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Gesellschaft (Archiv)
Bilin: Fünfte internationale Bilin-Konferenz abgeschlossen [24.04.2010]
Bil'in hat heute seine fünfte, alljährliche internationale Konferenz mit einer großen
Demonstration gegen die Apartheidsmauer abgeschlossen.
An dem Protest nahmen teil: die frühere Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Luisa Morgantini; außerdem Mustafa Al Barghouti, Mitglied des Palästinensischen Legislativrates und vormaliger Präsidentschaftskandidat, Hisham Abu Raya, Mitglied der Volksfront für die Befreiung Palästinas.
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Boykott: Humboldt-Universität bietet Forum für ehemaligen isr. Militärrichter [19.04.2010]
Offener Brief des "Berliner Akademischer Boykott"
Der "Berliner Akademische Boykott" kritisiert die Einladung von Professor Emanuel
Gross (Universität Haifa) zu einem Vortrag an der Juristischen Fakultät der
Humboldt-Universität zu Berlin.
Prof. Gross hatte in den 1980er und 1990er Jahren die Ämter des Präsidenten bzw.
stellvertretenden Präsidenten zweier verschiedener israelischer Militärgerichthöfe
inne. Aber das ist nicht die einzige Kritik; BAB bezieht sich auch auf Dokumentationen
von Amnesty International und dem AIC.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 21.04.2010, 18:oo Uhr, Juristische Fakultät, Unter den Linden 9, Hörsaal 213 (2.OG).
Den vollständigen Brief, mit Erläuterungen zu der Vergangenheit von Prof. Gross
finden Sie hier.

Aufruf an alle deutschen Organisationen zur Gründung eines internationalen
Netzwerks zur Unterstützung der palästinensischen Basisbewegung des
gewaltfreien Widerstands [16.04.2010]
von Dr. Fanny Reisin (ILMR)
Liebe Mitstreiter, liebe Mitstreiterinnen,
im fünften Jahr der ersten Freitagsdemonstration gegen den Sperrzaun in Bil’in wird die für den 21. bis 23. April anberaumte 5. internationale Bil’in Konferenz auf Hochtouren vorbereitet. Erwartet werden Hunderte Aktivistinnen und Aktivisten aus aller Welt. Allein aus Frankreich planen 100 TeilnehmerInnen zu fahren, aus Italien 60 und aus Spanien ebenso viele. Aus der Bundesrepublik werden wir – so weit ich es überblicke – nicht mehr als fünf sein.
Nicht desto trotz gibt es eine Möglichkeit, die zivilgesellschaftliche Bewegung des gewaltfreien Widerstands in Palästina zu unterstützen und die Vielzahl der Unterstützungsorganisationen sichtbar zu machen.
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Spendenaktion für traumatisierte Frauen und Kinder in Gaza [14.04.2010]
Olivenpflücker bei der Ernte, Melonenverkäufer, ein Kloster, die Via Dolorosa, eine Wassermühle, eine traditionelle Seifenfabrik, Fischer am See Genezareth ... in glänzenden Farben strahlen die zwölf Motive der "Before their Diaspora"-Serie des Künstlers Anis Hamadeh.
Seit März 2010 unterstützt Anis mit diesen Palästinabildern das Projekt
"Hilfe für traumatisierte Frauen und Kinder in Gaza". Die Hälfte des Gewinns
aus dem Verkauf der Postkarten und Poster ist eine Direktspende: Von 9,80 €
für ein Postkartenset sind ganze 4 € Spende, von 4,90 € pro DIN A3-Bild
gehen 2 € in das Projekt.
Bestellen kann man direkt bei Anis Hamadeh: anis(at)anis-online.de,
t 06131-4809263, m 0151-17856928, Moselstr. 1-3, 55118 Mainz.
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Unter Besatzung (16) [30.03.2010]
Die wöchentlichen Demonstrationen in Bil'in, Nil'in, Masa'ara
und Nabi Saleh fanden trotz aller israelischen Drohungen
und trotz der Verhaftungs- und Einschüchterungswelle gegen die
Initiatoren statt.
Auch von der schärfste Waffe der Besatzer gegen jedweden
gewaltlosen Protest - der Deklaration militärischer Sperrzonen,
in denen jeder Eindringling/Demonstrant zum Rechtsbrecher wird -
liessen sich die Demonstranten abschrecken.
Bilder der Aktionen finden Sie hier.
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Prominente israelische Linke wenden sich an Linkspartei: Stillschweigen zur Besatzung beenden, Militaristen und Nationalisten stoppen, [27.03.2010]
"Liebe Genossinnen und Genossen, diesen Brief schicken wir Euch
als israelische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die in linken
Gruppen und Organisationen in Israel/Palästina aktiv sind.
...
Wir setzen uns in unserem Land und in
unserer Gesellschaft für eine grundlegende soziale Veränderung ein,
für das Ende der Besatzung und die Schaffung einer Gesellschaft,
in der alle Bewohnerinnen und Bewohner des Landes gleiche Rechte genießen."
"Wir haben uns zu diesem Brief entschlossen, nachdem uns wiederholt Berichte über Aktivitäten Eurer Partei bezüglich der Situation in Israel/Palästina bekannt wurden, so die Teilnahme von führenden Mitgliedern Eurer Partei an einer Demonstration im Januar 2009 in Berlin, auf der die Weiterbombardierung des Gazastreifens gefordert wurde; das Bestehen und die Akzeptanz eines Bundesarbeitskreises in der Jugendorganisation Eurer Partei (BAK Shalom), der jedes militärische Vorgehen des Staates Israel unterstützt und militaristische und nationalistische Propaganda betreibt; schließlich das Schweigen der Mehrheit der führenden Parteimitglieder zur israelischen Besatzungspolitik. All das hat uns bewogen, unsererseits nicht länger zu schweigen, sondern zu intervenieren."
Den vollständigen Text können Sie hier nachlesen.

