| Institut für Palästinakunde - IPK - |

Politik
"Es gab keinen Bruch zwischen Links- und Rechtszionismus"
- Tikva Honig-Parnass im Interview mit Leo Fischer [07.07.2010]
(jw) Gespräch mit Tikva Honig-Parnass. Über die Besatzungspolitik Israels
gegenüber Palästinensern, die Gruppe Matzpen und heutigen Widerstand
Tikva Honig-Parnass kämpfte 1948 als überzeugte Zionistin in Israel. Später wurde sie Antizionistin und Mitglied der marxistischen Gruppe Matzpen. Diese war in den 60er und 70er Jahren in Israel aktiv. Sie sprach sich für eine demokratische und sozialistische Vereinigung des arabischen Ostens sowie eine gegenseitige Anerkennung der individuellen und nationalen Rechte von israelischen Juden und palästinensischen Arabern aus.
Den vollständigen Text finden Sie hier.
Ergänzende Links:
Interview mit Tikva Honig-Parnass (youtube)

Informationen zur Haifa-Konferenz 2010 [03.07.2010]
Im Mittelpunkt der 'Haifa-Konferenz 2010', an der rund
300 Personen teilnahmen, stand wie schon bei den
vorangegangenen Konferenzen die Frage, ob und wie der
Palästinakonflikt in einem gemeinsamen Staat für die
beiden Völker gelöst werden kann.
Der Konferenzteilnehmer und 'junge Welt'-Autor Werner Pirker
vetrat in folgendem
Beitrag die Ansicht, daß die 'Zweistaatenlösung' mittlerweile nicht
mehr realisiert werden könne und, daß die Einstaatenlösung zudem
auch die einfachere, nachhaltigere, vor allem aber auch
gerechtere Lösung sei.
Dieser Beitrag veranlasste wiederum den in Tel Aviv
lehrenden Soziologen Dr. Moshe Zuckermann zu folgender
Replik, in der er die sich gegen die Analyse Pirkers
ausspricht.
Weitere Informationen zu Verlauf und Ergebnis der Haifa-Konferenz finden
Sie hier.

haifa conference 2010 - Bericht von Werner Pirker (jw) [15.06.2010]
Ein Staat, zwei Völker
Der israelisch-palästinensische Antagonismus kann nur in einem gemeinsamen demokratischen Staat aufgehoben werden
(junge welt) In Haifa, der stark arabisch geprägten israelischen Hafenstadt, fand vom 28. bis
30. Mai die »Zweite Konferenz für einen säkularen, demokratischen Staat im
historischen Palästina und das Recht auf Rückkehr« statt. Initiiert von der
jüdisch-arabischen Organisation »Abnaa el Balad« (Kinder des Landes) zog die
Veranstaltung, auf die drei Tage verteilt, mehr als tausend Teilnehmer von allen
fünf Kontinenten an. Auf der Eröffnungsveranstaltung sprachen unter anderen
Omar Barghuti, Koordinator der internationalen Kampagne für Investitionsstopp,
Boykott und Sanktionen (BDS), Jamal Jumaa von Stop the Wall, per Videoübertragung
aus Gaza Haidar Eid, Koordinator der Bewegung gegen die Blockade, Abd el Latif Gheit,
Vorsitzender der Gefangenenhilfsorganisation »Adameer«, sowie der in London
lebende israelische Historiker Ilan Pappe.
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Israels messianische Terroristen [17.05.2010]
von Dr. Viktoria Waltz
In einem Artikel der englischen Ausgabe von Al-Hayat vom 23. April 2010 kommentiert
Patrick Seale (Auszug und eigene Übersetzung):
‘In der arabischen Welt gelten Militante, die einen islamischen Staat kreieren
wollen ganz generell als Feinde. In Israel wird die bewaffnete Untergrundbewegung
die einen Torah-Staat einrichten will, mit Samthandschuhen behandelt. Die Regierung
wagt keine Konfrontation mit ihnen, eher noch muss man von Komplizenschaft sprechen. …
Solange Israels fanatische Siedler – ob religiös-nationalistisch oder ultra-orthodox –
nicht bekämpft und ihre messianischen Ambitionen nicht zurückgewiesen werden,
wird es keinen Frieden im Nahen Osten geben….
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Bil'in erinnnert an den 62. Jahrestag der nakba [14.05.2010]
Am 14. Mai erinnerte Bil'in bei dem allwöchentlichen Protest an der Mauer
an den 62'sten Geburtstag der palästinensischen nakba ("Katastrophe").
Erinnert wird an den 14. Mai 1948, den Tag der Proklamation des israelischen
Staates - gegen den Willen der Palästinenser - der zu ihrer Vertreibung
(über 700.000 Menschen) und zur Zerstörung von rund 500 ihrer Dörfer und
Siedlungen führte.
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Ergänzende Links:
Videos aus Bil'in,
Sheikh Jarrah (Jerusalem)
Video-Interview mit
Daoud Nassar
Bilder von Protesten

Aktuell
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| Malcolm Sylvers am 29.04.2009 in Berlin |
Report von 'amnesty international':
Kriegsverbrechen in Gaza (Sep 09):
Report der von Richter Richard Goldstone geleiteten UN-Unter- suchungskommission.
Südafrikanische Studie (9. May 2009):
Der geheime "End of Mission Report" des Sonderbeauftragten der UN
für den Frieden im Nahen Osten, Alvaro de Soto. Auf unseren Seiten in
voller Länge.