Männer, die das Töten ausführen werden, fähig sein werden nach Hause zu ihren Familien zurückkehren und dabei normale menschliche Wesen bleiben.”
(Arnon Sofer, Jerusalem Post, Wochenendbeilage vom 21. Mai 2004, zit. bei Omar Barghouti)

Arnon Sofer war 2004 Leiter des Zentrums für geo-strategische Forschung an der Universität Haifa.

Ergänzende Links:
Artikel in counterpunch 2005: Freedom vs. "Academic" Freedom



Israelisches Kriegsverbrechen in Zeitoun (Gaza)? [08.01.2009]

Der englische 'telegraph' berichtet über Geschehnisse in Zeitoun, die alle Merkmale eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit erfüllen.

Einhundert Mitglieder einer Grossfamilie wurden demnach in einem Haus zusammengepfercht, das danach von der israelischen Armee zusammengeschossen worden sein soll, wodurch nahezu 70 Menschen getötet wurden.
Der Rote Halbmond wurde anschliessend mehrfach mit Waffengewalt davon abgehalten, zu dem Ort vorzudringen.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Tsafrir Cohen (medico international): EU-Steuerzahler bezahlen die israelische Besatzung [03.01.2009]

In einem Interview mit Tsafrir Cohen von 'medico international' weist Cohen auf diverse Sachverhalte hin, die im Schlachtgetümmel im Allgemeinen immer wieder untergehen:

Q.: Die israelische Außenministerin Zipi Livni betonte dieser Tage in Paris, Israel sorge für die palästinensische Bevölkerung. Können Sie das bestätigen?

Bitte lesen Sie hier weiter.


Rückspiegel: 5. November - Israel bricht Waffenruhe durch die Ermordung von sechs HAMAS-Kämpfern [02.01.2009]

(guardian) „Ein viermonatiger Waffenstillstand zwischen Israel und militanten Palästinensern in Gaza geriet in Gefahr, nachdem Israel heute sechs HAMAS-Kämpfer bei einem Einfall in den Gaza-Streifen tötete.”

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


Bewohner Sderots, Gazas fordern Erneuerung des Waffenstillstandes [01.01.2009]

(ynet) - Trotz der andauernden Raketenangriffe auf ihre Stadt während der letzten Jahre, haben circa 500 Bewohner Sderots kürzlich eine Petition unterzeichnet, in welcher der Stop der IDF-Operation in Gaza und die Erneuerung des Waffenstillstandes mit der HAMAS gefordert wird.

Den englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


Israelische Luftschläge [31.12.2008]




Gaza: Juden gegen den Überfall auf Gaza [31.12.2008]

Verschiedene jüdische Gruppen verurteilen den Angriff auf Gaza:

Juden im Iran demonstrieren in Teheran: „Mitglieder der kleinen jüdischen Gemeinschaft im Iran (c. 25,000) demonstrierten vor dem UN-Büro in Teheran gegen die Operationen der IDF im Gaza-Streifen.” Näheres können Sie hier nachlesen.

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost: „Wir die Mitglieder der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Deutschland, fordern die sofortige Einstellung aller Gewalt in GAZA.” Näheres können Sie hier nachlesen.

Jewish Voice for Peace: „Die Jüdische Stimme für den Frieden schliesst sich den Millionen an, die - inklusive der 1,000 Israelis, die an diesem Wochenende auf den Strassen Tel Avivs demonstrierten - den andauernden israelischen Angriff auf Gaza verurteilen.” Näheres können Sie hier nachlesen.


Palästinensische Luftschläge [31.12.2008]




Gaza: Bericht und Spendenaufruf von 'medico international e.V.' [29.12.2008]

medico international e.V., Ärzte für Menschenrechte – Israel, Palestinian Medical Relief Society (Ramallah), Al-Mezan Center (Gaza):

Bitte lesen Sie hier weiter.


Gaza: „In Gaza zu sein, bedeutet gefangen zu sein” [28.12.2008]

Einen 'Überblick' über die neuere Geschichte Gazas, gibt Peter Beaumont im Guardian:

„Gaza. Immer das Leiden von Gaza, dem stärksten Symbol für die Tragödie der Palästinenser. 1948, während der 'nakba' - oder "Der Katastrophe", wie die Palästinenser den Krieg beschreiben, der am Anfang der Geburt des Staates Israel stand - strömten 200,000 Flüchtlinge nach Gaza, was die Bevölkerung um mehr als zwei Drittel anschwellen ließ.”

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.


Widerständige Bewohner im Norden Gazas sehen dem Tod in's Auge [28.12.2008]

(www.maannews.net) (maan) Die isr. Armee hat die Bewohner des Nordens von Gaza per Lautsprecher aufgefordert ihre Häuser zu verlassen, bevor man mit der Beschiessung begänne.
Als die Abu Sultan Familie im Jabalia Flüchtlingscamp ihre Habseligkeiten packte regneten isr. Granaten auf ihr Haus, töteten einige Mitglieder der Familie und verletzten andere.
Zeugen des Massakers am Samstag beschlossen sich der israelischen Anweisung zu widersetzen, und versammelten sich in Zonen unter Beschuss, um sich auf die Dächer der Häuser der Familien zu setzen, deren Häuser von der sofortigen Zerstörung bedroht sind.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


AIC verurteilt tödliche Angriffe auf Gaza, Aufruf zur Mobilisierung zivilgesellschaftlicher Kräfte, Forderung nach internationale Sanktionen [27.12.2008]

'(www.alternativenews.org) (AIC) - Das Alternative Information Center (AIC) verurteilt den heutigen tödlichen Angriff der israelischen Luftstreitkräfte auf den Gazastreifen [...].
Das AIC ruft die sozialen Bewegungen in aller Welt auf, gegen diese israelischen Kriegsverbrechen zu mobilisieren und fordert, daß die internationale Gemeinschaft Sanktionen gegen Israel verhängt und Tzipi Livni, Ehud Barak und andere Mitglieder der politischen und militärischen Führung Israels wegen dieser himmelschreienden Verbrechen anklagt: Verbrechen, begangen als Teil des israelischen Wahlkampfs. (Übers. T:I:S).

Näheres können Sie in dem folgenden englischsprachigen Bericht nachlesen.


Palästinensischer Schäfer zum Krüppel geschossen, Siedler zu 16 Monaten verurteilt [22.12.2008]

'(Muhammad Abu-Mutawe'a im Hospita in Jenin) (B'tslem) - Im September 2007 feuerte Ehud Gadot, Bewohner der Siedling Yitav, in der Gegend von 'Ein al-Beida' im Nordwesten der West Bank auf Palästinenser die in der Gegend ihre Herde grasen liessen, von denen er einen traf und der seitdem gelähmt ist.

Infolge einer Verfahrensabsprache wurde Gadot der "schweren Körperverletzung mit erschwerenden Tatumständen" schuldig gesprochen. Am 14. Dezember 2008, verurteilt ihn das Gericht zu sechszehn Monaten Gefängnis.

Näheres können Sie in dem folgenden englischsprachigen Bericht nachlesen.


Gazas Familien essen Gras, während Israel die Grenzen verschlossen hält [14.12.2008]

(http://www.timesonline.co.uk) Während ein Konvoi von blau-weissen UN-Lastwagen beladen mit Nahrungsmitteln letzte Nacht auf die israelische Erlaubnis wartete Gaza betreten zu dürfen, gingen Jindiya Abu Amra und seine 12 Jahre alte Tochter los, um nach dem wilden Gras zu suchen, von dem die Familie jetzt lebt.

„Wir hatten eine Mahlzeit heute - khobbeizeh,” sagte Abu Amra, 43, und zeigt dabei die Blätter einer Pflanze, die entlang der Strassen des Gaza-Streifens wächst. „Jeden Tag wenn ich aufstehe, beginne ich nach Holz oder Platik zu suchen als Brennstoff und ich bettele. Wenn ich nichts finde, dann essen wir dieses Gras.”

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.


"Pogrom" in Hebron [07.12.2008]

Brandanschlag auf pal. Haus in Hebron In einer Analyse in der haaretz vom 7. Dezember beschreibt A. Issacharoff die Attacken von Siedlern in Hebron auf Palästinenser als ein 'Pogrom durch und durch':

„Eine unschuldige palästinensische Familie, circa 20 Personen. Bis auf drei Männer nur Frauen und Kinder. Um sie herum stehend einige dutzend maskierte Juden in der Absicht sie zu lynchen. Ein Pogrom. Das ist kein Spiel mit Worten. Es ist ein Pogrom im schlimmsten Sinne des Wortes. Erst setzten die maskierten Männer ihre Wäsche im Vorgarten in Brand und dann versuchen sie einen der Räume des Hauses in Brand zu setzen.”

Den vollständigen englischsprachigen Artkel können Sie hier nachlesen.

Ergänzende Links:
Olmert wirft jüdischen Siedlern "Pogrom" vor
Kommentar d. tagesschau: "Stoppt den Siedler-Terror!"


Vorsitzender der UN Generalversammlung fordert zum Boykott Israels auf [26.11.2008]

www.un.org/ga Pater Miguel D'Escoto Brockman (Nicaragua), der Präsident der UN Generalversammlung betonte, daß Israel ein Apartheidstaat sei und rief die UN und die Mitgliedstaaten dazu auf sich den NGO's anzuschliessen, um Israel durch Boykott, Investionsstopps und Sanktionen dazu zu zwingen internationales Recht anzuerkennen.

Die englischsprachige Erklärung Brockmans finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Informationen zu Miguel d' Escoto Brockmann



Ali Abunimah skeptisch über Wahl Obamas [05.11.2008]

Senator Barack Obama greets Representative Rahm Emanuel at the Democratic National Convention 2004; Photo: Tom Williams Der Journalist und Mitbegründer der 'electronic intifada' Ali Abunimah ist skeptisch hinsichtlich der zukünftigen Politik der USA in Palästina. In einem Kommentar mit dem Titel "Obama bestimmt Pro-Israel Hardliner für Spitzenposten" schreibt er:
„Während der US-Wahlkampagne versuchten Rassisten und Pro-Israel Hardliner ein Problem aus dem zweiten Namen des Präsidentschaftskanditen Barack Obama, Hussein, zu machen. Diesen Leuten wird ein anderer zweiter Name weitaus mehr gefallen, den der Person die Obama für den Posten als Stabschef aussuchte: Rahm Israel Emanuel.”

Den vollständigen englischsprachigen Artkel können Sie hier nachlesen.
Siehe auch die kritische Analyse des Juristen für internationales Recht John V. Whitbeck.


Teile der Fraktion der Linken verweigern sich dem Antisemitismus-Antrag der Bundesregierung [04.11.2008]

(www.ulla-jelpke.de) Die Abgeordnete U. Jelpke der Linksfraktion hat auf ihren Internetseiten eine Erklärung abgegeben, warum 11 Abgeordnete ihrer Fraktion dem Antisemitismus-Antrag der Bundesregierung die Zustimmung verweigert haben.
Einer der Gründe sei: „Der Antrag versucht, diejenigen als antisemitisch und antiamerikanisch zu diskreditieren, die Kritik an der Kriegspolitik von Nato, USA und Israel äußern. Unter dem Deckmantel der Antisemitismus-Bekämpfung will er damit wesentliche außen- und innenpolitische Ziele der Bundesregierung legitimieren.

Die vollständige Erklärung können Sie hier nachlesen.


Free Gaza: 'SS Dignity' sticht erneut in See [03.11.2008]

(www.freegaza.org) Am Freitag dem 7. November wird die 'SS Dignity' um 5:00 pm von Larnaka nach Gaza aufbrechen. Diesmal werden dreizehn Mitglieder des europäischen Parlaments aus England, Irland, Italien, Türkei, Wales, Schweiz und Schottland an Bord sein.
Nach zwei erfolgreichen Reisen, eine im August und eine letzte Woche, freut sich die 'Freiheit für Gaza'-Bewegung erneut eine Delegation nach Gaza zu bringen, damit diese mit eigenen Augen die israelischen Verheerungen zu sehen bekommen, denen 1.5 Millionen Palästinenser aussetzt sind.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.
Eine deutsche Übersetzung von Anis Hamadeh finden sie hier.



Seminar in Bonn: "Israel – Demokratie und Besatzung" (11.-12. Okt.) [05.10.2008]

Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft lädt zu dem zweitägigen Seminar "Israel – Demokratie und Besatzung" ein.
Als Referenten sind geladen: der Journalist und Publizist Dr. Ludwig Watzal (Bonn), Dr. Hassan Jabbarin als Vertreter der Bürgerrechtsorganisation „Adalah” (Haifa) sowie Shir Hever von der Menschenrechtsorganisation „Alternative Information Center” (Jerusalem).


Israel treibt illegalen Siedlungsausbau voran [27.08.2008]

(www.ipsnews.net) Nach Berichten von Peace Now hat Israel neue Ausschreibungen für die Konstruktion von 1,761 illegalen Wohnungseinheiten allein im besetzten Ost-Jerusalem getätigt.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


'Free Gaza' Boote in Gaza angekommen! [23.08.2008]

(SS Free Gaza & SS Liberty in Gaza) GAZA (23 August 2008) - Zwei kleine Boote, die 'SS Free Gaza' und die 'SS Liberty', sind heute Abend erfolgreich in Gaza gelandet, die israelische Blockade des Gaza- Streifens durchbrechend.
Die Boote waren dazu mit einer Gruppe internationaler Menschenrechtsaktivisten des 'Free Gaza Movement' bemannt. Diese hatten zwei Jahre für das Projekt gearbeitet und Mittel bei Vorträgen gesammelt, die sie in Kirchen, Moscheen, Synagogen und in den Heimen von Familien, Freunden und Unterstützern hielten.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


Zypern lässt Aktivisten nach Gaza segeln, trotz der israelischen Belagerung [21.08.2008]

(SS Free Gaza & SS Liberty) Die 'haaretz' berichtet in ihrer Online-Ausgabe, daß die Boote 'Free Gaza' und 'Liberty' von den zypriotischen Behörden dier Genehmigung erhalten haben auszulaufen.
An Bord der beiden Schiffe befinden sich eine Reihe von Friedensaktivisten aus Israel und anderen Staaten, darunter Jeff Halper vom 'ICAHD', Lauren Booth - eine Schwiegertocher Tony Blairs, Hedy Epstein - eine Holocaust-Überlebende und die Deutsche Dr. Edith Lutz - Gründerin von 'Abrahams Toechter' - aus Sötenich in der Eifel.

Die allgemeine Erwartung ist, daß die israelische Marine eine Landung der beiden Boote in Gaza verhindern wird, mit der gegen die im Gazastreifen gezielt herbeigeführte humanitäre Katastrophe protestiert werden soll.

Ergänzende Links:
Cyprus lets activists sail to Gaza, despite Israeli siege
Webseiten von 'The free Gaza movement'



Gaza: In Gaza zu sein, bedeutet gefangen zu sein [03.07.2008]

Verführte Einen 'Überblick' über die neuere Gschichte Gazas, gibt Peter Beaumont im Guardian: „Gaza. Immer das Leiden von Gaza, dem stärksten Symbol für die Tragödie der Palästinenser. 1948, während der 'nakba' - oder "Der Katastrophe", wie die Palästinenser den Krieg beschreiben, der am Anfang der Geburt des Staates Israel stand - strömten 200,000 Flüchtline nach Gaza, was die Bevölkerung um mehr zwei Drittel anschwellen ließ. Dann fiel Gaza unter ägyptische Kontrolle.”

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.