Wer brachte die "Wüste zum Blühen"? [24.03.2010]
Eine britische Studie der landwirtschaftlichen Produktion Palästinas in den Jahren 1944/45 führte zu dem Ergebnis, daß die Araber
92% des Getreides Palästinas,
86% seiner Trauben,
99% seiner Oliven,
77 % seines Gemüses,
95% seiner Melonen ,
mehr wie 99% seines Tabaks,
und 60% seiner Bananen
produzierten. Offenbar hatten die Araber die 'Wüste zum Blühen' gebracht.
Mit dem Teilungsbeschluss sollten die Juden 55% des Landes erhalten - Land, auf dem - abgesehen von Oliven - der grösste Teil der landwirtschaftlichen Produktion erfolgte -, während die Araber 45% des Landes erhalten sollten.
Quellen:
"A Survey of Palestine"
(bei www.palestineremembered.com)

Unter Besatzung (15) [23.03.2010]
In der ha'aretz mutmaßt Amos
Goldberg, daß die massiven Attacken der isr. Organe auf
die Palästinenser darauf abzielten, sie in eine Gewaltspirale
hinein zu zwingen. Wohl
zurecht
- nicht nur weil die Palästinenser
auf diesem Feld nur verlieren können - sondern weil ein ähnliches
Drehbuch wohl auch der zweiten Intifada zugrunde lag.
20. März - Aktivisten aus Bil'in, Nabi Saleh, dem Süden Hebrons und dem Jordantal überreichten UN Generalsekretär Ban Ki Moon einen Brief.
21. März - Nablus: Isr. Soldaten erschossen Ussayed Qaddous (19) und Mohammed Qaddous (16) während einer Verhaftung in Iraq Burin.
23. März - Al Ma'asara: Heute wurde
Omar Alaaeddin
freigelassen, der am 14.3. verhaftet wurde.
Während seiner Haft im 'Russian Compound' (Jerusalem) wurde er geschlagen, getreten und mit
Stromstössen gefoltert.
Alaaeddin ist nach
Mahmoud Zwahre bereits der zweite Aktivist aus Al Ma'asara, der von isr. Grenzern misshandelt wurde.

Schweiz: Gaza-Petition an den Bundesrat übergeben [23.03.2010]
Am 19.3. übergaben Schweizer Aktivisten des 'Gaza Freedom March'
eine von 7,500 Petenten unterzeichnete Petition
an den Bundesrat in Bern.
In der Petition wird die Schweizer Regierung aufgefordert auf die Durchsetzung der 4. Genfer Konvention in Palästina zu drängen,
sich für die Umsetzung der Empfehlungen des Goldstone-Reports einzusetzen sowie dazu beizutragen, daß die Blockade Gazas beendet wird
Teilnehmer an der Pressekonferenz anlässlich der Übergabe waren
NR Andrea Hämmerle (Präsident der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Palästina),
NR Geri Müller, NR Carlo Sommaruga, NR Daniel Vischer,
Matthias Hui (Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina),
Mikael Eriksson (CH-Delegation am GazaFreedomMarch) und Daniela F. Vorburger
(Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina).

