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INAMO 62 - Jemen: Zerissene Einheit [28.07.2010]
Gastkommentar:
Ein halbgarer Konsens: Afghanistans Friedensjirga
++ Jemen - Zerrissene Einheit:
Am Anfang war der Stamm
/ Wer ist wirklich Zaidit?
/ Auszug der Gläubigen - Der Huthi-Konflikt im Norden des Jemen
/ Stamm und Staat im Jemen: Rolle und Wandel
/ Der jemenitische Bürgerkrieg 1994
/ Jemen versus Südarabien? Zur Entwicklung der Bewegung des Südens
/ Geschlechter und Generationen - eine Debatte
/ Wasser im Jemen: Konflikte und Kooperationen
/ Al-Qaida, Sezessionsbewegung, Huthis: eine „Achse des Bösen"?
/ Spezialeinsätze im Jemen
++ Palästina/Israel:
Die Preisgabe palästinensischer Rechte als Sprache des „Friedens"
/ Sand im Getriebe des jüdischen „Volkes" - Einige politische Überlegungen zur Sand-Debatte
/ Israels Alternative zur Zwei-Staaten-Lösung
/ War das die Debatte zur „Holocaust-Religion"?
++ Libanon:
Hizbullah-Israel: Gleichgewicht des Schreckens?
++ Sudan:
Der Sudan nach den Wahlen
++ Philosophie:
Zum Tod von Muhammad Abid al-Jabiri
++ Wirtschaftskommentar:
Desertec - Strom aus der Wüste
++ Zeitensprung:
Deportation der armenischen Intellektuellen aus Istanbul
++ Jemen/Literatur:
Wajdi al-Ahdal - Schriftsteller im Fadenkreuz der Justiz
/ Wajdi al-Ahdal: Die Menschwerdung der Würmer
Die INAMO ist in unserer Präsenzbibliothek einsehbar.

NZZ: Rezension von „Ebenholz” von Rosa Yassin Hassan [21.07.2010]
In der 'Neuen Züricher Zeitung' fand sich folgende Rezension des
Romans "Ebenholz" der Syrerin Rosa Yassin Hassan, übersetzt von
Riem Tisini:
Selbst ist die Frau (nzz, 26.6.10)
Zwischen den Schenkeln eines Dämons stirbt Umm Riemas Mann während des Geschlechtsverkehrs. Seine ergraute Leiche scheint sie zu verhöhnen, und sie schwört, nie wieder von Männern abhängig sein zu wollen. Im Syrien der siebziger Jahre erkämpft sie ihrer Tochter, Riema, das Recht, in eine Schule zu gehen – als einziges Mädchen. Riema wird vom Lehrer geschlagen und später von ihrem Traumprinzen geschwängert und betrogen. Erst Riemas Enkelin Mariam heiratet wieder aus Liebe, doch auch sie wird missbraucht.
Die vollständige Rezension finden Sie hier.
'Ebenholz' erschienen bei
Alawi Verlag (2010).
Buchrezension: "Der Würfelspieler" von Mahmoud Darwish [07.07.2010]
Frau Kristin Kretschmann danken wir für die folgende Rezension:
Mahmoud Darwish: Der Würfelspieler
Der Würfelspieler ist das letzte Gedicht des palästinensischen
Dichters Mahmoud Darwish, das er erst kurz vor seinem Tod
im Jahr 2008 verfasste und veröffentlichte. Es ist die
Vollendung seines dichterischen Werks und zugleich Rückblick
und Infragestellen seines eigenen Lebens.
Darwish war einer der bedeutendsten arabischen Lyriker der
Moderne. Berühmt wurde er durch seine frühe Dichtung, die
noch stark von politischen Ereignissen und Ideologien geprägt
war und nicht zu Unrecht als „Widerstandsdichtung“
bezeichnet wird. Im Gegensatz dazu hatte er sich in den letzten
Jahren seines Lebens hauptsächlich mit persönlichen
Fragestellungen befasst. Neben einer Sammlung aus
Liebesgedichten veröffentlichte er mehrere Bände, in denen er
die Erinnerungen seiner Vergangenheit zu verarbeiten suchte
und sich mit dem eigenen nahenden Tod auseinandersetzte.
'Der Würfelspieler' erschienen bei
A1 Verlag (2010).
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
Buchvorstellung von "Der Würfelspieler"
Walter L. Mik und Sarjoun Karam rezitieren
"Die Unvergänglichkeit des Feigenkaktus". Die komplette CD ist beim IPK erhältlich
„Der palästinensische Dichter Mahmud Darwisch (1941-2008)” - Bachelorarbeit von K. Kretschmann.