Freispruch für neun Antikriegs-Aktivisten in Derry - "Aktion zur Verhinderung israelischer Kriegsverbrechen rechtmässig" [17.06.2008]

Support the Raytheon 9 Unter dem Eindruck des israelischen Angriffs auf den Libanon im Sommer 2006 - bei dem die israelische Armee Ambulanzen, Flüchtlingskonvois und schiitische Wohnviertel in Beirut bombardierte, wobei über 1000 libanesische Zivilisten zu Tode kamen - besetzten neun irische Antikriegs-Aktivisten der 'Derry Anti War Coalition' am 9. August 2006 die Büros des Waffenherstellers Raytheon in Derry, wobei Unterlagen und Computer des Unternehmens entwendet oder beschädigt wurden.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Schweiz: Kampagne zu 60 Jahren Nakba [13.05.2008]

Die Palästina-Solidarität Region Basel organisiert in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen rund um den 15. Mai, den 60. Jahrestag der Vertreibung der PalästinenserInnen im Zuge der Staatsgründung Israels, eine nationale Kampagne. Ziel ist die internationale Anerkennung der ethnischen Säuberung seit 1947 in Palästina sowie die Durchsetzung des Internationalen Rechts und der UN-Resolutionen (u.a. des Rechts auf Rückkehr). Ausführliche Informationen über die zahlreichen Veranstaltungen siehe www.nahostfrieden.ch.


Aachener Friedenspreis 2008 für MachsomWatch und Pfarrer Mitri Raheb [09.05.2008]

Die israelische Frauenorganisation MachsomWatch erhält gemeinsam mit dem Palästinenser und evangelischen Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem, Mitri Raheb, den internationalen Aachener Friedenspreis 2008.


Transkript zur SWR2-Sendung 'Nicht in unserem Namen!' [04.05.2008]

Das Transkript zur SWR2-Radio-Sendung 'Nicht in unserem Namen! - Juden kritisieren die israelische Nahostpolitik' - mit Beiträgen von Jeff Halper, Rolf Verleger, Tsafrir Cohen, Dror Feiler und Fanny-Michaela Reisin - können sie  hier nachlesen.


Kafka in Palästina [28.04.2008]

Nachdem den Mitgliedern der Khader-Familie bei Nablus am 16. April diesen Jahres wieder einmal erlaubt wurde ihr Land nahe der jüdischen Siedlung Kedumim zu betreten, stellten sie fest, daß man ihnen circa 1.400 der von ihnen im März angepflanzten Olivenbäume gestohlen hatte.

Auf Anfrage erklärte das israelische Militär, daß dieser Diebstahl unter die Jurisdiktion der Zivilbehörde falle. Die Zivilbehörde erklärte, daß die israelische Polizei verantwortlich sei. Diese bestätigte den Eingang einer Anzeige und riet das israelische Militär zu kontaktieren.

Quellen:
West Bank farmers face ruin after trees uprooted


Fawzy Emrany: Ausstellung in Ramallah [25.04.2008]

Fawzy Emrany, geboren in Gaza/Palästina, seit 2001 in Bonn lebend und künstlerisch tätig, eröffnete am 21. April seine Ausstellung in Ramallah. Seine Ölgemälde und Fotos sind noch bis zum 30. April 2008 im Deutsch-Französischen Kulturzentrum und im Khalil Sakakini Kulturzentrum in Ramallah zu sehen.

Ergänzende Links:
Goethe-Institut in Ramallah.


Aktionen in Frankreich zum Thema "60 Jahre Nakba" [17.03.2008]

Von März bis Mai 2008 finden in ganz Frankreich zahlreiche Veranstaltungen zur Nakba statt. Beteiligt sind Tausende von Menschen, unzählige Organisationen und als Einzelpersonen Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, Künstler und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
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Veranstaltung zum 60sten Jahrestag der nakba [02.03.2008]

Der Deutsch-Palästinensische Frauenverein e.V. lädt zu einer Informationsveranstaltung in Köln am 12. April ein. (Kalender)


Veranstaltung mit R. Neudeck in Godesberg am 26. Feb [22.02.2008]

R. Neudeck ist an diesem Tag verhindert, an seiner Stelle tritt Marcel Pott auf.
Kalender


200 neue Wohncontainer in der West Bank [29.12.2007]

Nach wie vor stellen Siedler illegale Wohncontainer in der West Bank auf. Nach Berichten der israelischen Tageszeitung "Haaretz" beläuft sich deren Zahl seit Beginn des Libanon-Krieges im Juli auf 200. Der ganze Artikel ist hier in englischer Sprache nachzulesen.


683 Menschen wurden 2006 im Palästinakonflikt getötet [28.12.2007]

Nach der Pressemitteilung des Israelischen Informationszentrums für Menschenrechte in den besetzten Gebieten (B'Tselem) wurden vom 1. Januar bis zum 27. Dezember 2006 683 Menschen in Israel und Palästina getötet. Israelische Sicherheitskräfte töteten 660 Palästinenser in der West Bank und in Israel, darunter 141 Minderjährige. Mindestens 322 der Getöteten waren zu dem Zeitpunkt ihrer Tötung nicht in feindliche Handlungen verwickelt. Palästinenser töteten im gleichen Zeitraum 17 israelische Zivilisten in der West Bank und in Israel, darunter einen Minderjährigen. Zusätzlich kamen 6 Angehörige der israelischen Sicherheitskräfte durch Palästinenser ums Leben. Die ganze Pressemitteilung in englischer Sprache ist auf den Seiten der Organisation einzusehen.


Online-Petition: Bundesregierung soll im Nahen Osten aktiv werden [21.12.2007]

Jüdische Bürger aus Deutschland fordern die Bundesregierung zum Handeln für den Frieden auf: "Das Grundübel ist die seit 1967 andauernde israelische Besetzung palästinensischen Gebiets. Die Besetzung bedeutet Entwürdigung und Entrechtung der Palästinenser. Sie lähmt ihr wirtschaftliches, politisches und soziales Leben. Darüber hinaus verhindert dieses täglich neu erlebte Unrecht einen friedlichen Ausgleich des alten Unrechts, das den Palästinensern mit der Vertreibung von 1948 angetan wurde. All dies treibt die Spirale der Gewalt an. " Die Petition und eine Liste der deutschen jüdischen Erstunterzeichner kann hier eingesehen werden.


Libanonhilfe echt gut [23.10.2007]

Noch bis zum 1. November kann im Internet oder per Telefon darüber abgestimmt werden, wer beim Wettbewerb „Echt gut! - Ehrenamt in Baden-Württemberg” einen der ersten drei Plätze belegt. Es konnten sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Projekte oder Initiativen für herausragendes ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement in sechs verschiedenen Kategorien bewerben. In der Kategorie „Soziales Leben” gehört der „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.” mit zu den Kandidaten, die von einer Jury als die zehn zur Entscheidung stehenden Bewerber ausgewählt wurden.

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Rassismus und Komik [23.10.2007]

In einer Rubrik namens „Stimmt das?” versucht die Jerusalemer Nachrichtenagentur „Israel heute” Antworten auf Fragen zu geben, die sie selbst für wichtig hält. Die Antworten schwanken dabei von offenem Rassismus über historische Unwahrheiten bis hin zu ungewollter Komik.

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Geister in Gaza [22.10.2007]

Von den 54.000 Palästinensern, die von 1993 annach Gaza und in die West Bank zurückkehrten, haben viele bis heute keine Ausweise, weil Israel sie ihnen verweigert. Seit kurzem finden in Gaza wöchentlich Protestkundgebungen statt, in denen diese Menschen Ausweise fordern, die sie nicht nur zum Reisen, sondern auch bei Geschäften des Alltags, wie der Eröffnung eines Bankkontos oder der Ausstellung eines Führerscheins benötigen.

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Verbannt und leidend: Palästinensische Flüchtlinge im Libanon [21.10.2007]

„Alle 12 offiziellen [palästinensischen] Flüchtlingslager [im Libanon] leiden unter ernsten Problemen: keine angemessene Infrastruktur, Überbevölkerung, Armut und Unterbeschäftigung. [Libanon] hat den höchsten Anteil palästinensischer Flüchtlinge, die in erniedrigender Armut leben ...”

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Europäischer Aktionsplan für den Nahen Osten [16.10.2007]

Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, kritisiert in einer Pressemitteilung den von Außenminister Steinmeier angekündigten „EU-Aktionsplan für den Nahen Osten”. „Die darin enthaltenen Maßnahmen entsprechen in keiner Weise dem, was die Palästinenser derzeit am dringendsten benötigen. ” Angesichts der sich zu einer humanitären Katastrophe ausweitenden Abschnürung des Gaza-Streifens und des unvermindert fortschreitenden Landraubs zur Ausweitung der Siedlungen in der Westbank, habe die EU am dringendsten die israelische Regierung zur Einhaltung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts zu bewegen.

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Studie über Sicherheit in Gaza [16.10.2007]

Die jüngeren Ereignisse in Gaza belasten nicht nur den israelisch-palästinensischen Konflikt, sondern üben einen großen Einfluss auf den gesamten Mittleren Osten aus. Nach der palästinensischen Präsidentenwahl im Januar 2005, Israels einseitiger Loslösung von Gaza im September 2005, den palästinensischen Wahlen im Januar 2006 und der Bildung einer Einheitsregierung nach der Übereinkunft von Mekka im März 2007, schienen die Zeichen für eine Verbesserung der Situation in den Besetzten Gebieten günstig zu sein. In der Realität hat sich aber die Situation der Palästinenser seit Juni 2006 drastisch verschlechtert. Gazas sowieso schon kritische politischen, ökonomischen und Sicherheitsbedingungen erreichten zuvor nie da gewesene Stufen der Blockade, Armut, Gewalt und Unsicherheit.

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Selbst Blair bestürzt [16.10.2007]

Der britische Ex-Premier Tony Blair zeigte sich bei seinem Besuch in Hebron und der West Bank über die angetroffenen Zustände schockiert. Sein Ausflug in das in der West Bank liegende Jordan Tal machte ihn fassungslos, wo Palästinenser Grundwasserbrunnen nur ein Drittel so tief graben dürfen wie die das Land okkupierenden Israelis, wo die reichen jüdischen landwirtschaftlichen Siedlungen die natürlichen Ressourcen auf Kosten eingeschlossener palästinensischer Bauern ausbeuten.

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Erzbischof Desmond Tutu wieder eingeladen [10.10.2007]

Nach der skandalösen Ausladung von Erzbischof Desmond Tutu von der St. Thomas University in St. Paul, Minnesota, erreichten die Universität über 2700 Protestbriefe. Hinzu kamen massive Proteste der „Anti-Defamation League”, die die „Jewish Telegraphic Agency (JTA)” davon überzeugen konnte, Tutu falsch zitiert zu haben. Auch protestierten 18 Mitglieder der juristischen Fakultät gegen die Ausladung Tutus. Der Präsident der Universität, Father Dennis Dease, bezeichnete daraufhin heute, die Entscheidung, Tutu auszuladen, als einen Fehler.

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Israelischer Arzt Präsident der WMA [8.10.2007]

Der Vorsitzende des Israelischen Ärzteverbandes, Dr. Yoram Blachar, ist am Wochenende als Präsident der „World Medical Association (WMA)” gewählt worden. Blachar war bereits zuvor im Vorstand der WMA und wegen seiner Haltung zur Folter kritisiert worden.

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Israels Friedensabsichten nur verbal [4.10.2007]

In einer Presseerklärung stellte Mustafa Barghouthi, Leiter der „Palestinian National Initiative (PNI)”, fest, dass die Entscheidung der israelischen Regierung, das Jerusalemer Polizeipräsidium in palästinensisches Gebiet zu verlegen, ein weiterer Beweis für den Widerspruch in den erklärten Friedensabsichten Israels und der tatsächlichen Politik liefert.

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Erzbischof Desmond Tutu ausgeladen [3.10.2007]

Eine Friedensgruppe an der St. Thomas University in St. Paul, Minnesota wurde von der Universitätsleitung veranlasst, eine Einladung an Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu rückgängig zu machen. Der Präsident der Universität, Vater Dennis Dease, entschied sich nach Gesprächen mit dem lokalen jüdischen Rat und Rabbinern gegen Tutus Auftritt. Begleitet wird die Absage an Tutu mit der Abberufung der Professorin Cris Toffolo, die den Lehrstuhl für Studien über Gerechtigkeit und Frieden innehatte. Zwar darf sie weiter lehren, doch der Vorsitz wurde ihr entzogen.

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Patriarch gegen Teilung der Palästinensergebiete [3.10.2007]

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hatte sich deutlich gegen die sich abzeichnende Trennung der palästinensischen Gebiete in den Gaza-Streifen und die West Bank ausgesprochen. Ebenfalls forderte er, die Hamas in Verhandlungen mit einzubeziehen.

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Kinder in Abfallbergen [1.10.2007]

Wer kennt nicht die erschreckenden Bilder aus den ärmsten Ländern der Dritten Welt. Menschen wühlen in Müllkippen, um in den Abfällen genug zu finden, das für ihren Lebensunterhalt reicht. Diese Bilder erreichen uns inzwischen auch aus Palästina. Der rapide Anstieg der Armut in Gaza und der West Bank zwingt inzwischen Dutzende von Menschen, unter ihnen Kinder, den Müll nach wieder verwertbaren Materialien zu durchforsten. In einer Reportage der „Integrated Regional Information Networks-(IRIN)”, einer Abteilung des „UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs”, von einer Müllkippe in der Nähe der Stadt Al-Bireh werden die trostlosen Zustände geschildert.

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Reise palästinensischer Wissenschaftler abgesagt [1.10.2007]

Nach der Entscheidung der britischen Gewerkschaft „University and College Union (UCU)”, keinen Boykott gegen akademische Einrichtungen in Israel durchzuführen, strich die UCU jetzt einen Besuch von Wissenschaftlern aus Palästina in de Großbritannien. Vorgesehen war, dass die palästinensischen Wissenschaftler auf einer Rundreise an britischen Universitäten ihre Sicht der Vorteile eines akademischen Boykotts gegen Israel darstellen.

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Freier Zugang zu religiösen Stätten [1.10.2007]

„Jede Politik und alle Maßnahmen, die von Israel als Besatzungsmacht ergriffen werden, den Zugang der Palästinenser zu ihren religiösen Stätten auf Grund ihrer Nationalität, Religion, Geburt, Geschlecht oder irgendeines anderen Status zu begrenzen, besonders in dem Besetzten Ost-Jerusalem,” sind eine Verletzung der Menschenrechte und der 4. Genfer Konvention. In einer Resolution ruft der „Human Rights Council” der Vereinten Nationen Israel dazu auf, die Menschenrechte in den Besetzten Gebieten zu beachten.

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Rechte Aktivisten planen fünf neue Siedlungen [30.9.2007]

Für den heutigen Sonntag planen Aktivisten der rechten „Ne'emanei Eretz Israel” Organisation fünf neue Siedlungen in der West Bank zu errichten. Die israelische Armee lässt verlauten, dass sie unterrichtet ist und die Ausführung des Plans verhindern wird. Journalisten sind von der Region ausgeschlossen.

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Geplanter akademischer Boykott Israels fallen gelassen [29.9.2007]

Die britische Gewerkschaft „University and College Union (UCU)” musste ihren Plan, akademische Institutionen in Israel zu boykottieren fallen lasen. Es war u. a. vorgesehen, Gelder einzubehalten, Besuche und Konferenzen abzusetzen sowie keine gemeinsamen Publikationen mit israelischen Institutionen zu veröffentlichen. Die Gewerkschaft stufte diese Pläne nun als illegal ein.

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Kurt Julius Goldstein gestorben [26.9.2007]

Am Montag, den 24. September 2007, ist nach kurzer Krankheit Kurt Julius Goldstein (3.11.1914 - 24.9.2007) im Alter von 92 Jahren in Berlin verstorben. Der 1913 in Hamm geborene Spanienkämpfer, Auschwitz- und Buchenwaldhäftling Goldstein, war Ehrenbürger Spaniens, Ehrenvorsitzender der VVN-BdA, Ehrenvorsitzender des Internationalen Auschwitz-Komitees und Mitglied des Ehrenpräsidiums der Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten. 1935 floh Goldstein vor den Nazis nach Palästina, um beim Aufbau eines jüdischen Staates mit zu helfen. Von den dortigen Bedingungen und dem Umgang mit der arabischen Bevölkerung enttäuscht, zog er 1936 als Interbrigadist in den spanischen Bürgerkrieg. Goldstein hatte nie mit seiner Kritik am Zionismus und an Israel zurückgehalten.