"Antideutsche" Netzwerker bringen LINKE auf Israel-Kurs [19.03.2010]
Im Hintergrund hat sich Jens Mertens auf die Suche nach den Netzwerkern gemacht, die daran arbeiten die Partei DIE LINKE auf den Kurs der israelischen Staatsraison zu bringen. Seine Befunde sind beunruhigend:
Innerhalb der Partei Die LINKE gibt es ein Netzwerk von Mitgliedern,
das gezielt an der Demontage linker Positionen arbeitet und zu dem
Spektrum der sogenannten "Antideutschen" gehört.
Neben Islamfeindlichkeit sind auch andere Versatzstücke rechtsextremer
Ideologie zentraler Bestandteil "antideutscher" Ideologie, wie
die Verherrlichung von Krieg und Militär, das Denken in völkischen
Kategorien, die Relativierung des Holocausts und die Denunziation
kollektiver Kämpfe sozial Benachteiligter.
Die "Antideutschen" können weitgehend ungehindert in der Partei agieren
... Denn für die Regierungsfähigkeit auf Bundesebene müssen zwei inhaltliche
Grundpfeiler der Partei geschliffen werden.
Bitte lesen Sie hier weiter.

Siebter Todestag von Rachel Corrie (* 1979, Olympia - † 2003, Rafah) [16.03.2010]
Rachel Corrie wurde am 16. März 2003 in Rafah von einem
Bulldozer der isr. Armee überrollt und getötet, als sie sich
ihm in den Weg stellte, um die Zerstörung eines Hauses
in Rafah zu verhindern.
Rachel musste sterben, weil der Humanismus das erste Opfer der Besatzung ist; weil die Besatzer die Palästinenser nicht als Menschen, sondern als zweibeinige Bestien betrachten, die man gleich lästigen Fliegen ungestraft erschlagen kann.
Ergänzende Links:
Interwiew mit Rachel Corrie (Video)

Unter Besatzung - Eskalation in Bil'in (14) [15.03.2010]
Eskalation: Israelische Armee erklärt in Bil'in und Nil'in
zu Sperrzonen für Internationals und isr. Demonstranten.
Bil'in und Nil'in werden per Verordnung an jedem Freitag -
den Tagen, an denen normalerweise die Demonstrationen
stattfinden - zu 'closed military zones' erklärt.
An diesen Tagen kann jedermann - der in den Orten
angetroffen wird und dort nicht als Bewohner registriert
ist - verhaftet werden.
Ergänzende Links:
IDF steps up fight against weekly separation fence protests

Lesung von "Bedingungslos für Israel" mit Hermann Dierkes [15.03.2010]
Zitat aus der Rezension von Ludwig Watzal:
Im ersten Kapitel schildert Hermann Dierkes seinen „Fall”, der eigentlich ein „Fall Die Linke” und ihr deutscher Sonderweg ist. Dierkes wirft seinerseits den Parteioberen in Berlin vor, ihre Wischiwaschi-Haltung in der Nahostpolitik sei der Furcht geschuldet, sich nicht mit den „Dogmen der deutschen Mainstream-Politik” zu Nahost anlegen zu müssen und die Linke peu a peu an diese heranzuführen.
Termin: heute (Dienstag) / Ort: Internationales Zentrum (IZ) (Duisburg-Mitte) Niederstraße / Zeit: 19:00 Uhr.
Ergänzende Links:
Petition: On Anti-Semitism, Boycotts, and the Case of Hermann Dierkes: An Open Letter from Jewish Peace Activists

'Internationale Liga für Menschenrechte' fordert die Freilassung des Sprechers des Bil'in Komitees
(inkl. Unterschriftensammlung!) [11.03.2010]
Abdallah Abu Rahmah, Sprecher des mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2008
ausgezeichneten Bürgerkomitees Bil'in, sitzt seit drei Monaten in Haft.
Am Morgen des Internationalen Tages der Menschenrechte, am 10. Dezember 2009
wurde Abu Rahmah um 2:00 Uhr von israelischen Soldaten in seiner Wohnung in
Ramallah verhaftet.
Am 28. Dezember 2009 wurde Abu Rahmah von einem israelischen Militärgericht
zu einer Haftstrafe
verurteilt. Die vorgeblichen Gründe: Anstiftung zur Gewalt, Ausübung von
Gewalt durch Steine werfen sowie unerlaubter Waffenbesitz.
Der Vorwurf "Waffenbesitz" ist konstruiert, um den Koordinator Abu Rahmah
und das Politikmodell Bil'in zu kriminalisieren. Gemeint ist der Besitz
einer Sammlung von Tränengaspatronen und anderen, von israelischen Soldaten
auf die Freitagsdemonstrationen abgefeuerten Geschossen, die Abu Rahmah im
"Komitee-Raum" seines Hauses ausgestellt hat.
Den vollständigen Aufruf inkl. einer Unterschriftenliste finden Sie
hier.