Angebot: „Bedingungslos für Israel?” (Neuer ISP Verlag) [08.05.2010]
Vom Verlag 'neuer ISP Verlag' erhielten wir einige Exemplare von
'Bedingungslos für Israel?', dessen Herausgeberin Sophia Deeg
unlängst unser Gast war.
Sie können sich das Buch gerne in unserem Büro in der Richard-Wagner Straße 10-12 ansehen - und es gegebenenfalls erwerben.
Mehr Informationen zu dem Buch finden Sie hier.

Buchvorstellung: „'Palestine on my mind' - 26 Zeugnisse aus unserer Zeit”; Hrsg. Günter Schenk (2010) [21.04.2010]
Aus einer Rezension von Dr. Ludwig Watzal:
Die Idee zu diesem Buch ist dem Herausgeber anlässlich einer Mahnwache der Straßburger
„Frauen in Schwarz” gekommen, als ihm eine Passantin die Frage stellte:
„Warum kümmern Sie sich denn um Palästina, warum nicht um Darfur, Tschetschenien oder Tibet?”
Die Antwort auf die tragische Geschichte des palästinensischen Volkes ist eine
europäische, wie die Liste der Beiträger/Innen zeigt. „Nie wieder! Nie wieder schweigen
bei Diskriminierung aufgrund von Zugehörigkeit, sei es rassische, religiöse,
weltanschauliche!” Dazu schreibt der Herausgeber: „Die Zeit ist reif,
Apartheid zu überwinden. Was in den Vereinigten Staaten von Amerika, was in
Südafrika möglich war, auch im historischen Palästina kann es Wirklichkeit werden.”
Jeder der Autoren/Innen schreibt etwas über seinen bzw. ihren Zugang zum Thema Israel/Palästina.
Das Buch kann in der Präsenzbibliothek des IPK eingesehen werden, wofür wir uns beim Herausgeber bedanken möchten. Wenn Sie eine Rezension des Buchs schreiben möchten, dann besuchen Sie uns doch bitte in unserem Büro in der Richard-Wagner-Strasse 10-12 in Bonn.
'Palestine on my mind' erschienen bei
Semit Edition (2010).
Buchvorstellung: „Der Würfelspieler” von Mahmoud Darwish (2010) [21.04.2010]
Während mehr als vier Dekaden war Darwish nicht nur eine Ikone der Palästinenser;
er galt als der größte lebende Dichter arabischer Sprache schlechthin und als
einer der bedeutendsten Innovatoren der arabischen Lyrik ...
„Vielleicht zum ersten Mal in der neueren Geschichte haben arabische Könige
und Präsidenten den Tod eines Lyrikers beklagt”, schrieb der
jordanische Schriftsteller Fakhri Saleh in seinem Nachruf in der Neuen Zürcher Zeitung.
Wenige Wochen vor seinem Tod im August 2008 veröffentlichte Mahmoud Darwish
in der in London erscheinenden Zeitung Al-Quds al-arabi sein langes Gedicht
„Der Würfelspieler”.
Bereits mit den ersten Versen setzt Mahmoud Darwish zu einer schonungslosen Selbstbefragung
an, jenem Sich-selbst-in-Frage-stellen, das sein Spätwerk bestimmte. Dabei werden Leben
und Dasein zu einem Spiel des Zufalls und stehen unter der spürbaren Gegenwart des Todes,
während die Suche nach der verlorenen Heimat weitergeht.
'Der Würfelspieler' erschienen bei
A1 Verlag (2010).
Bitte lesen Sie
hier
weiter.

Erste Erfassung des Buchbestandes abgeschlossen [12.04.2010]
Dank der Arbeit unserer Praktikanten - Mathis Blome und
Laura Jaescke
- liegt uns nun der grösste Teil des Buchbestands
in digitaler Form vor, so dass die Daten in ein Bibliotheksprogramm eingefüttert
werden können.
Dieser Prozess ist nun im Gange.
Für die zur Verfügungstellung der Bücher bedanken wir uns bei Frau
Ellen Rohlfs, bei Frau Angelika Vetter sowie bei den Verlagen, die uns freundlicherweise
Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt haben.