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Haidar Abdel-Shafi gestorben [26.9.2007]

Am gestrigen Dienstag verstarb in Gaza Haidar Abdel-Shafi (*10.6.1919 - +25.9.2007), Mitbegründer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), Politiker und Arzt, im Alter von 88 Jahren. Nach Mitteilung seiner Familie ist er einem Krebsleiden erlegen. Abdel-Shafi war einer der allgemein respektierten palästinensischen säkularen Führungspersonen in Gaza, der anfangs der ehemals kommunistischen „Palestinian People’s Party” nahe stand. 1991 war er der erste Delegationsleiter der PLO-Vertretung bei den Madrider Verhandlungen, die zwei Jahre später zu den Osloer Verträgen und zur Einrichtung der Palästinensischen Autonomiebehörde in Teilen des Westjordanlands und im Gazastreifen führten. Er war aber auch einer der ersten und heftigsten Kritiker der Osloer Verträge, die seiner Ansicht nach die israelische Besatzung nicht beendeten, sondern verstärkten. Er scheute auch vor Kritik an PLO-Chef Yasser Arafat und der Autonomieverwaltung nicht zurück, die er der Korruption und Vetternwirtschaft bezichtigte. Zusammen mit Mustafa Barghouthi gründete er im Januar 2002 in Ramallah die „Palestinian National Initiative” (Mubadara).

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USA: Overcoming Zionism nun doch im Verkauf [25.9.2007]

Auf die Liste der Repressionen gegen israelkritische Stimmen wurde vor einigen Wochen der Stop des Verkaufes des Buches „Overcoming Zionism” von Joel Kovel zugefügt. Kovel propagiert in seinem Werk die Bildung eines einzigen säkularen Staates aus Israel und den Besetzten Gebieten. Das bei der Londoner Pluto Press erschienene Buch wurde in den USA von der University of Michigan Press, die die Bücher von Pluto Press in den USA vertreibt, aus dem Handel genommen. Diese Entscheidung wurde jetzt zurückgezogen.

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Sozioökonomie der Besatzung: Erziehungswesen in Ost-Jerusalem [25.9.2007]

„Das Erziehungssystem der palästinensischen Bevölkerung in Ost-Jerusalem ist ein treffendes Beispiel für die Diskriminierung und Ungleichheit, die ein direktes und beabsichtigtes Ergebnis der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern sind.” In einem am Wochenende erschienenen Bericht des Alternative Information Center (AIC) untersucht der Ökonom Shir Hever das Erziehungswesen in Ost-Jerusalem. Der Bericht ist Teil der Untersuchungen des AIC über die Ökonomie der Besetzung.

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Aufruf: Enthaltet der Bevölkerung von Gaza keine Elektrizität, kein Wasser und keine Waren vor! [24.9.2007]

Die Jüdische Stimme für Frieden (Jewish Voice for Peace - JVP) ruft dazu auf, in einem Protestbrief an Condoleezza Rice und Ehud Olmert seine Missbilligung über den Entschluss der israelischen Regierung, den Bewohnern von Gaza Elektrizität, Wasser und Waren zu entziehen, auszudrücken. Diese Handlungen sind inhuman und gegen geltendes internationales Recht. Wer sich dem Aufruf anschließen möchte, muss dazu auf der Seite der JVP nur seine Adresse eintragen.

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Tony Judt erhält Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis [24.9.2007]

Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Osnabrück den nach ihrem berühmten Sohn Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. Dieses Jahr erhielt der 1948 in London geborene Historiker Tony Judt den mit 15000 Euro dotierten Preis. Die Preisverleihung fand letzten Freitag, den 21. September, statt. Judt ist Direktor des Erich Maria Remarque Institutes an der New York University. Judt ist für seine kritische Haltung gegenüber der israelischen und amerikanischen Politik bekannt.

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Yom Kippur: T’shuva, T’fila, Tzedakah [23.9.2007]

Zwei Mädchen verteilten am Yom Kippur in Jerusalem ein Flugblatt an Passanten, in dem sie die jüdische Tradition nach Gerechtigkeit anmahnen. Im folgenden der Text in der Übersetzung von Ellen Rohlfs.

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UNICEF-Report zur Lage in den Besetzten Gebieten [23.9.2007]

In ihrem aktuellen Report zur humanitären Lage in den Besetzten Gebieten kommt die UNICEF zu den Ergebnissen, dass die internen Kämpfe einen hohen Zoll an toten Kindern fordern, dass nur minimale humanitäre Hilfe und keinerlei Handelsware Gaza erreichen, dass die internen Machtkämpfe humanitäre Operationen behindern und dass die Fähigkeit, Lesen und Rechnen zu können, unter jungen Palästinensern stark rückläufig ist.

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35 palästinensische Flüchtlinge nach Brasilien [21.9.2007]

Am gestrigen Donnerstag verließen 35 Palästinenser das Flüchtlingslager Ruweished in Jordanien. Ihr Ziel ist der Staat Rio Grande do Sul in Brasilien, der Ihnen zur neuen Heimat werden soll. Weitere 70 Flüchtlinge aus dem Lager sollen ihnen in den nächsten Wochen folgen. Die Umsiedlung der Flüchtlinge geht auf eine Initiative des „Office of the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR)” zurück.

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Kollektivbestrafung der palästinensischen Bevölkerung ist völkerrechtswidrig und menschenverachtend [21.9.2007]

Norman Paech In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung verurteilt Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der Fraktion „Die Linke”, den Beschluss des israelischen Sicherheitskabinetts, den Gaza-Streifen zum „Feindesland” zu erklären. Paech fordert die Bundesregierung auf, die israelische Regierung zur sofortigen Rücknahme des Beschlusses zu bewegen. „Die israelische Politik muss endlich begreifen, dass menschenwürdige Lebensbedingungen in den besetzten Gebieten die Vorraussetzung für erfolgreiche Friedensbemühungen sind.”

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Appell an Österreichs Parlament [20.9.2007]

Die österreichischen Gruppen von den „Frauen in Schwarz” und der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost” haben Nationalratspräsidentin Barbara Prammer in einem Appell zur Unterstützung des palästinensischen Volkes aufgerufen. Es müsse endlich Druck auf Israel ausgeübt werden, damit es die UNO-Resolutionen und die Erkenntnisse des Internationalen Gerichtshofes befolge.

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Diskussion in niederländischer Kirche über Positon zu Israel [19.9.2007]

Einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz zufolge, wird die zweitgrößte Kirche der Niederlande, die Protestant Church in the Netherlands (PCN), ihre Position zu Israel im November neu überdenken. Honorationen der Kirche, die über zwei Millionen Mitglieder zählt, warnten davor, dass die Kirche im Begriff sei, von pro-palästinensischen Aktivisten „in Geiselhaft” genommen zu werden. Anlass dazu war eine Rede von Henri Veldhuis, Mitglied der Generalsynode, in Utrecht gehalten hat. In seiner Rede stellt Veldhuis die „unaufgebbare Verbundenheit” mit Israel in Frage.

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Gerichtliche Verfolgung gegen Jenin, Jenin Regisseur Bakri [18.9.2007]

Am Donnerstag, den 20. September findet ein Gerichtsverfahren gegen Mohamed Bakri, Regisseur des Dokumentarfilms „Jenin, Jenin” in Israel statt. Bakri sieht sich seit der Veröffentlichung des Films intensiven Nachstellungen in Israel ausgesetzt. Das jetzige Verfahren beruht auf der Klage von fünf Angehörigen der israelischen Armee, die an dem Massaker in Jenin 2002 teilgenommen haben. Dieselben Soldaten strengten auch eine Klage gegen zwei Kinos in Jerusalem und Tel Aviv an, die den Film gezeigt hatten.

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Wirtschaft als Schlüssel für Frieden [18.9.2007]

In einem 56 Seiten starken offiziellen Bericht nimmt die Britische Regierung zu den Voraussetzungen für den Frieden in Israel/Palästina Stellung: „Die Weltwirtschaft hat sich in den letzten 40 Jahren verändert. Viele Länder, auch Israel, profitierten vom Prozess der Globalisierung. Die palästinensische Wirtschaft blieb jedoch zurück. Ihre heutige Zusammensetzung ähnelt bemerkenswert der von 1967; der private Sektor ist im Vergleich zu regionalen und globalen Wettbewerbern stark fragmentiert und unproduktiv. Die Entwicklungen seit dem Ausbruch der Zweiten Intifada 2000 haben die ökonomischen Möglichkeiten weiter reduziert, was in einer Zeit, in der ein großer Teil der Welt ein unerwartetes Wachstum erfährt, in einem Absinken des Bruttosozialprodukts von 40% pro Kopf resultiert.”

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TIPH -Bürgerbüro in Hebron [17.9.2007]

Die „Temporary International Presence in Hebron” (TIPH) eröffnet am morgigen Dienstag, den 18. September 2007, ein weiteres Büro im Herzen der Altstadt von Hebron. Mit dem Büro in der Salah Al-Din Straße soll den Bewohnern der Altstadt ein leichterer Zugang zur TIPH eröffnet werden.

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Friede als Werbemaßnahme [17.9.2007]

In seinem Leitartikel vom heutigen Montag brandmarkt der Daily Star aus dem Libanon die von den USA initiierte und geleitete neuerliche Friedenskonferenz als „Übung in Public Relations”. Israels Premier Olmert hat das gesamte Wochenende über jegliche Erwartungen an die Konferenz heruntergespielt. Es sei lediglich eine ‚Absichtserklärung’ zu erwarten.

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Deutsche Filmproduktion über suicide bomber [15.9.2007]

Die Hamburger Produktionsgesellschaft Relevant Film arbeitet z. Z. an einem Film namens „Schabat Schalom, Maradona”, dessen Hauptfigur ein palästinensischer Sprengstoffattentäter ist. Der Film wurde mit 200.000 Euro Fördermitteln von der FFA Filmförderungsanstalt in Berlin ausgestattet. Regie führt Dror Zahavi, der schon mit Arbeiten für die TV-Serien „Doppelter Einsatz” und die „Die Männer vom K3” erfolgreich war. Zuletzt drehte er das Historiendrama „Der geheimnisvolle Schatz von Troja”, eine Produktion für den Privatsender SAT1 mit Heino Ferch in der Hauptrolle. Der Film soll Anfang 2008 in den Kinos anlaufen.

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Verschärfung der Restriktionen für UN-Hilfslieferungen [15.9.2007]

UN-Mitarbeiter am Checkpoint Die israelische Armee und Vertreter des Außenministeriums haben die UN wissen lassen, dass Ende des Jahres alle Übergänge in das palästinensische Territorium standardisiert werden. Der Bau der Mauer soll bis dahin fast abgeschlossen sein. Schon jetzt stellen Vertreter der UN an den Übergängen in die West Bank ein Anwachsen der Restriktionen fest. Die Zustände nähern sich denen, die an den Übergängen in den Gaza-Streifen herrschen.

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Galtung: Konföderation Israels mit Nachbarländern [14.9.2007]

Der norwegische Friedensforscher Johan Galtung äußert in einem Interview mit dem Internet-Portal „online Reports” seine Vorstellung, wie eine Friedenslösung im Nahen Osten aussehen müsste. Dazu rät er Israel eine Konföderation nach de Beispiel der frühen EU mit seinen Nachbarländern Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten und Palästina einzugehen.

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Weitere Zerstörungen von Häusern in Jerusalem [13.9.2007]

Nach lokalen Berichten begannen israelische Bulldozer am Dienstag Morgen mit einer groß angelegten Kampagne der Zerstörungen von Häusern arabischer Bürger in Nord Jerusalem.

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Nur 30% für Haniyeh [13.9.2007]

In einer Anfang September durchgeführten Meinungsumfrage des „Palestinian Center for Policy and Survey Research” (PSR) äußerten 30% der Befragten die Meinung, dass die Haniyeh Regierung die legitime Regierung der Palästinenser ist, während 38% die Fayyad Regierung als legitim ansehen. 22% halten beide Regierungen für nicht legitimiert. Die Zustimmung für Haniyeh ist im Gaza Streifen (35%) höher als in der West Bank (27%), während die Zustimmung für Fayyad in beiden Teilen fast gleich ist.

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Ein Israeli in Palästina [12.9.2007]

Das Buch von Jeff Halper, „An Israeli in Palestine” ist jetzt für April 2008 angekündigt. Der ursprünglich vorgesehene Erscheinungstermin vom September 2007 konnte nicht eingehalten werden. Das Buch wird bei der britischen Pluto Press erscheinen. Halper berichtet in dem Buch von seiner Arbeit gegen die israelische Besatzung Palästinas. Von einer deutschen Übersetzung ist bisher nichts bekannt.

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Anwohner gegen Wiederaufbau von Flüchtlingslager [11.9.2007]

Nach einem 15 Wochen dauernden Kampf gegen die Fatah al-Islam im palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Baredin im Libanon, verkündete Verteidigungsminister Elias Murr am 2. September ein Ende der Kämpfe. Nach Angaben Murrs wurden 222 Kämpfer des Fatah al-Islam getötet und 202 gefangen genommen.

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Architekten gegen Browns Engagement für Jewish National Fund (JNF) [11.9.2007]

Die „Architects and Planners for Justice in Palestine (APJP)”, eine Gruppe von Architekten, Planern und anderen im Baugewerbe Tätigen in Großbritannien, protestierten in einem Brief an den neuen britischen Premier Gordon Brown gegen dessen Entscheidung, Schirmherr des Jewish National Fund (JNF) zu werden: Diese Entscheidung könne „als billigende Inkaufnahme des unakzeptablen Status Quo angesehen werden, und bringt sie in die Position, nicht als unbefangener Mittler im Friedespozess angesehen zu werden.”

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Holocaust als Argument gegen Audi [10.9.2007]

Itzhak Cohen , Minister der Shas-Partei im israelischen Knesset, ruft alle anderen Minister des Knesset zum Boykott von Autos deutscher Fabrikation auf. Cohen führt als Gründe für diese Entscheidung den Respekt vor dem Holocaust und eine neue Welle von Menschen, die den Holocaust leugnen, an.

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UNWRA Generalbeauftragte warnt vor zunehmender Armut in Palästina [10.9.2007]

In einer Erklärung warnt Karen AbuZayd, Generalbeauftragte der United Nations Relief and Works Agency for Palestinian Refugees in the Near East (UNRWA), vor „skrupellosen” Stufen der Armut unter palästinensischen Flüchtlingen. Gleichzeitig ruft sie die Arabische Liga auf, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

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Libanonkrieg: Israelische Angriffe töteten hauptsächlich Zivilisten [7.9.2007]

In einem 249 Seiten starken Report hat die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch” festgestellt, dass die meisten der im letzten Libanonkrieg getöteten Zivilisten Opfer der wahllosen Luftangriffe waren, die die israelische Armee angeblich gegen die Hisbollah durchführte. „Human Rights Watch” hat über 500 der Todesfälle untersucht.

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Professor Finkelstein verlässt Uni [6.9.2007]

Norman Finkelstein , der selbst Sohn von Holocaust Überlebenden ist, geriet in die Kritik, weil er einigen Juden vorwarf, den Holocaust zur Unterbindung von Kritik an Israel zu missbrauchen. Am gestrigen Mittwoch verließ er die DePaul Universität.

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Salesianer gegen Mauerbau [6.9.2007]

In einer Erklärung protestieren die Salesianer Don Boscos gegen den Bau der Mauer auf dem Gelände der Niederlassung Cremisan in der Nähe von Bethlehem. Die Niederlassung Cremisan betreibt mit Hilfe von einheimischen Kräften den Anbau von Wein, mit dessen Erlös sie soziale Einrichtungen in Bethlehem fördert. Die politischen Verhältnisse haben den Anbau und den Vertrieb des Weines in den letzten Jahren erheblich erschwert.

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Hanan Ashrawi erhält Mercator-Professur [6.9.2007]

Die palästinensische Gelehrte Dr. Hanan Daoud Khalil Ashrawi wird neue Inhaberin der Mercator-Professur an der Universität Duisburg-Essen.