Buchmarkt: 'Goldstone Report' verfügbar [11.03.2010]
Im September 2009 veröffentlichte die UNO einen umfangreichen
Bericht
über den Gaza-Krieg. Der unter Federführung des südafrikanischen Richters
Richard Goldstone verfaßte Report dokumentiert zahlreiche Kriegsverbrechen
gegen Zivilisten, die die israelische Armee während der »Operation Gegossenes
Blei« begingen. Auch der palästinensischen Organisation Hamas werden Angriffe
gegen zivile Ziele angelastet.
Der Goldstone-Bericht, der von 20 freiwilligen Volontären aus den verschiedensten
Berufen übersetzt und von zwei professionellen Lektoren bearbeitet wurde ist
nunmehr in deutscher Übersetzung im
Melzer Verlag erschienen.
Exklusiv für diese Ausgabe verfaßte der israelische Historiker Ilan Pappe ein
Vorwort, das die Junge Welt, veröffentlicht hat.
Ergänzende Links:
Presse-Konferenz zur Buchvorstellung (Video)
Vorwort zu der deutschen Übersetzung von Ilan Pappe:
Systematische Tötung (I), Ziel Zivilbevölkerung (II).
EU-Parlament unterstützt Goldstone Report (haa)

Unter Besatzung - Neuigkeiten ... (13) [08.03.2010]
Das die isr. Behörden den zivilen Widerstand in Bilin, Nilin,
Maasara, Nabi Saleh etc. durchaus ernst nehmen, zeigt nicht
nur der Druck, den sie auf die Organisatoren und die Teilnehmer
ausüben - u.a. durch die Anwendung exzessiver Gewalt und
willkürliche Verhaftungen.
Nachdem sich der Erfolg nach Meinung der Besatzer anscheinend nicht so recht einstellen will, soll nun anscheinend versucht werden, die PA zu zwingen, gegen den Widerstand vorzugehen.
Inwiefern die PA - die sich auch in anderen Fällen als
gefügiges Werkzeug der Besatzer erwiesen hat - dem
Folge leisten wird, wird sich sicher bald erweisen.

Unter Besatzung - Neuigkeiten ... (12) [07.03.2010]
Nabi Saleh - Ehab Afdal Barghouthi (14) wurde Freitag während Protesten
gegen die schleichende Land-Konfiskation durch eine benachbarte
jüdische Siedlung von einem Gummi-Geschoss im Gesicht getroffen.
Die Kugel drang durch das rechte Auge in den Schädel ein. Weitere Informationen finden Sie
hier.

'Deutsch, deutscher, deutschest, Antideutsch' - Beobachtungen von R. Deane [07.03.2010]
Die Anti-Deutschen lehnen den deutschen Nationalismus ab. Dies führt sie zu einer bedingungslosen Unterstützung Israels, das sie als den Repräsentanten aller Juden begreifen ... Als nächstes sind sie für die bedingungslose Unterstützung der USA - Israels Hauptunterstützer - und die bedingungslose Unterstützung jedes einzelnen Krieges, an dem die USA oder die NATO beteiligt sind. Verstanden werden diese Kriege - unter Verwendung neo-konservativer Denkschemata - als Schlachten der westlichen Zivilisationen gegen die Kräfte der Finsternis. ...
So führt die ursprüngliche Ablehnung des Faschismus zu einem neuen Rassismus und dann zurück zu einer Art Faschismus. Der Absolutismus, mit dem rationale, liberale Positionen dabei auf den Kopf gestellt werden, deutet darauf hin, daß die Anti-Deutschen gar nicht deutscher sein könnten.
.... die bedingungslose Unterstützung für Israel nährt allein
den Narzissmus dieser Deutschen, die darauf hoffen für die Demonstration
ihrer Buße - übertragen auf palästinensische Sündenböcke - den
andauernden Applaus des Publikums zu erhalten.
Den vollständigen englischsprachigen Text finden Sie
hier.

Unterschriftensammlung zu Gaza wird am 19. März an die Schweizer Regierung übergeben [06.03.2010]
Seit geraumer Zeit findet man in der rechten Spalte der IPK-Startseite
einen Link auf einen zu unterschreibenden Aufruf, in dem die schweizerische
Regierung aufgefordert wird, sich für die Durchsetzung des 4. Genfer
Konvention in Palästina und das Ende der Blockade Gazas
einzusetzen.
Von den schweizerischen Initiatoren des Aufrufs erhielten wir eine Nachricht, die wir hier auszugsweise wiedergeben:
"Bis heute haben wir im Internet 3240 und auf Papier schätzungsweise weitere 2000 Unterschriften erhalten. Wir werden diese Petition voraussichtlich am Fr. 19. März, dem Ende der Frühjahrssession unseres Bundesparlamentes mit Unterstützung durch Parlamentarier einreichen.
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URGENT ACTTION: Zwölfjähriger Palästinenser soll vor isr. Militärgericht (Hebron) [05.03.2010]
Der zwölfjährige Al-Hasan Al-Mohtasib wurde am 1. März zusammen
mit seinem siebenjährigen Bruder, Al-Amir, in Hebron von der der
israelischen Armee unter der Anschuldigung verhaftet, Steine auf
isr. Soldaten geworfen zu haben.
Während der kleine Al-Amir nach zehn Stunden (!) wieder freigelassen
wurde, wurde sein Bruder Al-Hasan in das Militärgefängnis nach Ofer
verbracht.
Vom Ehepaar Dörfel aus Berlin (www.palaestina-heute.de) erhielten wir einen Aufruf, das Außenministerium und die Botschaften der USA und Israels anzuschreiben, um so die Freilassung des zwölfjährigen Al-Hasan zu erreichen.
Ergänzende Links:
Brief an das deutsche Aussenministerium
Brief an die israelische Botschaft
Brief an die amerikanische Botschaft
Charges of Palestinian Child torture in Israeli prisons