INAMO 61 - Mauretanien [12.04.2010]
Gastkommentar:
Antimuslimischer Feminismus und Rechtsextremismus - eine Replik
++ Mauretanien:
Sozialstrukturen und politische Macht
/ Demokratie, Islamizität und Stammeskultur
/ Demokratie in Mauretanien - Übergangsphasen in Permanenz
/ Frömmigkeitsrente. „Moralisches Unternehmertum" und islamische Finanznetze
/ Das Gesetz Nr. 2007-048 zur Ahndung der Sklaverei
/ Die saharischen Schulen in der Geschichte Mauretaniens
/ Shaikhani
++ Afghanistan:
Deutschland im Krieg: Es geht keinem um Afghanistan
++ Algerien/Frankreich:
Die Ermordung der Mönche von Tibhirin und die franko-algerische Staatsräson
++ Westsahara:
Bereitet der EU-Fischerei in der Westsahara ein Ende!
++ Palästina/Israel:
Ja, zum Mobilegeschäft! Nein, zum Goldstone Bericht!
++ Türkei:
Die „Kurdeninitiative" der AKP
++ Film:
Palästinensisches Kino?
++ Islam in outer space (II):
Die afghanische Weltraummission
++ Wirtschaftskommentar:
Irak, EU und Nabucco: Die Dreigroschenpipeline
++ Zeitensprung:
1970 im September
++ Rezensionen:
Al-Nakba - Dokumentarfilm
/ Bettina Marx: Gaza. Berichte aus einem Land ohne Hoffnung
/ Anna Kölling: Weibliche Genitalverstümmelung im Diskurs

Nachgelesen in Palästina (Jg. 1988, Nr. 2): '30 März - Tag des Bodens' - von Hamzeh Saadi [30.03.2010]
[Heute (30.3.10) erschossen isr. Soldaten bei Khan Younis den
15-jährigen Mohamed Al Faramaw während eines
Protests zum 'Tag des Bodens'.]
Der 30. März wird von allen Palästinensern innerhalb und außerhalb Palästinas als “Tag des Bodens” begangen. Am 30. März 1976 hatte das “Komitee zur Verteidigung des arabischen Bodens” aus Protest gegen kurz zuvor erfolgte Landenteignungen in Galiläa zum Generalstreik aufgerufen.
Obwohl der Streik legal und öffentlich angekündigt war, griffen die israelische Armee, die Polizei und die Grenzpolizei in voller Kampfausrüstung mehrere arabische Dörfer in Israel an. Drei davon - Deir Hanna, Arabeh und Sakhnin noch am Vorabend des Streiks. Bei dieser Aktion wurden 10 Menschen verletzt und drei getötet. Am Tag des Generalstreiks kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften, die das Feuer auf die Demonstranten eröffneten. Drei weitere Menschen wurden getötet, 69 schwerletzt ins Krankenhaus gebracht; insgesamt 260 Personen wurden verhaftet.
Der “Tag des Bodens” war geboren. Seither demonstrieren die Palästinenser von der Wüste des Negev bis zu den Hügeln Galiläas, in der Westbank wie im Ghazastreifen an diesem Tag gegen die israelische Landenteignungspolitik.
Bitte lesen Sie
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Buchvorstellung: „Bedingungslos für Israel?”; Hrsg. Sophia Deeg u. Hermann Dierkes (2010) [15.03.2010]
Der Überfall der israelischen Armee auf den Gaza-Streifen im Winter 2008/09
hat weltweit schockiert. Gerechtfertigt wird das Vorgehen wieder einmal mit
"Selbstverteidigung gegen palästinensische Angriffe". Die völkerrechtswidrige
Besatzung, Abriegelung und Besiedlung von Palästinensergebiet werden dabei
genauso Übergangen wie die massive Überlegenheit der israelischen Seite
und die tatsächliche Opferbilanz.
Die deutsche Bundesregierung, EU und USA stehen bisher "bedingungslos an der
Seite Israels" - politisch, diplomatisch, durch Wirtschafts- und Rüstungshilfe.
Doch angesichts erdrückender Beweise, Bilder und Berichte über Täter und Opfer
ist ein Großteil der internationalen Öffentlichkeit nicht mehr bereit, dies
hinzunehmen.
'Bedingungslos für Israel?' erschienen bei
Neuer ISP Verlag (2010).
Eine Rezension des Buches finden Sie
hier.
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Das IPK ist im Dezember 2008 der Kooperation 'Dritte Welt' Archive beigetreten.
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