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Gaza Grundversorgung gefährdet [4.9.2007]

Israels Vize-Pemier Haim Ramon plant für den Fall weiterer Raketenangriffe, den Gaza-Streifen von der Versorgung mit Elektrizität, Wasser und Benzin gänzlich abzuschneiden: „Wir müssen den Palästinensern eine Grenze setzen. Wir müssen klar machen, dass wir für jede abgeschossene Rakete für zwei oder drei Stunden die Versorgung mit Wasser, Elektrizität und Benzin in den Gaza-Streifen aussetzen.” Anlass zu dieser Reaktion ist die Explosion eines Projektils in der israelischen Stadt Sderot am Montag in der Nähe eines Kinergartens.


Gusenbauer zur Mauer [4.9.2007]

Österreichs Bundeskanzler Gusenbauer hat bei seinem Besuch in den palästinensischen Gebieten die verheerenden Folgen der Mauer beklagt. Das monatliche Einkommen der Palästinenser sei stark gesunken. Palästinensische Vertreter erklärten während seines Besuchs, wie, die Kinder von ihren Schulen abgeschnitten werden.


20 Jahre Deutsch-Palästinensischer Frauenverein [2.9.2007]

Am 15. September 2007 veranstaltet der Deutsch-Palästinensische Frauenverein e.V. (DPFV) eine Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen. Die Feier findet in den Räumen der ehemaligen Syrischen Botschaft in Bonn statt. Eingeladen sind alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins.
Das Rahmenprogramm bestreiten u.a. der palästinensische Lyriker Saleh Sroudij, der aus seinen Gedichten vortragen wird und der Oud-Spieler Samir. Auch eine Vorführung palästinensischer Trachten wird stattfinden. Der Deutsch-Palästinensische Frauenverein e.V. (DPFV) hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch gezielte finanzielle Unterstützung und Projektförderung vor allem Hilfe zur Selbsthilfe für palästinensische Frauen und Kinder zu leisten. Der Verein vermittelt auch Patenschaften für Kinder und Jugendliche aus besonders bedürftigen Familien und übernimmt selbst Patenschaften. Die Partnerschaftsstudentin Tamara aus Nablus wird bei dieser Gelegenheit einen Vortrag über das Bildungssystem in Palästina halten.


Aussetzung des EU-Handels mit Israel [2.9.2007]

Luisa Morgantini , Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, erklärte auf einer Konferenz der Vereinten Nationen in Brüssel, dass ihre Institution die so genante „Association Agreement” mit Israel aussetzen wolle.
Diese Vereinbarung garantiert Israel freien Handel mit der EU, was industrielle Güter und landwirtschaftliche Produkte betrifft. Die EU-Regierung und die Europäische Kommission lehnen die Aussetzung ab. Artikel 2 der Vereinbarung besagt, dass beide Vertragspartner die Einhaltung der Menschenrechte zusichern.
Morgantini kritisierte auch die Einbehaltung der direkten Hilfe an Palästina. Dies sei als Reaktion auf den Sieg der Hamas in einer Wahl, die allseits als fair und demokratisch erachtet wird, falsch. Auf der gleichen Konferenz sagte Eoin Murray von der irischen Anti-Armuts-Organisation „Trócaire”, dass die EU zu einem Vertragspartner der Okkupation Palästinas geworden sei und dass die EU-Mission in Rafah beendet werden müsse. „Die Öffnung von Rafah ist für ... das Ende der Erstickung Gazas wesentlich. Im Moment ist es so, dass Du, wenn Du in Gaza an Krebs erkrankt bist, sterben wirst, nur weil die Israelis es Dir nicht erlauben, die Grenze nach Ägypten zu einer radiologischen Untersuchung zu überschreiten.”


Die humanitäre Auswirkung israelischer Siedlungen auf Palästienser und die Infrastruktur in der Westbank [31.8.2007]

Der 148 Seiten starke aktuelle Report des United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) untersucht die andauernde israelischen Besiedlung der Westbank und ihre Begleiterscheinungen.
Bereits fast 40% der Westbank sind von der israelischen Infrastruktur eingenommen. Straßen, die die israelischen Siedlungen verbinden und und das weitläufige Sysem der Checkpoints schneiden die palästinensischen Gemeinden voneinander ab. Der Niedergang der sozio-ökonomischen Bedingungen wird zu einem großen Teil durch die Beschränkung der Bewegungsfreiheit verursacht.
Download: Der vollständige Report in englischer Sprache kann von unseren Seiten als PDF geladen werden. Größe: 23,6 MB.


Die Sprache der Gewalt [30.8.2007]

In einem in der Middle East Times erschienenen Beitrag äußert Uri Avnery seine Gedanken zur Rolle der Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt. Er zieht dabei Paralellen von der heutigen Situation in Palästina zu dem Berfreiungskampf der Israelis: „Es gibt einige Ähnlichkeiten (natürlich nicht ideologisch): Fatah ist etwa wie die große Hagana-Organisation, die von der offiziellen zionistischen Führung kontrolliert wurde; Hamas und der islamische Jihad, die die PLO-Führung ablehnen, sind wie der Irgun und die Sterngruppe. Fatahs Al-Aksa-Bataillone können mit der Palmach verglichen werden, den regulären Kampftruppen der Hagana.” Seine Bedenken bezüglich der gegenwärtigen Situation der Olmer-Abbas Verhandlungen: „Die ganze Sache ist für die Palästinenser sehr gefährlich. Wenn solch ein Dokument tatsächlich fertig gestellt wird, wird es zwar offiziell das Minimum sein, das die israelische Regierung zu geben bereit ist, aber es kann auch dahin interpretiert werden, dass es das Maximum ist, das Palästinenser fordern dürfen. Im politischen Leben ist nichts dauerhafter als das ‚Vorläufige’.”


Rabbinat versucht arabische Bauern zum Verkauf von Land an Nicht-Juden zu zwingen [29.8.2007]

Einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz zufolge werden israelische Araber dazu gezwungen, ein Papier zu unterzeichnen, das der israelischen Landverwaltung und dem Rabbinat das Recht einräumt, ihr Land zu verkaufen. Nach Ansicht des Obersten Rabbinats ist dieses Papier die Voraussetzung dafür, das die auf dem Land erzeugten Produkte als koscher klassifiziert werden können. Großhändler, die Ware von Bauern beziehen, die dieses Papier nicht unterzeichnen, würde ihr Zertifikat, koschere Produkte zu verkaufe, verlieren. Die Ware dieser Großhändler wäre damit auf dem israelischen Markt nur noch schwer verkäuflich. Hintergrund der Aktion ist das beginnende Sabbatjahr „Heiter Mechira”, das strenggläubigen Juden erlaubt, Produkte aus dem Land Israel nur zu verzehren, wenn sie auf Land angebaut wurden, dessen Eigentümer Nicht-Juden sind.


Schiff nach Gaza legt erst 2008 ab [28.8.2007]

Die für diesen Monat geplante Fahrt eines Schiffes nach Gaza ist auf nächstes Jahr verschoben worden. 70 Menschenrechtsaktivisten wollten die über Gaza verhängte israelische Sperre mit einem Schiff überwinden und Hilfsgüter im Wert von 25.000 US $ anlanden.
Initiiert wurde die Aktion von der Free Gaza Campaign, die mit der in Texas ansässigen Palestine Childrens' Welfare Fund verbunden ist. In einem auf den Seiten von Global Research veröffentlichten Interview äusserten sich Hedy Epstein und Greta Berlin zu den Gründen für die Verschiebung, deren wichtigster der Geldmangel ist. Epstein ist eine Überlebende des Holocaust und Berlin eine US-amerikanische Friedensaktivistin jüdischer Herkunft.
Das Schiff soll nun im Frühjahr 2008 von Alexandria über Zypern nach Gaza fahren.


Gaza Schulkinder ohne Bücher [27.8.2007]

Einem Bericht von IRIN (Integrated Regional Information Networks), einer Unterorganisation des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs, zufolge, werden 200.000 Schulkinder im Gazastreifen 1. September zu Beginn des neuen Schuljahres ohne die benötigten Schulbücher sein. Dies ist auf das Verbot der israelischen Regierung zurückzuführen, Papier nach Gaza zu importieren. Seit der Machtübernahme durch die HAMAS im Gazastreifen unterbindet Israel fast jede Ein- und Ausfuhr mit Ausnahme der notwendigsten Lebens- und medizinischen Mittel.
Selbst wenn die Einfuhr des Papier sofort genehmigt würde, müssten die palästinensischen Schüler ohne ihre Textbücher auskommen. Es müssten ca. 350.000 Bücher gedruckt werden, was alleine 25 bis 30 Tage dauern würde - und auch das nur, wenn die Elektrizität normal funktioniert, was nicht der Fall ist.
Nach inoffiziellen Quellen ist der Hintergrund für das Importverbot die Vermutung der israelischen Verantwortlichen, dass die HAMAS das Papier zum Druck indoktrinierter Bücher oder zu Propagandazwecken gebrauchen könnte. Gershon Baskin, israelischer Direktor des Israel-Palestine Centre for Research and Information, der sich um die Einfuhr des Papiers bemüht, führte dazu aus: „Wenn man ihnen nicht erlaubt, Bücher zu drucken, werden die Gedanken und Ideen verschwinden? Wenn sie [Radikalismus] lehren wollen, kann man das auch ohne Buch tun” .


40 Jahre Besatzung [25.8.2007]

Einen kommentierten Atlas in englischer Sprache zur Geschichte Palästinas und der nunmehr 40 Jahre andauernden Okupation, kann man auf der eigens dafür eingerichteten Website 40 Years of Israeli Occupation 1967-2007 einsehen. Eingerichtet wurde die Seite von dem Applied Research Institute-Jerusalem (ARIJ). Das ARIJ ist eine 1990 gegründete non-profit Organisation, die sich der Förderung angewandter Forschung, des Technologietransfers, nachhaltiger Entwicklungsarbeit und der Selbstbestimmung der Palästinenser über ihre natürlichen Resourcen verschrieben hat.
Die Seite ist mit einer großen Anzahl an Karten augestattet. Man kann hier auch auf eine interaktive Karte gelangen, deren Benutzung allerdings die Installation von Google Earth voraussetzt.


The Raging Grannies Anti Occupation Club [24.8.2007]

Die Berliner Dokumentarfilmerin Iwajla Klinke filmte drei Monate lang in Israel die Aktivitäten der "Raging Grannies", einer Gruppe älterer Damen, die sich gegen die Besatzung palästinensischen Landes durch den israelischen Staat einsetzt. Der Film ist jetzt als DVD in deutscher Sprache erhältlich.


Debatte über Buch verhindert [21.8.2007]

Nach einem Bericht der Chicago Tribune wurde die Debatte über das Buch The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy, Autoren John Mearsheimer von der University of Chicago und Stephen Walt von der Harvard University, verhindert.
Das Buch wirft einen kritischen Blick auf den Einfluss der Israel Lobby, zu der jüdische Organisationen, christliche Fundamentalisten und Neo-Konservative gehören, auf die Nahost-Politik der USA. Dieser Einfluss sei für die Unterbrechung der Gespräche mit Syrien verantwortlich und behindere die Lösung des Israel-Palästina-Konflikts. Der Druck auf das renommierte Chicago Council on Global Affairs, dem Veranstalter der Debatte, war offensichtlich so stark, dass das Council seine Existenz gefährdet sah.
Nachzulesen in englischer Sprache hier.


Vereinbarungen über Mobilität [20.8.2007]

Der 45.Report der UNO über die Vereinbarungen über die Mobilität der Palästinenser liegt jetzt vor. Einzusehen als PDF in englischer Sprache hier.


Beduinen fordern besseren Zugang zur gesundheitlichen Grundversorgung [20.8.2007]

Die 11 medizinischen Gesundheitsstationen in den "nicht anerkannten Beduinendörfern" im Negev sind nicht an das israelische Stromnetz angeschlossen. Sie erhalten ihre elektrische Energie ausschließlich von Generatoren, die nur während der Öffnungszeiten arbeiten. Medikamente, die eine gekühlte Lagerung erfordern, können so nicht bevorratet werden.
Einige der 80.000 Bewohner der "nicht anerkannten Beduinendörfern" haben keinen direkten Zugang zu den Gesundheitsstationen und können diese nur über längere Märsche erreichen. Die Association for Civil Rights in Israel (ACRI), das Regional Council for the Unrecognized Bedouin Villages (RCUV) und die israelische Abteilung der Physicians for Human Rights (PHRI) haben eine Petition bei der israelischen Regierung eingereicht, die diesen Zustand ändern soll. Nachzulesen ist dies in einem Report von IRIN (Integrated Regional Information Networks), einer Unterorganisation des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA), in englischer Sprache hier.
Zur allgemeinen Information über die Situation der palästinensischen Beduinen empfehlen wir einen Artikel von Arturo Avendaño in This Week in Palestine, hier in englischer Sprache nachzulesen.


Photostory: Die Apartheid Mauer [8.8.2007]

Eine Photostory mit 27 hervorragenden Photos des Journalisten Tom Spender kann auf den Seiten der electronic intifada hier angesehen werden. Ein Kommentar in englischer Sprache zu den Photos erscheint, wenn man auf das i auf der unteren Menuzeile klickt.


Bremen Friedenspreis 2007 [2.8.2007]

Die Bremer Stiftung "Die Schwelle" verlieh den diesjährigen Internationalen Bremer Friedenspreis in der Kategorie "Unbekannter Friedensarbeiter" an den Palästinenser Bassam Aramin. Aramin geriet als ehemaliger Fatah-Kämpfer mit 16 Jahren in israelische Gefangenschaft. Trotz mehr als siebenjähriger Haft gehört der 39-Jährige zu den treibenden Kräften der israelisch-palästinensischen Friedensinitiative „Combatants for Peace”. Auch der Tod seiner zehnjährigen Tochter Abir, die von israelischen Grenzsoldaten erschossen wurde, hat seine Friedenappelle nicht verstummen lassen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Stiftung "Die Schwelle".


"Todesschwadron" SAMSON [1.8.2007]

In der aktuellen Online-Ausgabe der ägyptischen Wochenzeitung Al-Ahram wird von einer neuen "Todesschwadron" namens SAMSON berichtet. Es soll sich hierbei um Einheiten von Arabern handeln, die den Widerstand in den palästinensischen Territorien bekämpfen sollen. Nachzulesen in englischer Sprache hier.


Warum spricht Bush über Israels Negev und Galiläa? [27.7.2007]

Nadia Hijab, Senior Fellow am Institute for Palestine Studies, setzt sich mit einer Rede des amerikanischen Präsidenten Bush vom 16. Juli d.J. auseinander, in der er erklärte: "Premierminister Olmert hat klargestellt, dass Israels Zukunft in der Entwicklung von Gebieten wie dem Negev und Galiläa liegt - nicht in der andauernden Besetzung der Westbank. " Bush stellte in dieser Rede auch fest, dass die USA "eine Verpflichtung gegenüber der Sicherheit Israels als einen jüdischen Staat und als Heimat für Juden " haben. Nachzulesen auf den Seiten des Institutes in englischer Sprache hier.


Volvo [19.7.2007]

Adri Nieuwhof, ein in den Niederlanden tätiger Menschenrechtsanwalt, beschrieb am 2. Juli 2007 in einem Artikel auf den Seiten der Electronic Intifada die Rolle des schwedischen Automobilherstellers Volvo im israelisch-palästinensischen Konflikt. Volvo Bulldozer werden zur Zerstörung von Beduinendörfern und palästinensischen Häusern eingesetzt. Mayers Cars and Trucks, ein Händler für Volvo Produkte in Israel, ist einer der Hauptausrüster für die beim Bau der Mauer eingesetzten Gerätschaften. So profitiert Volvo vom israelisch-palästinensischen Konflikt. (Nachzulesen in englischer Sprache hier. ) In einem Antwortschreiben stellte Mårten Wikforss, Vize-Präsident von Volvo, dazu fest: "Es gibt keinen Weg, wie Volvo letztlich den Einsatz seiner Produktekontrollieren kann. " Der Brief in englischer Sprache ist als PDF hier nachzulesen. In diesem Zusammenhang empfehlen wir als weiterführende Lektüre auch den "Profiting from the Occupation" Report der Organisation War on Want. Dieser ist in englischer Sprache hier zu laden. Eine der drei Fallstudien befasst sich mit den beim Bau der Mauer und bei der Zerstörung von Häusern eingesetzten Machinen.