Zitat des Tages: „Deutsche Identitäts-Prothesen” [03.03.2010]
Norman Finkelstein ist kein unbeschriebenes Blatt: von einer »Holocaust-Industrie« wußte er zu berichten, von »Antisemitismus als politischer Waffe«. Starker Tobak für zarte deutsche Seelen, die weder wollen, daß ihre ehrlich gemeinte »Wiedergutmachung« in Verruf gerate, noch daß der Fetisch »Israel«, den sie sich als Schuttabladeplatz für ihre schuldbeladenen Befindlichkeiten erkoren haben, demontiert werde.
Seelenökonomisch günstiger, vor allem aber ideologisch lohnenswerter ist es da, Finkelstein gleich als (jüdischen) »Antisemiten« und »Geschichtsrevisionisten« zu apostrophieren, womit sich denn die notwendige Auseinandersetzung mit seinen Aussagen erübrigt. Es ist schon merkwürdig, mit welcher Unbeschwertheit nichtjüdische Deutsche heutzutage Juden als »Antisemiten« zu schmähen sich anmaßen, wenn diese die wackligen Prothesen ihrer über »Juden« und »Israel« gewonnene Identität ins Wanken bringen.
Ergänzende Links:
Von Stiftungen und Anstiftern von Moshe Zuckermann (jw)

Unter Besatzung - Neuigkeiten ... (11) [02.03.2010]
Al Ma'sara - Isr. Grenzer verprügelt Mahmoud Zwahre - Organisator des Volkskommitees gegen die Mauer.
Ramallah - Nächtliche Verhaftung von fünf Aktivisten in Nabi Saleh, die regelmässig gegen den Landraub durch eine benachbarte jüd. Siedlung demonstrieren.
Sheikh Jarrah - Widerstand gegen die Hebronisierung Jerusalems.
Beit Sahour - Widerstand gegen Land-Konfiszierung
Gaza/Jerusalem - Sleepless in Gaza Video-Tagebuch
BDS - Ein offener Brief an die Pixies

Unter Besatzung - Neuigkeiten ... (10) [28.02.2010]
Video aus Sheikh Jarrah (25. Feb.)
Unruhen in Sheikh Jarrah
Video aus Bilin (26. Feb.)
WANTED: ISRAELI ARMY COMMANDER OF BIL'IN AREA, PALESTINE - Suspected of Committing Crimes Against Humanity
Proteste in: Hebron
/
London.

Unter Besatzung - Neuigkeiten ... (9) [11.02.2010]
Bilin: Drei Verhaftungen in der Nacht: Ibrahim Abed El Fatah Bornat, Hamde Abu Rahmah und ein Journalist
(A., 2. Feb. 10)
Another one of those nights
(A., 3. Feb. 10)
Israel admits detention of international activists illegal
(8. Feb. 10)