Schweiz - Palästina - Israel [13.7.2007]

In ihrer gestrigen Ausgabe beschäftigt sich die Schweizer Wochenzeitung WOZ mit der "Petition für einen gerechten und dauerhaften Frieden in Nahost", die als private Initiative gestartet war und inzwischen von verschiedenen Organisationen, insbesondere von der Gesellschaft Schweiz-Palästina, unterstützt wird. In einem Streitgespräch unerhalten sich Vreni Müller-Hemmi und Rechtsanwalt Daniel Vischer, beide Mitglieder des Nationalrats, über die Petition und die offizielle Politik der Schweiz. Nachzulesen in den Online-Seiten der WOZ hier. Die Palästina-Petition kann hier eingesehen und auch online unterzeichnet werden.


Kritik: OCHA-Sonderbericht [11.7.2007]

"Es ist allgemein bekannt, dass die Palästinenser an einem Mangel an Selbstdisziplin leiden, der schon im Mutterleib beginnt. Es gibt Foeten, die darauf bestehen, das Licht der Welt genau zu der Zeit zu erblicken, wenn israelische Soldaten schlafen gehen. Was kann man mit dieses Babies machen, wenn Azun Athma nur eine Klinik hat, die zweimal die Woche für zwei Stunden die medizinische Grundversorgung sichert. Um eine angemessen medizinische Versorgung während der Geburt zu erhalten, tendieren schwangere Frauen (durchschnittlich werden 50 Babies pro Jahr in dem Dorf geboren) dazu, ihr Heim zu verlassen und zu Verwandten zu ziehen, die an Orten leben, wo man einen zugänglichen und guten medizinischen Dienst erhalten kann. So wurden von den 33 Babies, die von den Bewohnerinnen des Dorfes zwischen Januar diesen Jahres und Anfang Juni geboren wurden, 20 außerhalb des Dorfes zur Welt gebracht. Die anderen wurden ohne die Hilfe eines Arztes oder einer ausgebildeten Hebamme in den Heimen ihrer Mütter zur Welt gebracht."
Azun Athma ist eines der Dörfer in der südöstlichen Westbank, das vollkommen von der israelichen Mauer eingeschlossen ist. In der israelischen Tageszeitung Haaretz beschäftigt sich Akiva Eldar kritisch mit dem OCHA-Sonderbericht vom 9. Juli (siehe unten). Eldar weist auf die 'übergeordneten' politischen Interessen hin, die zur Veröffentlichung des Reports führten. Nachzulesen in englischer Sprache hier.




Drei Jahre danach [9.7.2007]

Vor drei Jahren, am 9. Juli 2004, stellte der Internationale Gerichtshof fest, dass der Verlauf der Mauer in der Westbank und die damit verbundenen Restriktionen eine schwere Verletzung Internationale Rechts ist. In einem Sonderbericht beobachtet das UN Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten in den besetzten Gebieten (OCHA) verschiedene Dörfer der nördlichen Westbank, die durch die Mauer von ihren Nachbardörfern und von ihrem Land getrennt sind. U. a. werden dort folgende Ergebnisse genannt:




Humanitäre Situation in Gaza [6.7.2007]

Das UN Büro für Koordination humanitärer Angelegenheiten in den besetzten Gebieten (OCHA) hat seinen Bericht über den Zeitraum vom 28. Juni bis zum 5. Juli 2007 vorgelegt. Zu den Ergebnissen zählen dass nur 70% des existenziellen Bedarfs an Nahrungsmitteln Gaza erreichte und dass 75% der Industrie Gaza gar nicht oder auf einem Level von unter 20% arbeitet. Der Bericht in voller kann in englischer Sprache hier geladen werden. Zur Situation in Gaza weisen wir auch auf den Artikel "Die Krise in Gaza - Made in Israel" von Michael Warschawski in der deutschen Übersetzung von Ellen Rohlfs hin. Hier als Word-Dokument zu laden.


Zum israelischen Planungsvokabular [4.7.2007]

„Mehr als 100.000 Palästinenser leben in 'nicht anerkannten' Wohnsiedlungen in Israel. Der Staat erlaubt sich, sie so zu bezeichnen und auch zu behandeln: Die Menschen leben isoliert, sind nicht an die staatliche Versorgung mit Wasser und Elektrizität angebunden; Schulen und Krankenhäuser gibt es nicht.”. In einem auf den Seiten der Generaldelegation Palästinas veröffentlichtem Artikel erklärt Dr. Viktoria Waltz den Terminus 'nicht anerkannt', „der längst zum israelischen Planungsvokabular gehört und einzig und allein der ethnischen Beraubung, Verdrängung und Verelendung dient.” Der Artikel ist hier nachzulesen.


Umfrage: 70% der Israelis für 2-Staaten Lösung [3.7.2007]

In einer in der israelischen Tageszeitung Haaretz veröffentlichen Umfrage sprechen sich 70% der jüdischen Bevölkerung Israels für eine zwei-Staaten Lösung nach der "Zwei Staaten für zwei Völker" Formel aus. Die Mehrheit der Befragten glaubt jedoch nicht, dass dies in der nahen Zukunft zu erreichen ist. 26,5 der israelischen Juden ist gegen eine solche Lösung. Mehr als 60% der Befragten sind gegen einen vollständigen Abzugs Israels von den Golan-Höhen als Gegenleistung für einen Friedensvertrag mit Syrien. Nachzulesen in englischer Sprache hier.


US-Regierung konfisziert deutsche Spendengelder [29.6.2007]

In einer Presseerklärung teilt Helga Dieter, Beauftragte für die Aktion "Ferien vom Krieg", mit.
Gestern (28.6.07) wurde in vielen Medien das neue EU- Abkommen über die Weitergabe von Daten europäischer Passagiere an die US-Behörde bekannt. Im diesem Zusammenhang sagte der Brüsseler Korrespondent Rolf-Dieter Krause in der 20.00 "tagesschau": "Der Zufall aber will es, dass Europa heute ebenfalls einwilligte, den USA auch die Daten internationaler Banküberweisungen zu überlassen. Die sollen zwar wie die Passagierdaten nur dem Kampf gegen den Terrorismus dienen, aber das ist für die Skeptiker eher das Problem. In dessen Namen hätten die USA schon anderes Recht gebrochen." Diese Meldung wurde in späteren Sendungen nicht wiederholt und ist auch in der sonstigen Presse nicht zu finden.

Der Zufall will es auch, dass wir dieser Tage erfuhren, dass solche Kontrollen bereits stattfinden - und schlimmer noch - das Geld durch US-Behörden willkürlich beschlagnahmt werden kann.
Das "Komitee für Grundrechte und Demokratie" finanziert seit Jahren im Rahmen der Aktion "Ferien vom Krieg" auch Ferienspiele für Kinder in Palästina. Dazu überwies es mit dem Stichwort "summer-games" 8.000 USD aus privaten Spendengeldern an eine humanitäre Organisation in Nablus/Westjordanland. Am 26.6. erreichte die Bank des Komitees ein Schreiben aus New York, das Geld sei blockiert und läge bei "Bankers Trust" (Deutsche Bank Trust Company) in NYC.
Das Komitee kann durch einen Vertrag beweisen, dass es sich um das vorher ausgehandelte Budget für die Ferienspiele handelt und es sich bei dem Adressaten um eine langjährige Partnerorganisation bei dem Dialog- und Aussöhnungsprojekt "Ferien vom Krieg" für bisher fast 800 junge Menschen aus Israel und Palästina handelt.
Die Koordinatorin des Projekts fragte den zuständigen Sachbearbeiter des Spendenkontos: "Aber wir haben doch dieses Jahr schon Geld an andere Partnerorganisationen in Palästina geschickt".
"Aber in Euro, das geht durch", antwortete er, "alle Dollarüberweisungen laufen über die USA. Dass Palästina nun auch der Blockade unterliegt, wusste ich auch nicht. Das ist sehr, sehr schwierig, dass Sie das Geld wieder erhalten! Hätten Sie es nur in Euro überwiesen! "
Nach der gestrigen Tagesschau-Meldung wird das in Zukunft auch nichts nutzen.
Die Blockierung dieses Geldes zeigt wieder einmal den willkürlichen Machtmissbrauch der US-Regierung. Sie ist ein Treppenwitz der Geschichte, denn die Ferienspiele dienen vertragsgemäß ausdrücklich der Friedenserziehung palästinensischer Kinder.
Ein ausführlicher Bericht von Helga Dieter kann hier als PDF geladen werden.


Tony Blair als Sonderbeauftragter des Nahost-Quartetts [29.6.2007]

Hierzu einige Dokumente und Links auf unseren Seiten.


Ende der Demokratie in Palästina [24.6.2007]

Mit der derzeitigen Situation im Gaza-Streifen setzt sich ein Beitrag von Peter Schäfer auf dem Internet-Portal Telepolis auseinander. Der Artikel kann hier nachgelesen werden.


Der rufende Berg [22.6.2007]

Der kanadische Rundfunkjournalist Seth Porcello produzierte im Sommer 2006 vier Radio-Dokumentationen über die Situation in den Besetzten Gebieten. Eine dieser Dokumentation spielt in dem Dorf Majdal Shams in den Golan-Höhen, dessen Bewohner durch die Waffenstillstandslinie von 1967 von ihren Verwandten in Syrien getrennt sind.Man kann hier die Realität der Familie Safhia erleben, die sich über die Stille des Minenfeldes an der Waffenstillstandslinie hinweg mit Megaphonen verständigt. Diese Dokumentation ist als MP3 (18.2 MB, 19:54 min) hier teilweise unkommentiert, sonst aber in englischer Sprache, zu hören.


Neue Bücher [21.6.2007]

Für den Sommer und Herbst 2007 sind zahlreiche Neuerscheinungen zum Thema Palästina von den Verlagen angekündigt. Wir empfehlen einen Blick in unsere Rubriken Neuerscheinungen und in Vorbereitung . Bis zur Frankfurter Buchmesse ist noch mit zahlreichen weiteren neuen Publikationen zu rechnen.


Kinder im Flüchtlingslager Beddawi [20.6.2007]

Ca. 21.000 Flüchtlinge haben das Camp Nahr El Bared im nördlichen Libanon wegen der anhaltenden Kämpfe inzwischen verlassen. Die meisten von ihnen flüchteten in das nahegelegene Beddawi Lager, das ohnehin schon übervölkert war. Über die Situation der Kinder in diesem Lager berichtet ein Report von Nicole Ireland für die UNICEF. Ein regulärer Schulalltag ist kaum durchführbar, was viele 14 - 18 Jährige sehr belastet, da die nationalen Prüfungen, die über die weitere Ausbildung entscheiden, kurz bevorstehen. Doch die trostlose Situation hat den Mut für die Zukunft der meisten Jugendlichen nicht gebrochen. Nach ihren Berufswünschen befragt, antworten viele: "Arzt", "Lehrer", "Ingenieur - damit ich beim Wiederaufbau helfen kann". Nachzulesen auf den Seiten der UNICEF in englischer Sprache.


Öffnet Gazas Grenzen, um eine menschliche Katastrophe zu verhindern! [17.6.2007]

8 israelische Menschenrechtsgruppen richten einen dringenden Appell an den israelischen Verteididigungsminister. "Während wir dieses schreiben stecken hunderte von Flüchtlingen zwischen dem verschlossenene Übergang Erez und und der militärischen Macht der Hamas, die ihre Rückkehr nach Gaza verhindert, in der Falle. Die Kranken und die bei den jüngsten Ereignissen Verletzten stecken in Gaza in der Falle. Grundnahrungsmittel werden knapp und es gibt einen steigenden Fehlbedarf an medizinischer Grundversorgung. In einer Zeit, wo die fundamentalen Menschenrechte der Bewohner von Gaza verletzt werden und das Recht auf Leben bedroht ist, kann der Staat Israel nicht untätig zusehen. " Der Aufruf ist hier in englischer Sprache nachzulesen.


Zur Situation in Gaza [14.6.2007]

Carsten Kühntopp vom ARD-Hörfunkstudio in Amman, beschreibt in einem Kommentar in der Tagesschau die fatale Rolle, die die Unterscheidung des amerikanischen Präsidenten Bush in "gut und böse" für die Auseinandersetzungen in Gaza haben. "In Palästina und im Libanon schlägt er sich deswegen jeweils massiv auf eine Seite, anstatt Ausgleich und Verständigung zu fördern. " Der Kommentar kann hier nachgelesen werden. Das gleiche Thema behandelt auch ein Artikel von Wolf Reinhardt in der Jungen Welt: "Washington zieht im palästinensischen Bürgerkrieg die Fäden. " Nachzulesen hier.


40 Jahre und 18 000 zerstörte Häuser sind genug! [11.6.2007]

Zum Auftakt in der Bundesrepublik der weltweiten von Jeff Halp FR Inserat er iniziierten Kampagne (vgl. Nachricht vom 3.6.2007 weiter unten) erschien heute in der Frankfurter Rundschau eine Anzeige, in der ein Ende der israelischen Besatzung und der mutwillen Zerstörung palästinensischer Häuser gefordert wird. Die Kampagne wird von zahlreichen Friedensorganisationen unterstützt. Auch das IPK unterstützt die Aktion. Zum Einsehen der Anzeige klicken Sie bitte hier.


Die Welt sagt NEIN zur israelischen Besatzung! [6.6.2007]

Im Juni 2007 jährt sich zum 40sten Mal die israelische Besatzung von Westbank, Gaza, Ostjerusalem und den Golanhöhen. Unter dem Motto "Die Welt sagt NEIN zur israelischen Besatzung!" protestieren am 9. und 10. Juni in Palästina und weltweit die Menschen gegen die anhaltende israelische Besatzung, gegen Entrechtung, Landraub und Vertreibung. Der Aufruf des Internationalen Koordinationsnetzwerks für Palästina kann hier nachgelesen werden.


Palästinensische Frauen-Fußballnationalmannschaft in Deutschland [3.6.2007]

Die Palästinensische Frauenfussballnationalmannschaft ist gestern, Fußball1 am 2. Juni, in Deutschland angekommen, sie wird bis zum 19. Juni bleiben. Auf dem ev. Kirchentag in Köln wird sie sich Donnerstag, ab 14.15 Uhr auf der open-air-Bühne des Tanzbrunnens vorstellen.
Die beiden Aufnahmen entstanden heute, Sonntag 3. Juni, auf einem informellen Treffen auf Einladung der Palästinensischen Gemeinde Köln. Zwei Fußball2 Mitarbeiterinnen des IPK, die am Ball bleiben werden, sprachen mit dem Team. Nähere Informationen werden folgen.
Auf dem ersten Fotos sind zu sehen: 15 junge Fussballspielerinnen (zwischen 14 und 23 Jahre jung), der blonde junge Mann ist Jonathan Schaller, ehemaliger Assistenz- und Torwarttrainer der Palästinensischen Frauenfussballnationalmannschaft, Sportstudent. Er betreut sie auch hier in Deutschland. Das zweite Foto zeigt : Die Mannschaftsführerin, ihr Name ist Honey M.I. Thaljieh, 22 Jahre jung.
© Fotos: RKB


40 Jahre und 18 000 zerstörte Häuser sind genug! [3.6.2007]

Jeff Halper , Koordinator des Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD) ruft in einer von deutschen Friedensorganisationen unterstützten Erklärung zu einer einzigartigen Initiative auf. Am 11. Juni startet das ICAHD eine Kampagne, in der jedes palästinensiche Haus wieder aufgebaut wird, das von Israel in den besetzten Gebieten 2007, im 40. Jahr der Besatzung, zerstört wird - geschätzt rund 300 Häuser insgesamt. Der Aufruf ist in englischer Sprache hier als PDF (15 KB) zu laden. Eine Übersetzung ins Deutsche ist in Vorbereitung.


Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost - EJJP - Deutschland [30.5.2007]

Presseerklärung
In einer Presseerklärung fordert die EJJP eine entschlossene europäische Initiative für einen gerechten Frieden im Nahen Osten: "Die Föderation, European Jews for a Just Peace (EJJP), hat ihre Jahresversammlung am Vorabend des 40. Jahrestages der israelischen Militärbesatzung der palästinensischen Gebiete nach Berlin einberufen, um ihre Besorgnis angesichts der Gleichgültigkeit der EU- und der G8-Staaten gegenüber den israelischen Verletzungen des internationalen Rechts und der Not der Palästinenser zum Ausdruck bringen. " Auf einer Pressekonferenz am 4. Juni werden die Abschlusserklärung der 5. Jahrestagung und die zentralen Forderungen der EJJP an die bundesdeutsche Regierung als Präsidentin des EU-Rats sowie an die Regierungen der EU- und G8-Staaten vorgestellt. (Siehe dazu auch unseren Terminkalender. ) Rolf Verleger und Reiner Bernstein werden über den Verlauf der Initiative Schalom 5767 berichten und die Anzahl der im ersten Halbjahr 2007 gesammelten Unterschriften bekannt geben. Die Presseerklärung ist als PDF in deutscher und in englischer Sprache zu laden.


Akademischer Boykott [25.5.2007]

In einer 18 Seite starken Broschüre hat das Alternative Information Center (AIC) diskriminierende Praktiken des israelischen Hochschulsystems gegenüber palästinensischen Bürgern zusammengestellt. Das AIC will beweisen, dass das israelische akademische System mit seinen Institutionen selbst Teil des israelischen kolonialen Systems ist und aktiv an der Besatzung palsätinensischen Gebietes teilhat. Die Broschüre ist als Arbeitspapier gedacht, das fortlaufend aktualisiert werden soll. Gleichzeitig will das AIC aufzeigen, welche Auswirkungen ein akademischer Boykott auf das israelische Hochschulwesen hat.
Das AIC ruft zur Mitarbeit auf. Im Moment arbeitet die Organisation an einer Dokumentation über die Verflechtung israelischer Universitäten mit dem israelischen Militär.
Downloads: Die vollständige Broschüre kann hier in englischer Sprache als PDF geladen werden. Größe: 197 kb.


CARITAS-Jerusalem beklagt zunehmend schwierigere Verhältnisse [21.5.2007]

In ihrem aktuellen Rundbrief "Staying in Touch" beklagt die Jerusalemer-Vertretung der CARITAS die immer schwieriger werdenden Bedingungen für ihre humanitäre Arbeit in den besetzten Gebieten. Dies liege an den wachsenden Behinderungen in der Mobilität durch die israelischen Einirchtungen und Behörden, aber auch an der ansteigenden Desintegration der sozialen Ordnung. Der Newsletter ist in englischer Sprache hier als PDF (581kb) zu laden.


UN-Generalsekretär fordert Waffenstillstand [21.5.2007]

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert beide Seiten zur Einhaltung des Waffenstillstands in Gaza auf. Er bezeichnete den palästinensische Raketenbeschuss Israels als völlig unakzeptabel und als Verletzung internationalen Rechts. Er zeigte sich auch über die anwachsende Zahl der Opfer aus der Zivilbevölkerung besorgt, die bei den israelischen Militäroperationen verletzt oder getötet werden. Die Erklärung ist hier in englischer Sprache nachzulesen.


40 Jahre Entrechtung, Landraub, Vertreibung. Internationaler Aufruf: [20.5.2007]

Die Welt sagt NEIN zur israelischen Besatzung!
In einem Aufruf an die deutsche Bundesregierung fordert die Palästinensische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e. V. ein Ende des militärischen, wirtschaftlichen und politischen Unterstützung der israelischen Besatzung. Mitunterzeichner des Aufrufs sind: Palästinensische Ärzte- und Apothekervereinigung e.V., Regionalgruppe Hamburg / Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V., Regionalgruppe Hamburg / Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V. / Frauen in Schwarz, Hamburg / AG Palästina von ATTAC Hamburg / IPPNW - Ärzte in sozialer Verantwortung e. V / Collectif judéo-arabe et citoyen pour la paix, Strasbourg / Comité pour une Paix Juste au Proche Orient, Luxembourg. Der Aufruf ist hier als PDF zu laden Die entsprechende Unterschriftenliste können Sie hier als Word-Dokument laden.


Mit unserer Realität hat das nichts zu tun - Palästinenser und die israelisch-arabischen Gespräche [15.5.2007]

Das Treffen Israels mit Vertretern der Arabischen Liga zur Besprechung der Arabischen Friedensinitiative letzten Donnerstag in Kairo wurde von den palästinensischen Medien wenig beachtet. Israel soll anerkannt werden, sobald sich dieses völlig aus den 1967 besetzten Gebieten zurückzieht. "Wozu kommentieren?", fragt Issa Kukali: "Dass das nichts mit der Realität zu tun hat, sieht hier jeder." Ein Artikel von Peter Schäfer in der Online-Zeitung Telepolis, nachzulesen hier.


Neue Karten [12.5.2007]

Zu Ihrer Informationen stellen wir Ihnen von Zeit zu Zeit neuere Karten aus Palästina zur Verfügung. Aktuell sind dies folgende Karten:




Druck für radikale Änderung in der Nahost-Politik der EU [10.5.2007]

Die Sorge, einen Zusammenbruch Palästinas zu vermeiden, veranlasste das Europaparlament gestern, am 9. Mai 2007, eine radikale Änderung in der Nahost-Politik der EU zu fordern. Der Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion Martin Schulz sagte: „Meine Fraktion hat einstimmig beschlossen, eine sofortige Änderung der EU-Strategie zu fordern. Um die Existenz Palästinas zu gewährleisten, müssen sofort finanzielle Mittel freigestellt werden. Wer das ablehnt, ist weder konstruktiv noch human. ” Der Bericht in voller Länge ist auf den Seiten der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament in deutscher Sprache hier nachzulesen.


Straßenkinder in Palästina [9.5.2007]

In einer 64 Seiten umfassenden Broschüre untersucht die Genfer Organisation Defence for Children International (DCI) die Situation der Straßenkinder in Palästina. Der Bericht ist nur in englischer Sprache verfügbar. Wir haben ihn als Download im PDF auf unseren Seiten zur Verfügung gestellt.


Rundbrief Nummer 2 [7.5.2007]

Der Rundbrief Nr. 2 des IPK vom Mai 2007 ist erschienen. Eine Übersicht der bisher erschienenen Rundbriefe finden Sie hier.


Tausende nahmen an pro-palästinensischer Rally in Rotterdam teil [6.5.2007]

Nach einem Bericht der online Ausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz versammelten sich tausende Teilnehmer an dem niederländischen Befreiungstag in Rotterdam, um gegen Israel zu protestieren. Der ehemalige holländische Premierminister Dries Van Agt bedauerte in einer Ansprache die pro-israelische Politik der Niederlande und den Boykott der Hamas: "Der europäische und niederländische Boykott der Hamas ist falsch und sogar dumm. Wir entschuldigen automatisch den Besatzer und bestrafen die besetzte Nation. " Die Quelle in englischer Sprache ist hier einzusehen.


Warum verfolgt mich Israel? [3.5.2007]

In der Los Angeles Times berichtet der palästinensische Knesset-Abgeordnete Azmi Bishara über die Repressionen und Verfolgungen, die er auf Grund eines Verdachts der israelischen Polizei, Informationen an einen ausländischen Agenten verkauft zu haben, erleidet. Das Original in engischer Sprache ist hier einzusehen, eine Übersetzung ind Deutsche von Ellen Rohlfs kann hier als PDF geladen werden.


2006 doppelt so viel tote Kinder in Palästina als 2005 [2.5.2007]

Nach einem Report der in Genf ansässigen Organisation Defence for Children International (DCI) sind im Jahr 2006 auf Grund des verstärkten israelischen Militäreinsatzes in den Besetzten Gebieten 2006 doppelt so viele Tote Kinder zu beklagen als 2005. "Der israelische Einsatz von Streitkräften gegen die palästinensische Zivilbevölkerung ist jedoch kein neues Phänomen. Israel hat während der Besetzung der Westbank inklusive Ost-Jerusalems und des Gaza-Streifens stets gewaltsame Mittel gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Solche gewaltsamen Maßnahmen wurden zur Kontrolle des Lebens von Millionen von Bürgern und zur Unterdrückung jeglichen Widerstandes gegen Israels erdrückende, diskriminierende Militärherrschafteingesetzt. " Den gesamten Report in englischer Sprache haben wir Ihnen hier als PDF-Datei zur Verfügung gestellt.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf einen Brief der Organisation an die UN-Menschenrechtskommission vom Anfang des Jahres: "84 Kinder wurden zwischen dem 28. Juni 2006 und 26. November 2006 durch die israelische Besatzungsmacht in Gaza getötet. Der größte Teil dieser Kinder (69%) war zwischen 13 und 17 Jahren alt; es gab aber auch eine tragisch hohe Zahl jüngerer Kinder (31%), die als direkte Folge militärischer Aktivitäten Israels in Gaza in dieser Zeit getötet wurden. Keines dieser Kinder war in kämpferische Handlungen verwickelt. " Auch diesen Text können Sie als PDF-Dokument von unseen Seiten hier laden.


Beton [2.5.2007]

Auf dem 14. Internationalen Trickfilmfestival wurde der Preis für den besten Studentenfilm in Höhe von 2.500 Euro an den Film Beton (6 min) von Ariel Belinco und Michael Faust, Israel 2006, von der Bezalel Academy auf Arts and Design, Jerusalem, verliehen. Der Film handelt von dem Mauerbau in Palästina. Die Begründung der Jury im Wortlaut: "Uns ist der sehr hohe Standard der technischen Leistungen an den Animationsschulen aufgefallen. Gleichzeitig wollen wir die Aufmerksamkeit auf den persönlichen Einsatz der Autoren lenken. Deshalb haben wir uns für einen Film entschieden, dem es gelungen ist, eine brisante politische Situation mit emotionaler Dichte zu erzählen. Und der die menschliche Dummheit auf eine sympathische und humorvolle Weise entlarvt. " Die Seiten des Festivals finden Sie hier.


Europa muß auch die Hamas anerkennen [30.4.2007]

Mairead Maguire, irische Friedensnobelpreisträgerin, wurde Opfer der Polizeigewalt in Palästina. Sie erklärt die EU-Embargo-Politikals als verfehlt. Ein Interview von Andrea Bistrich mit Mairead Maguire ist in der Jungen Welt hier nachzulesen.


Fischerei in Gaza in Gefahr [22.4.2007]

In einer Veröffentlichung vom April 2007 warnt das Büro für die Koordination menschlicher Angelegenheiten der UNO (= Office for the Coordination of Humanitarian Affairs = OCHA) vor der ernsthaften Gefährdung der Fischerei im Gaza-Streifen. Nach einem totalen Verbot seit Juni 2006 können die Fischer nun in der im April beginnenden Hochsaison wieder an der Küste innerhalb einer 6-Meilen-Zone fischen. Es gibt aber zwischen den israelischen Streitkräften und den Fischern keine Kommunikation, wie weit Fischerboote ins Meer fahren dürfen. Das führte in der Vergangenheit zum Tod, zu Verletzungen und Verhaftungen von Fischern aus Gaza. Dies führt dazu, dass die küstennahen Gebiete überfischt sind und den Fischen wichtige Brutgebiete genommen wurden. Der komplette Report in englischer Sprache steht auf unseren Seiten als PDF zur Verfügung.


Informationsveranstaltung mit Roni Hammerman [19.4.2007]

Der Termin für die geplante Informationsveranstaltung mit Roni Hammerman von der israelischen Menschenrechtsgruppe Machsom Watch steht jetzt mit Dienstag, den 26.6.2007, fest. Aktuelle Informationen finden Sie hier.


Mythen und Katastrophen [16.4.2007]

Auf einer Sonderseite zum Thema Israel veröffentlicht die Schweizer Zeitung Der Bund zwei Artikel von Barbara Engel (Jerusalem) zum Thema. » Mythen und Katastrophen « befasst sich mit der Kritik israelischer Historiker an der Geschichtsschreibung Israels über die Vertreibung von Palästinensern.» Vielfältige Methoden der Diskriminierung « beschreibt die alltäglichen Diskriminierungen arabischer Israelis. Die gesamte Sonderseite steht hier als PDF zur Verfügung.


Wandeltuch [15.4.2007]

Ein Beitrag zur Diskussion über das Thema Ethnozentrismus liefern der Artikel von Barbara Höfler im Magazin der Frankfurter Rundschau vom 14.4.2007mit dem Thema « Wandeltuch » und den aus diesem Anlass geschriebenen Leserbrief von Claudia Karas. Beides nachzulesen hier auf den Seiten der Freunde Palästinas. (Anlass für dieses Hinweis ist eine beabsichtigte Veranstaltung des IPK zum Thema Eurozentrismus.)


Armut in Palästina: Die menschlichen Kosten des wirtschaftlichen Boykotts [13.4.2007]

Die international tätige Hilfsorganisation Oxfam hat das Palestinian Centre for Public Opinion (PCPO) mit einer Untersuchung der Auswirkungen des ökonomischen Boykotts gegen die palästinensische Autonomiebehörde beauftragt. Die Untersuchung wurde in der West Bank in Nablus, Ramallah, Bethlehem, East Jerusalem, Hebron, Jericho, Tulkarem, Tubas und Qualqilya und im Gazastreifen in Gaza City, Khan Younis und Jabalya durchgeführt. Das Ergebnis der Untersuchung ist in englischer Sprache hier als PDF zu laden. Ebenfalls als PDF in englischer Sprache steht die begleitende Stellungnahme von Oxfam zur Verfügung. Sie endet mit einer Liste von Empfehlungen zur Beendigung der jetzigen Situation. U. a.: Die israelische Regierung soll alle Steuergelder und Zölle freigeben, die sie den palästinensischen Autonomiebehörden vorenthält; die Regierung der USA soll alle Sanktionen auf Geldtransfers in die Autonomen Gebiete aufheben; Geberstaaten und Israel sollen sicherstellen, dass alle Gelder, die Angestellten des öffentlichen Sektors und sozial Bedürftigen in den Autonomen Gebieten zustehen, in voller Höhe ausbezahlt werden. Nachzulesen hier.


Religiöse Motive sind bei Anschlägen nachrangig [13.4.2007]

Der Politologe Thorsten Gerald Schneiders, Autor des Buches" Heute sprenge ich mich in die Luft. Suizidanschläge im israelisch-palästinensischen Konflikt. Ein wissenschaftlicher Beitrag zur Frage des Warum", äüssert sich in einem Interview mit dem Online Portal Qantara zu den Motiven palästinensicher Selbsttötungsanschläge. Schneiders: "Die Täter sind keine Psychopathen, sondern - im Gegenteil - meist normale Menschen, die einen Querschnitt der Gesellschaft darstellen ". Das Interview können Sie hier nachlesen. Das IPK hat Schneiders zu einerm Vortrag nach Bonn eingeladen. Näheres zu dem Termin erfahren Sie hier.


Der Sieg der israelischen Bulldozer [12.4.2007]

In ihrer heutigen Ausgabe hat sich die schweizer Zeitung "Der Bund" des Themas "Westjordanland" angenommen. Einer der Artikel befasst sich mit der heutigen Stuation in Jenin, 5 Jahre nach der israelischen Militäraktion dort, bei der zahlreiche Häuser zerstört und 52 Menschen getötet wurden. Ein weiterer Artikel schildert das heutige Leben von Zakaria Zubeidi in Jenin. Zubeidi ist u. a. aktiv an der Erhaltung des "Freedom Theatres" beteiligt, das die israelische Friedensaktivistin Arna Mer-Khamis im Flüchtlingslager Jenin gegründet hatte. Zitat: "Unter Widerstand versteht Zubeidi nicht bloss Waffengewalt, sondern eine ganze Kultur, die Bildung, Geschichte und Kunst umfasse." Die gesamte Seite in deutscher Sprache kann man als PDF hier laden, oder hier als nachlesen.