Unter Besatzung - Neuigkeiten ... (8) [01.02.2010]
Arresting Gandhi - "Violent Clashes" and the Arrest of Abdullah Abu Rahma
Eine Kleinigkeit, die immer fälschlich wiederholt wird: die demos in Bil'in sind nicht zum Vorbild von anderen Demos geworden, sie sind sicher ein Symbol für viele Internationale, weil sie diese Demos kennen, aber diese Art von Demos fingen nicht in Bil'in an und finden seit Jahren anderswo auch statt - ebenso ist gewaltloser widerstand nichts neues hier.
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"urgent action": Stellungnahme der 'Internationalen Liga für Menschenrechte' zur Verhaftung Ahmed Khatibs (Bi'ilin) [28.01.2010]
Bekanntlich wurden vor einigen Tagen auch Menschen aus dem Umkreis des palästinensischen Parents Circle verhaftet. Insgesamt ist der Parents Circle ein Zusammenschluss von palästinensischen und israelischen Eltern, die durch den Konflikt Angehörige zu beklagen haben.
Die Kettenverhaftungen zeigen, daß die israelischen Besatzungsbehörden offenbar definitiv alle zivilgegesellschaftlichen, gewaltfreien Ansätze zerlegen wollen, alle jene Ansätze, die die Basis eines demokratischen Palästina bilden können.
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27. Januar: Gedenktag für die Opfer der Nazibarbarei
Schimon Peres als Redner im Bundestag – ein Affront (EJJP) [25.01.2010]
Erklärung der 'Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Deutschland e. V.' zum Auftritt Shimon Peres im Deutschen Bundestag.
Aufruf zu einer Kundgebung am Mittwoch, den 27. Jan., 11:00 bis 13:00 Uhr;
Ort: Ecke Scheidemannstraße/Yitzhak-Rabin-Straße
(südwestlich vom Bundestag/Reichstag, südöstlich vom Bundeskanzleramt);
Anfahrt: Wegen Sicherheitsvorkehrungen am besten vom Hauptbahnhof zu Fuß
Am 27.01. – am Jahrestag der Befreiung der Überlebenden des KZ Auschwitz - wird in der Bundesrepublik und europaweit der Opfer der Nazibarbarei gedacht. In diesem Jahr fällt allerdings ein Schatten auf die Gedenkstunde im Bundestag: Gastredner ist der israelische Staatspräsident Schimon Peres.
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Unter Besatzung - "Bilal weint ..." (7) [24.01.2010]
Ich bin gerade auf der Arbeit. Heute Morgen habe ich einen Anruf von meinem Freund Bilal gekriegt. Er war ausser sich. Sagte, Soldaten seien im Haus und es gäbe Probleme.
Bilals Haus liegt auf der anderen Seite der Mauer, direkt hinter dem Checkpoint 300, welches Bethlehem von dem Gebiet, was Israel plötzlich "Jerusalem" nennt, trennt. Seine Familie lebt im Flüchtlingslager Aida, welches auf zwei Seiten von der Mauer abgegrenzt ist. Früher konnte er in einer Minute von dem Haus im Flüchtlingslager zum Haus seiner Großmutter gehen. Jetzt muss er durch den Checkpoint mit einem "Permit", das er alle drei Monate erneuern muss. Der Weg dauert jetzt 20-30 Minuten, wenn es keine Probleme am Checkpoint gibt.
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Unter Besatzung - "Saeed al-Brijiah ist frei ..." (6) [23.01.2010]
Der gestern festgenommene Saeed al-Brijiah wurde zwischenzeitlich wieder freigelassen.
Währenddessen geht die isr. Armee mit exzessiver Gewalt
gegen die Bewohner des Dorfes Nabi Salah nördlich von Ramallah vor, die regelmässig gegen
illegale Siedler auf ihrem Land und gegen den Diebstahl einer auf
privatem pal. Land liegenden Quelle demonstrieren.
Youtube.

Unter Besatzung - "Soldiers kidnapped Saeed al-Brijiah ..." (5) [22.01.2010]
Friends,
today, no report, but I'll forward you the Imemc article below. Today, before the demo, we had a useful and interesting workshop with a lawyer and activist, who briefed us on our rights in case of detention. He also explained that often, one tactic is to arrest (often younger) people from a village and interrogate them using pressure, informants, etc., and then collect information on the leaders of the popular resistance.
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Unter Besatzung - "Drei weitere Aktivisten in Ni'ilin verhaftet ..." (4) [20.01.2010]
Pressemitteilung:
Three more arrested in Ni'ilin night raid

Dt./isr. Kabinettsitzung in Berlin: Eindrücke vom Protest [20.01.2010]
Von Frank und Renate Dörfel erhielten wir den folgenden Bericht aus Berlin:
"Eindrücke von einem Protest" oder "Was können wir tun, um die Öffentlichkeit zu erreichen?"
Vorgestern, am Bundeskanzleramt, etwa dort wo bis zum Krieg die Kroll-Oper stand, spielte sich ein im Rückblick geradezu gespenstisches Schauspiel ab: Da standen wir, 100, 200 Menschen – wir wissen es nicht, wir kam nicht zum Zählen, weil wir ständig herumgingen und unsere selbstgebastelten Begrüßungstafeln für Merkels Gäste hoch- und in die Kameras hielten (s. Anhang).
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Unter Besatzung - "Die Situation wird schlimmer ..." (3) [18.01.2010]
Liebe Freunde,
die Situation hier wird immer schlimmer. Sie berührt das Leben meiner engsten Freunde - und so auch das meine.
Hier ein neues Video.

Israels Mitgefühl in Haiti kann nicht unser hässliches Gesicht in Gaza vergessen machen (A. Eldar, haaretz) [18.01.2010]
Wer sagt, wir lebten abgeschlossen in unserer Tel Aviv Blase? Wieviele kleine, von Feinden umgebene Nationen bauen Feldhospitäler am anderen Ende Welt auf? Gebt uns ein Erdbeben in Haiti, einen Tsunami in Thailand oder eine Terrorattacke in Kenia, und die IDF Öffentlichkeitsabteilung wird trumphieren. Es findet sich immer ein Cargo-Maschine, um Militär-Journalisten einzufliegen, um der Heimatfront über unsere braven jungen Männer zu berichten.
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Demo-Ankündigung und Presse-Erklärung des Koordinationskreises anlässlich des Besuch des israelischen Kabinetts am 18. Januar [18.01.2010]
Anlässlich des Besuchs des israelischen Kabinetts in Berlin am 18. Januar, haben Vertreter des Koordinationskreises Palästina eine Demonstration angemeldet, die südlich des Kanzleramtes von 11:00 bis 13:00 Uhr stattfinden wird. (Ort: Wiese zwischen Paul-Löbe-Allee und Heinrich-von-Gagern-Straße/westliche Verlängerung des Platzes der Republik; Anreise vom S-Bahnhof Brandenburger Tor und mit dem Bus 100).
Basis des Protests ist eine von über 50 Organisationen unterzeichnete Erklärung die neben dem Ende der Belagerung Gazas, dem Stop von Waffenlieferungen auch zur Freilassung pal. Menschenrechtsaktivisten wie Abdallah Abu Rahmah (Bil'in) oder Wa'el Al-Faqeeh (Nablus) aufruft (siehe dazu auch den Aufruf von amnesty internatonal).
Wir werden Sie über den Verlauf der Aktionen auf dem Laufenden halten. (Quelle: Martin Forberg; martin.forberg(at)web.de).
Ergänzende Links:
Israel will Geld für deutsche Kriegsschiffe (O. Nassauer, tagespiegel)

Unter Besatzung - "Bald wird hier jemand sterben ..." (2) [17.01.2010]
Ich komme gerade aus dem Dorf zurück. Heute Nacht ist dort nichts passiert (es kann gut sein, dass die Soldaten wussten, dass wir dort waren - dann hätte es ja schon geholfen). Für heute Nacht habe ich noch keine Gruppe.
Gestern waren wir eine ganz kleine Demo und waren dann erstaunt, dass Soldaten auf Dächern von mehreren Häusern im Dorf platziert waren, einige sichtbar, andere versteckt. Ein grosses Militärfahrzeug für den Transport einer Gruppe war auch wohl irgendwo versteckt. Die spinnen.
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Unter Besatzung - Diesmal "nur" Terror ... (1) [16.01.2010]
Gestern erreichte uns der nachfolgende Bericht von A., einer Internationalistin in den
besetzten Gebieten, die versucht allein durch ihre Anwesenheit die Akteure des
gewaltlosen Widerstands des Dorfs M. vor den Übergriffen der Besatzer zu schützen.
Der folgende Bericht gibt dem Leser einen nachhaltigen Eindruck von dem damit verbundenen Stress und den Ängsten.
Hintergrund
Liebe Freunde,
nach ein paar Stunden schlaf möchte ich Euch eine Email weiterleiten, die ich an meine Kollegin hier geschrieben habe.
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100 Teilnehmer des 'Free Gaza Marchs' gelangen in den Gaza-Streifen [06.01.2010]
"Sie haben uns umarmt und geküsst"
In der taz berichtet die GFM-Teilnehmerin Ivesa Lübben von ihrer Ankunft in Gaza, zusammen mit ca. 100 anderen Teilnehmern.
"Nach tagelangen Protesten in Ägypten dürfen 100 Friedensaktivisten in den Gaza-Streifen - auf kurze Zeit und unter Polizeibewachung. Ihre Berichte sind erschütternd."
Den vollständigen Bericht in der taz finden Sie hier.

'Viva Palestine'-Konvoi trifft in Gaza ein [06.01.2010]
Nach diplomatischen Interventionen der Türkei und Malaysias durfte der Viva-Palästina-Konvoi schließlich in den Gazastreifen einfahren. Siehe den folgenden Bericht von Al-Jazeera:
Überschattet wurde die Ankunft durch
Auseinandersetzungen zwischen
wartenden Palästinensern und ägyptischen Polizisten, die zu einer
Schiesserei führten, bei der ein ägyptischer Polizist getötet und
35 Palästinenser verletzt wurden.

Gaza-Freiheits-Marschierer verabschieden 'Kairo Deklaration' [02.01.2010]
Zum Endes des 'Gaza Freedom Marchs' verabschiedeten die Marschierer
eine 'Kairoer Erklärung'. Darin heisst es unter anderem:
Wir bekräftigen hiermit unsere Forderungen nach:
- dem Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung
- dem Ende der Besatzung
- gleichen Rechten für alle Bewohner im historischen Palästina
- dem Recht auf Rückkehr für die palästinensischen Flüchlinge
Wir bekräftigen daher unsere Unterstützung für den allgemeinen
palästinensischen Aufruf vom Juli 2005 für 'Boykott, Desinvestement
und Sanktionen' (BDS), um Israel zwingen sich internationalem Recht
zu beugen.
Zu diesem Zweck rufen wir zur Initiierung einer globale Massenbewegung
auf, einer demokratischen Anti-Apartheidsbewegung, um bei voller
Konsultation der palästinensischen Zivil-Gesellschaft den
palästinensischen BDS-Aufruf zu implementieren.
Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.