Die Neobarbaren [11.4.2007]

Der israelische Friedensaktivist Michel Warschawski war viele Jahre lang Vorsitzender der israelisch-palästinensischen Organisation Alternative Information Centre. In einem Essay setzt er sich mit einem vor einem Monat in der israelischen Zeitung Haaretz erschienenen Artikel des israelischen Journalisten und Analytikers Tom Segev auseinander. Segev zieht hier die weitverbreitete Idee in Zweifel, dass der „Zusammenstoss der Zivilisationen ” ein neues Phänomen ist. Warschawski, der alle Kriege als Barbarei ansieht, klassifiziert den Krieg Israels in den besetzten Gebieten als einen Schritt vorwärts in der modernen Barbarei. Der Artikel ist in deutscher Sprache auf den Seiten von Tlaxcala nachzulesen. Zur Person Warschawskis kann man sich in der Wikipaedia informieren.


Studiengang Nahoststudien [8.4.2007]

Mit Beginn des Wintersemesters 2007/08 bietet das Orientalische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen neuen Studiengang „Nahoststudien” an: "Dieser Studiengang ist auf eine Analyse der aktuellen Problematik der politischen Situation im Nahen Osten ausgerichtet. Der Nahostkonflikt wird dabei in seinen historischen und global-politischen Zusammenhängen situiert. " Weitere Informationen auf den Seiten der Universität.


Britisches Fussball Team in der Westbank [7.4.2007]

Ein Team von britischen Amateurfussballern macht eine Solidaritäts-Tour durch die Westbank. Bericht in englischer Sprache in den Maannews, einer palästinensischen Nachrichtenagentur.


Wir fühlen uns von den Christen verlassen [4.4.2007]

Khouloud Douaibess abu Dajeh, die neue palästinensische Ministerin für Tourismus und Altertümer, äussert sich in einem Interview mit dem Rheinischen Merkur zu aktuellen Problemen der Touristik in Palästina. Zur aktuellen Sicherheitslage: "Während der langen Besatzung, selbst während der beiden Intifadas, waren Touristen im Westjordanland nie bedroht. Ich habe keinen einzigen dokumentierten Fall gefunden, dass in den letzten Jahren Anschläge auf Touristen verübt worden sind. Wir sind ein sehr gastfreundliches Volk. Wir haben Touristen immer gut behandelt. Sie sind sicher bei uns. " Nachzulesen auf den Internet-Seiten des Rheinischen Merkur.


Vertreibung von Beduinen aus dem Negev in Israel [30.3.2007]

In den letzten Wochen haben israelische Behörden hunderte von Beschlüssen zur Vertreibung von Bewohnern von Beduinendörrfern im Negev erlassen. Eine Gruppe israelischer und internationaler Besuchter war im Dorfal-Nasasra, um sich über die Situation zu informieren. Cara Loverock vom Alternative Information Center (AIC) berichtet über die Lage der Beduinen im Negev - eine Lage, die in der israelischen und internationalen Presse selten Beachtung findet. Der Artikel ist hier in englischer Sprache nachzulesen.


Kritische Haltung gegenüber Israel [30.3.2007]

Nach einer Meldung des Schweizer Dienstes news.search meinen 54 % der Schweizer, dass im Zusammenhang mit dem Palästina-Konflikt in Israel religiöse Fanatiker regieren.


Der politische Zionismus und die Frage seines Überlebens [30.3.2007]

Die neue Ausgabe Nr. 49 der Zeitschrift INAMO (= Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten) widmet sich dem Thema Der politische Zionismus und die Frage seines Überlebens . Beiträge zu diesem Thema: Lev Grinberg: Die ungewollte Braut» - Von der Schwierigkeit, über die Besatzung zu sprechen / Boas Evron: Israel und die moralische Kompromittierung des Judentums / Moshe Zuckermann: Überlebt der politische Zionismus oder ist er überlebt / Amnon Raz-Krakotzkin: Binationalismus als Bedrohungsszenario? / Oren Yiftachel: Weder zwei Staaten noch einer! Die politische Geographie der «schleichenden Apartheid» / Avi Shlaim: Ist der Zionismus heute der wahre Feind der Juden? / Amnon Raz-Krakotzkin: Ausblendung und Abtrennung - Zur Problematik von Israels politischem Selbstverständnis / Jonathan Cook: Vom Staatsbürger 2. Klasse zur „Demographischen Zeitbombe” / Zionismus - Materialien. (Im wesentlichen geht es hier um die schon früh beginnende Debatte um die Vertreibung, heutiger israelischer Sprachgebrauch: Transfer, der arabischen Bevölkerung. Die Zeitschrift kann über den Verlag bestellt werden. Eine Aufstellung bereits erschienener Hefte mit IPK-relevanten Themen finden Sie hier.


Frieden und Verständigung ist ohne gegenseitige Anerkennung unmöglich [26.3.2007]

"Frieden bedeutet Grenze. Eine durch ein Abkommen festgelegte Grenze. Ohne eine Grenze kann es keinen Frieden geben. Und ohne Frieden ist es eine Chutzpa (Frechheit), von der andern Seite etwas zu verlangen, das wir selbst absolut verweigern zu tun. " Mit diesen Worten endet ein Artikel von Uri Avnery zu Schulbüchern und Landkarten in israelischen und palästinensischen Schulen. Veröffentlicht auf den Seiten der Berliner Umschau in deutscher Sprache.


UN Anti-Rassismus Komitee drängt Israel zur Beendigung von Diskriminierung und Abgrenzung [22.3.2007]

In einer neuerlichen Untersuchung des UN Committee on the Elimination of Racial Discrimination (CERD) über die Politik der Apartheid wird Israel aufgerufen, Juden und Palästinensern Gleichheit zuzusichern sowie das Recht der Rückkehr auf eigenes Land und das Recht auf Eigentum. Das Komitee drückt zum wiederholten Male seine Besorgnis über die praktizierte Abgrenzung und Apartheid aus. Insbesondere werden erwähnt: Die Mauer und die damit verbundenen Restriktionen; jüdische Siedlungen; ernste Restriktionen der Bewegungsfreiheit; ungleiche Verteilung des Wasservorkommens; Zerstörung von Wohnhäusern; die Existenz von zwei verschiedenen Rechtssystemen - eines für Juden und eines für Palästinenser. Moniert wird auch Israels Politik der Abgrenzung von Juden und Arabern in den Bereichen von Bildung, Gesundheit und Hausbau. Das Dokument steht hier im englischen Original als PDF zur Verfügung.


Dokumente: Regierungserklärung und Kabinett [21.3.2007]

Ab sofort wird Ihnen das IPK wichtige Dokumente zur Verfügung stellen. Als erstes können sie bei uns die Regierungserklärung der neu gebildeten Regierung nachlesen und zweitens die Besetzung des neuen Kabinetts einsehen. Beide Dokumente sind als PDF Dateien angelegt und vorerst nur in englischer Sprache vorhanden. Wir werden uns um einen Übersetzung ins Deutsche bemühen.


Tanya Reinhart (1944-2007) [20.3.2007]

Am Samstag, den 17. März 2007 ist die israelische Lingustin Tanya Reinhart im Alter von 63 Jahren verstorben. Reinhart studierte Philospphie und Hebräische Literatur an der Hebräischen Universität in Jerusalem und später am Massachusetts Institute of Technology, wo Noam Chomsky ihr Doktorvater war. Neben ihren linguistischen Arbeiten lieferte Reinhart auch Beiträge zur Literaturtheorie und zur Erforschung der Massenmedien und Propaganda. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit war Reinhart aber auch ein ständiger Motor als Autorin und Aktivistin in den internationalen Bemühungen um Frieden zwischen Israel und Palästina. Zu ihren letzten Büchern gehörte The road map to nowhere: Israel/Palestine since 2003, London, Verso, 2006. ( ISBN 1-84467-076-7). Reinhart war mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Shabtai verheiratet.


Japan spendet 4,2 Millionen US $ für palästinensische Flüchtlinge [19.3.2007]

Der japanische Botschafter in Jordanien, Shigenobu Kato, unterzeichnete in Amman einen Vertrag über die Spende von 4,2 Millionen US $ zur Unterstützung palästinensischer Flüchtlinge im Libanon, in Syrien, Jordanien, der West Bank und dem Gaza-Streifen. Das Geld soll hauptsächlich zum Einkauf und zur Verteilung von Bohnen verwendet werden. Die Presseerklärung der United Nations Relief & Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) haben wir ihnen in englischer Sprache hier als PDF Datei zur Verfügung gestellt.


Israelis für Kontakte mit Palästinener-Regierung [19.3.2007]

Nach einem Bericht der österreichischen Zeitung Der Standard sind 56 Prozent der Israelis für eine Aufhebung des Boykotts des Kabinetts von Ministerpräsident Hanieh. Hier nachzulesen.


Ideenschmiede in Ramallah [15.3.2007]

Die in Ramallah ansässige Palo-Dutch Concept Factory, eine palästinensische Ideenschmiede, geleitet von Werbefachleuten aus Palästina und den Niederlanden, hält vom 4. bis 6. Mai 2007 einen Workshop in Ramallah ab. Gesucht werden 30 Teilnehmer, die an Konzepten für verschiedene Kampagnen mitarbeiten wollen. Die Teilnahme ist kostenlos. Bewerbungen (in englisch) können per Internet augeführt werden. Themen bisheriger Workshops waren "Send a Friend" (Austausch niederländischer und palästinensischer Schüler), "Sell the Wall" (der Verkauf von kleinen Teilen der Mauer, die markiert und fotografiert werden) und "Palovision" (Kampagne für einen palästinensischeBeitrag für das 2009 stattfindende Eurovision Songfestival).


U-Bahn Jerusalem: Klage in Frankreich [14.3.2007]

Letzte Woche reichte die Association France Palestine Solidarite (AFPS) eine Klage gegen die Firmen Veolia und Alstom ein, die beide an dem Bau einer israelischen Straßenbahn durch das besetzte Ost-Jerusalem beteiligt sind. Die geplanten acht Linien der Straßenbahn sollen u. a. West-Jerusalem mit dem Ring illegaler jüdischer Siedlungen in der West Bank verbinden. Die Bahn wird somit zu einem bedeutenden Faktor in der israelischen Besiedlung Ost-Jerusalems. Nach französischem Recht sind Verträge nichtig, die gegen die öffentliche Ordnung oder die gute Sitten verstoßen. Die Klage von AFPS zielt auf die Anullierung der Verträge zwischen Alstom, Veolia and der israelischen Regierung über den Bau und den Betrieb der Straßenbahn. Eine Erklärung in französischer Sprache ist hier nachzulesen.


68.4% der Juden in Israel fürchten einen Aufstand der arabischen Bewohner des Landes [12.3.2007]

Die Online-Ausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz veröffentlichte Ergebnisse einer Meinungsumfrage, die von der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Haifa durchgeführt wurde. Weitere Resultate: 63,3% gaben an, dass sie keine arabische Stadt in Israel betreten; 80% der Juden vertraten die Meinung, dass in kommenden Vereinbarungen über die Grenzen und die Demographie von Israel, Juden eine Mehrheit behalten sollten; 64,4% der befragten Juden empfinden die Geburtenrate der israelischen Araber als ein Sicherheitsrisiko; 83,1% empfinden israelische Araber wegen ihrer Unterstützung der Palästinenser als Sicherheitsrisiko; 80% der arabischen Bevölkerung Israels befürchten Massenenteignung an Land durch den Staat; 73,8% der arabischen Bevölkerung Israels fürchten sich vor durch israelische Autoritäten zugefügtes Leid und 71,5% vor durch israelische Bürger zugefügtes Leid. Nachzulesen in englischer Sprache.


Erich-Mühsam-Preis [12.3.2007]

Bereits am 4.3.2007 wurde der zweijährlich vergebene Erich-Mühsam-Preis dem Komitee für Grundrechte und Demokratie zugesprochen. Die Erich-Mühsam-Gesellschaft hat das Komitee insbesondere wegen der friedenspolitischen Kampagne „ Ferien vom Krieg ” ausgewählt, in der Jugendliche aus Krisengebeieten, u. a. auch iseraelische und palästinensische Jugendliche, alljährlich zu gemeinsamen Ferien eingeladen werden.


Offener Brief an Kardinal Lehmann [10.3.2007]

Mit einem offenen Brief an Kardinal Prof. Dr. Dr. Karl Lehmann in Mainz äussern sich Evelyn Hecht-Galinski, Ellen Rohlfs und Günter Schenk zu der Kampagne des Zentralrates der Juden in Deutschland gegen die Äusserungen deutscher Bischöfe während ihres Besuchs in Palästina. Den Wortlaut des Offenen Briefes haben wir Ihnen hier als PDF-Datei zur Verfügung gestellt.


The Spirit of Sumud [10.3.2007]

Eine Fotoausstellung mit 50 Bildern von James Prineas ist im Internet zu besuchen. Die Ausstellung wurde im Oktober 2006 im Bethlehem Peace Center gezeigt. Die Bilder sind den Themenkreisen "Ein palästinensisches Fest", "Das Wadi Kelt" und "Die Mauer" zuzuordnen. Die Untertitlung ist in englischer Sprache.


Challenge 102 [10.3.2007]

challenge102 Die Ausgabe 102 (= März-April 2007) des Magazins Challenge ist erschienen. Challenge wird von Arabern und Juden in Jaffa herausgegeben. Neben politischen Reportagen, Interviews und Augenzeugenberichten finden sich auch Beiträge zu Kunst und Kultur. Das Magazin wurde 1990 während der 1. Intifada gegründet. Es erscheint in englischer Sprache. Näheres zum Inhalt.


2. Jährliche Konferenz in Bilin, 18. - 20. April 2007 [7.3.2007]

Laut einer Mitteilung wird im April 2007 eine Konferenz in Bil'in bei Ramallah stattfinden, auf der folgende Redner angekündigt sind (in alphabetischer Reihenfolge): Sam Bahaour (palästinensischer Aktivist und Unternehmer), Azmi Bishara (palästinensischer Abgeordner im Knesset), Amira Hass (israelische Journalistin und Autorin), Stéphane Hessel (ehemaliger französischer Botschafter), Jean-Claude Lefort (französischer Parlamentarier), Mairead Corrigan Maguire (irische Nobelpreis-Trägerin), Luisa Morgantini (italienische EU Abgeordnete), Ilan Pappe (Autor) sowie Repräsentanten des Dorfes Bil'in. In Workshops sollen gewaltfreie Strategien gegen die Unterdrückung vermittelt werden. Näheres, auch zu einer eventuellen Teilnahme, auf englisch.


Kein weiteres Bantustan! [6.3.2007]

Die kanadische Koalition gegen israelische Apartheid (Coalition against Israeli Apartheid - CAIA Logo CAIA) ruft weltweit zur Teilnahme an der Ausstellung "Kein weiteres Bantustan!" auf. Gefragt sind alle Kunstgegenstände zum Thema. Kontakt kann über die email Adresse no.more.bantustans@gmail.com hergestellt werden. Die Ausstellung wird in Kanada zu sehen sein. Die Anregung zu der Ausstellung rührt aus der Erfahrung mit gleichartigen Aktionen gegen die südafrikanische Apartheid. Der komplette Aufruf in englischer Sprache kann hier gelesen werden.



Lokale und Internationale Unterstützung für den Kampf der Bauern [5.3.2007]

Dutzende lokale und internationale Freiwillige halfen am Samstag, den 3. März, palästinensischen Bauern bei der Pflanzung von Olivenbäumen in der Nähe von Bethlemen nahe der illegalen Mauer. Die Aktion war Teil der Kampagne Die Hoffnung am leben erhalten: Olivenbaum-Kampagne (Keep Hope Alive: Olive Tree Campaign). Ziel der Kampgane ist die Anpflanzung von 50.000 Bäumen auf Feldern, die zuvor entweder durch Konfiszierung, den Bau der Mauer oder durch die Ausbreitung illegaler israelischer Siedlungen verwüstet wurden. Nachzulesen in englischer Sprache auf den Seiten von Ma'an News Agency.


Der Unsinn der Mauer [3.3.2007]

Deutsche Bischöfe waren zu Besuch im Heiligen Land. Ihre Reaktion: Erschütterung über die Mauer. Der Kölner Kardinal Meisner wörtlich: "Dass man Menschen separiert, …so was macht man bei Tieren aber bei Menschen doch nicht " Das Zitat ist einem Bericht des Kölner Dom Radio entnommen, nachzulesen hier.


Irischer Bischof zur EU und Israel [1.3.2007]

Auf einer Pressekonferenz am 27. Februar in Dublin berichteten katholische Bischöfe aus Irland über ihre Vorbereitung eines Treffens mit Aussenminister Dermot Ahern. Bischof Raymond Field: "Heute treffen wir uns mit Minister Ahern und sprechen die Ausgestaltung der Vereinbarungen zwischen der EU und Israel an. Wenn wir auch die Zusammenarbeit der EU mit ihren Nachbarländern begrüßen, kann diese Zusammenarbeit nicht auf Kosten eines großen Teils der einheimischen Bevölkerung gehen - in diesem Fall auf Kosten der Palästinenser. Wo vieles für den systematischen Missbrauch der Menschenrechte auf einer bereiten Basis wie in den Besetzten Gebieten spricht, müssen Fragen gestellt werden, die die Angemessenheit enger geschäftlicher, kultureller und kommerzieller Verbindungen mit Israel betreffen." Die gesamte Presseerklärung in englischer Sprache ist hier nachzulesen.


Deutsche Politiker sollten in die Flüchtlingslager gehen [28.2.2007]

In einem Interview äußerte der Rechtsanwalt Khaled Kasab Mahameed, Leiter des Arabischen Institutes für Holocaustforschung und -Aufklärung in Nazareth, dass deutsche Politiker in die palästinensischen Flüchtlingslager gehen sollten um anhand von Bildern und Texten den Genozid an den Juden zu erklären. Das sei sinnvoller, als U-Boote nach Israel zu schicken. Interview und Übersetzung aus dem Arabischen von Anis, geführt am 24.02.2007. Hier in deutscher Sprache nachzulesen.


Partnerbuchhandlung mit Präsenzbuch - Nachrichten aus dem Institut [28.2.2007]

Ab sofort sucht das IPK Buchhandlungen, die sich verpflichten wichtige Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt zum Thema Palästina ständig vorrätig zu haben. Als Gegenleistung weist das IPK in der Rubrik Neuerscheinungen diese Bücher als Präsenzbücher aus. Wir hoffen, diese Bücher damit einem größeren Publikum zugängig zu machen.


Mehrheit der Palästinenser unterstützt Ein-Staaten-Lösung [24.2.2007]

Nach der jetzt veröffentlichten Auswertung der ständigen Umfragen der Near Eastern Consulting vom 2. Februar 2007 unterstützen 65,5% der Palästinenser eine Ein-Staaten-Lösung für Israel und Palästina, d. h. einen Staat auf dem Gebiet des historischen Palästina, in dem Moslems, Christen und Juden gleiche Rechte und Pflichten haben. Das genaue Ergebnis in englischer Sprache ist hier einzusehen. Weitere Ergebnisse, z. B. zur Politik der Hamas, der Einigung von Mekka oder über die Krise zwischen Hamas und Fatah, sind, ebenfalls in englisch, hier nachzusehen.


Freedom Theatre Jenin [23.2.2007]

Der Informationsbrief vom Januar 2007 des Freedom Theatre aus Jenin liegt jetzt in deutscher Sprache vor. Er ist als PDF einzusehen.


Jonathan Pollaks Schlusswort [19.2.2007]

In einem Gerichtsverfahren gegen elf Aktivisten der israelisch/palästinensischen Gruppe Anarchisten gegen die Mauer (Anarchists Against the Wall), wurden alle Angeklagten vin einem israelischen Gericht verurteilt. Sie hatten einen Sitzstreik als Protest gegen den Mauerbau durchgeführt. Zehn von ihnen erhielten 80 Stunden Sozialdienst als Strafe. Jonathan Pollak, der elfte Angeklagte, lehnte diese Strafe ab und forderte das Gericht auf, ihn zur Haft zu verurteilen. "Es ist üblich, um Nachsicht und zur Aussetzung einer Strafe zur Bewährung zu bitten. Ich bitte, mir kein Urteil mit Bedingungen auftzerlegen, sondern um eine aktive Verurteilung, weil, wie es die Sachlage ist, jede in den besetzten Gebieten stattfindende Demonstration nach dem extensiven und anti-demokratischen System der geschlossenen militärischen Zone zur illegalen Versammlung erklärt wird. Unter diesen Umständen wird jede an Bedingungen geknüpfte Verurteilung schnell ein aktive. Wenn Euer Ehren glaubt, dass man dafür ins Gefängnis geschickt werden sollte, bitte nehmen Sie sich die Freiheit und schicken mich persönlich ins Gefängnis, hier und jetzt." Der volle Wortlaut ist in englischer Sprache auf den Seiten der Anarchisten gegen die Mauer nachzulesen. Auf Antrag des Staatsanwalts wurde Pollak doch zur Bewährung verurteilt und mit einer Geldstrafe belegt.


Vorschau demnächst erscheinender Bücher [19.2.2007]

- Nachricht aus dem Institut
Neu auf den Seiten des IPK ist die Vorschau auf demnächst erscheinende Bücher, seien es Neuerscheinungen oder neue Auflagen älterer Bücher. Einzusehen hier. Eine Seite mit Besprechungen erschienener Bücher ist in Vorbereitung.


Israelische Apartheid Woche [19.2.2007]

Gestern endete die dritte Israelische Apartheid Woche, die bereits in den zwei IAW Plakat vorangegangenen Jahren durchgeführt wurde. In diesem Jahr waren Organisationen in Kanada (Toronto, Montreal, Ottawa, Hamilton), Großbritannien (Oxford, Cambridge, London) und U.S.A. (New York) beteiligt. Eine Woche lang wurde mit verschiedenen Veranstaltungen über die Politik der Apartheid der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern informiert. Die politischen Ziele der Organisatoren sind die vollständige Gleichheit der arabischen Bürger Israels, das Ende der Besatzung und der Kolonisation der West Bank und von Gaza und das Recht auf Rückkehr und auf Entschädigung für palästinensische Flüchtlinge gemäß der UN-Resolution 194. Zu den Protagonisten zählen prominente Palästinenser, israelische Anti-Zionisten und Südafrikaner. Zu den Referenten gehörte Jamal Zahalka, palästinensischer Israeli, Mitglied des israelischen Parlaments, der eine Vorlesung mit dem Titel "Den Mythos von der israelischen Demokratie entlarven" in Montreal und Toronto hielt. Weitere Informationen über die Israelische Apartheid Woche hier und über die Vorlesung hier. Beide Seiten sind in englischer Sprache.


Das Problem mit Israel [18.2.2007]

Ein Beitrag vom November 2006 von Jeff Halper, Koordinator des Israelischen Komitees gegen Häuserzerstörungen. Deutsch von G. Weichenhan-Mer. Wortlaut hier als PDF.


Kniefall gefordert [17.2.2007]

Washington setzt auf Bürgerkrieg: Die geplante palästinensische Einheitsregierung entspricht nicht der westlichen Strategie. Demokratie und Besatzung unvereinbar. Beitrag von Werner Pirker in der Jungen Welt.


Chilenischer Richter Juan Guzman in Israel [13.2.2007]

Der chilenische Richter Juan Guzman hält sich für eine Woche in Israel auf, um die Möglichkeiten legaler Verfolgung der Zerstörung palästinensischer Häuser zu erörtern. Guzman wurde dadurch bekannt, dass er den chilenischen Ex-Diktator Pinochet vor Gericht anklagte. Er folgt mit seinem Besuch einer Einladung des Israel Committee Against House Demolitions (ICAHD). Nach Angaben des ICAHD Koordinators Jeff Halper, zerstörte Israel seit 1967 rund 18.000 palästinensische Wohnhäuser in der West Bank und in Gaza. Ein Interview in spanischer Sprache mit Guzman zu seiner Mission in Israel ist auf dem chilenischen Nachrichtenportal El Clarin nachzulesen.


Die Besatzung gefährdet das Christentum [11.2.2007]

Orthodoxer Erzbischof kritisiert Israel. Kurzer Bericht des Tagesspiegels über den Besuch des Erzbischofs der griechisch-orthodoxen Kirche in Jerusalem, Attallah Hanna, in der Bundesrepublik.


Filmverzeichnis - Nachricht aus dem Institut [9.2.2007]

Das IPK beginnt mit der Dokumentation von Filmen aus und über Palästina. Erste Ergebnisse sind hier zu sehen.


Sisyphos in Ramallah [8.2.2007]

Wenn die internationale Gemeinschaft so weitermacht, provoziert sie einen Bürgerkrieg ”, wird der vormalige nordirische Polizeipräsident McIvor in einem Bericht von Stefan Tomik über die EU-Polizeimission in Ramallah zitiert. Und: „Hamas steht für Ordnung. Soweit wir das sehen, ist die Hamas nicht korrupt . ” Nachzulesen in FAZ.net.


Der Bürgerkrieg kann noch eskalieren [8.2.2007]

Helga Baumgarten, Politikprofessorin an der Birzeit Universität in Ramallah, erklärt in einem Interview mit Focus-online, wieso die Palästinenser den Frieden brauchen, und wie wichtig die Haltung der USA und Israels zum Treffen in Mekka ist.


Willig, aber an den Rand gedrängt [6.2.2007]

Carsten Kühntopp vom ARD-Hörfunkstudio Amman zum innerpalästinensischen Machtkampf und die Rolle Palästinas in der der Arabischen Liga. Bericht online in Tagesschau.de.


Die Bedeutung der Kriegsdienstverweigerung in Israel ist sehr groß [6.2.2007]

Ein Interview mit Hagai Matar, israelischer Kriegsdienstverweigerer und Mitglied bei der israelischen Friedensgruppe New Profile. Hagai Matar machte im Dezember 2006 eine Veranstaltungsrundreise durch die Bundesrepublik. Das Interview ist auf den Seiten der Graswurzelrevolution nachzulesen.


Beleidigung des Humanismus [3.2.2007]

Der Publizist und Politologe Alfred Grosser, 83, äußert sich in der TAZ zur Verleihung des Börne-Preises an Henryk M. Broder.


Israelische Friedensaktivisten und ein Mitnahmeverbot für Palästinenser [25.1.2007]

In einem in der Berliner Umschau veröffentlichten Artikel äußert sich Uri Avnery zu der „eingefrorenen” Order, die es israelischen Fahrern verbietet, Palästinenser mitzunehmen.


Seit einem Jahr Ablehnung der Demokratie in Palästina [25.1.2007]

Eine Erklärung des Exekutivkomitees der Europäischen Juden für einen gerechten Frieden steht in deutscher Übersetzung zum Download auf unseren Seiten bereit.


Die Gesetze des Dschungels [19.1.2007]

Kurze Chronik einer Kette von Brandstiftungsversuchen. Das Tagebuch des einstigen israelischen Premierministers Moshe Sharett. Besprechung im Freitag von Reuven Moskovitz, Historiker und Mitbegründer des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat Salam in Israel, eine Siedlung, in der Israelis und Palästinenser zusammenleben. Er war Sekretär der Bewegung für Frieden und Sicherheit in Israel und ist Träger des internationalen Aachener Friedenspreises 2003. Unter anderem ist von ihm das Buch erschienen Der lange Weg zum Frieden.


Es muss eine neue politische Konstellation geschaffen werden [18.1.2007]

Katholische Bischöfe aus aller Welt sind seit Sonntag (14.1.) beim «Internationalen Bischofssymposium im Heiligen Land». Gespräch der Deutschen Welle mit Ulrich Pöhner von der Bischofskonferenz zur Lage der Christen im Nahen Osten. Wortlaut hier.


Friedensaktivistin: Ur-Gewalt in Nahost [18.1.2007]

Felicia Langer, Trägerin des Alternativ-Nobelpreises, spricht in einem Interview des Wiener KURIER über die Politik Israels.


Die Nahost-Politik der USA ist bigott [17.1.2007]

In der US-Außenpolitik wird sich nichts Wesentliches ändern. Vielleicht wird, dank der Demokraten, der Ton etwas weniger aggressiv - doch von ihrer einseitigen Pro-Israel-Politik wird Washington nicht abrücken, so Noam Chomsky in einem Interview mit der TAZ.


Sehnsucht nach Frieden [13.1.2007]

Im Libanon leben über 390.000 Palästinenser in Flüchtlingslagern. Sie warten auf bessere Zeiten in einem eigenen Land. Reportage von Thomas Frenzel in der Jungen Welt.


Bundesregierung ist im Nahostkonflikt gefordert [11.1.2007]

Eine Erklärung zur Einladung an Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu einem offiziellen Deutschland-Besuch und zur De-Facto-Anerkennung Israels durch Hamas-Chef Chaled Maschaal von Wolfgang Gehrcke, Sprecher für internationale Beziehungen und Obmann der Fraktion DIE LINKE. im Auswärtigen Ausschuss, ist hier nachzulesen.




Auf dem Niveau von Bettlern [10.1.2007]

Der Leitartikel von Roni Ben Efrat in der aktuellen Ausgabe der "Challenge" (Hinweis auf unseren Seiten hier ) ist inzwischen in der online Ausgabe der Neuen Rheinischen Zeitung in deutscher Übersetzung erschienen. Er kann auch als PDF geladen werden.


Islam und Demokratie [6.1.2007]

Udo Steinbach, Direktor des Deutschen Orient-Instituts, wehrt sich in einem Beitrag des Österreichischen Rundfunks (ORF) gegen die Behauptung, dass Islam und Demokratie unvereinbar seien: „Sie vergleichen Äpfel und Birnen. Sie können nur Religion mit Religion und Staatsform mit Staatsform vergleichen.” Und: „Es ist einfach nicht zutreffend, dass Muslime im Kontext ihrer Religion ein Problem mit der Demokratie haben!” Ein Auszug des Beitrags kann online gehört werden.


Aufruf der Birzeit Universität [5.1.2007]

Die Universität in Birzeit sieht sich ernsten Problemen ausgesetzt, den Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten. Lehrkräfte und Studenten mit nicht-israelischen Pässen wird zunehmend der Zugang zur Universität verwehrt. Die Universität ruft dazu auf, sich an Politiker oder die israelische Botschaft zu wenden, um die Menschen, die in Birzeit arbeiten, studieren oder leben wollen, mit entsprechenden Visa auszustatten. Der Bericht in englischer Sprache ist hier zu finden.


Challenge [4.1.2007]

Die neue Ausgabe von Challenge, Januar-Februar 2007, ist erschienen. Näheres zum Inhalt.


Grünhelme bereiten Operation in Gaza vor [1.1.2007]

Zitat aus der Webseite der Grünhelme: "Wir bereiten mit unermüdeter humanitärer Sturheit eine Operation im Gaza Streifen vor. Aus dem einzigen Grund, weil es den Menschen dort wahnsinnig schlecht geht, und viele Häuser und Dörfer kaputt geschossen wurden. Das Projekt wollen wir in Zusammenarbeit mit der Friedensoase in Israel, Neve Shalom, und der Friedensbewegung in Israel Gusch beginnen und durchführen. Neve Shalon ist einer der Orte, an denen jüdische und palästinensische Familien weiter zusammeleben. Gut zusammenleben. "


Faten Mukarker [21.12.2006]

Faten Mukarker, palästinensische Christin aus Beit Jala / Bethlehem, kommt für mehrwöchige Vortragsreisen nach Deutschland. Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

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