Hedy Epstein startet Hungerstreik, um den Zugang zu Gaza zu erzwingen [28.12.2009]
Hedy Epstein, eine 85-jährige Holocaustüberlebende und Friedenaktivistin,
kündigte an, dass sie heute mit einem Hungerstreik beginnen werde, als
Antwort auf die Weigerung der ägyptische Regierung, die Teilnehmer
des 'Gaza Freedom March' nach Gaza durch zu lassen.
Frau Epstein ist Teil einer Delegation mit Teilnehmern aus 43 Ländern, die plant sich einem gewaltlosen Marsch von Palästinenser vom Norden Gazas zur Grenze nach Erez anzuschliessen, um das Ende der illegalen Belagerung zu fordern. Ägypten hindert die Marschierer zur Zeit daran Kairo zu verlassen, was sie dazu zwingt nach alternativen Wegen zu suchen, um ihre Stimme hörbar zu machen.
Frau Epstein wird sich heute vor dem UN-Gebäude nahe dem World Trade Center (Cairo) - 1191 Cornish al-Nil -
befinden, in Begleitung anderer Hungerstreikender.
"Es ist wichtig die belagerten Menschen in Gaza wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind.
Ich möchte den Menschen die ich in Gaza treffen werde mitteilen,
dass ich viele Menschen aus meiner Stadt und anderen Orten der USA
vertrete, die ausser sich über das sind, was die us-amerikanische, die
israelische und die europäischen Regierungen den Palästinensern antun
und das unsere Zahl zunimmt", sagte Epstein.
Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.
Ergänzende Links:
'Anarchists against the Wall' vor Gaza (youtube)

BDS - "Datteln: Palästinenser schuften für ihre Besatzer" [27.12.2009]
Fast die Hälfte der in der Schweiz verkauften Datteln stammt aus Israel.
Israelische Firmen besitzen Plantagen in den besetzten Gebieten und nützen
dort Palästinenser als billige Arbeitskräfte aus.
Kassensturz weiss: Auch Schweizer Händler verkaufen Datteln von fragwürdigen Lieferanten.
Interviewpartner: Andre Marty.
Das Video können Sie sich hier ansehen.
Ergänzende Links:
Andre Martys blog
Exposing the iraeli occupation industry: Who profits?

Gaza Freedom March: Schlechte Nachrichten aus Kairo [27.12.2009]
Aus Kairo erhielten wir heute schlechte Nachrichten von
Dr. Edith Lutz - Deutschlandkoordinatorin des 'Gaza Freedom March'.
Die ägyptische Regierung scheint nicht nur - wie leider zu
erwarten - darauf zu beharren, die Teilnehmer nicht nach
Gaza einzulassen, sondern sie bemüht sich offenbar auch
im Vorfeld darum, die Angereisten mit allen möglichen Mitteln
aufzuhalten.
30 Teilnehmer wurden in einem Hotel in El-Arish festgehalten - und dürfen die Stadt nicht verlassen. Eine andere Gruppe von acht Teilnehmern wurde am Busbahnhof festgenommen. Ausserdem sprengte die ägyptische Polizei eine Gedenkveranstaltung für die Opfer in Gaza, der die Marschierer auf der 'Kasr al Nil'-Brücke gedachten.
Parallel dazu schweigen die deutschen Mainstream Medien eisern zu dem Thema - oder sie verbreiten die übliche verzerrte und kontextfreie israelische Darstellung, die aus dem Massaker Ende des vergangenen Jahres einen Akt der Selbstverteidigung macht.
Ergänzende Links:
Brief von Dr. Edith Lutz
25 israelische Aktivisten (Refuseniks) vor Gaza festgenommen

Kampagne zur Freilassung israelischer Kriegsdienstverweigerer [18.12.2009]
'FREE THE SHMINISTIM – ISRAEL'S YOUNG CONSCIENTIOUS OBJECTORS'.
Die Shministim sind israelische 'High School' Studenten, die für ihre
Weigerung in den besetzten Gebieten zu dienen eingesperrt wurden.
Der 18. Dezember 2008 ist der Tag, an dem die erste globale Kampagne für ihre Freilassung aus dem Gefängnis gestartet wurde.
Den aktuellen Aufruf - mit der Möglichkeit einen Brief an den isr. Verteidigungsminister zu senden - finden Sie hier.
Ergänzende Links:
Solidarity with jailed Israeli Conscientious Objectors in the Palestinian weekly demonstrations (anarchists against the wall)

Vortrag von Ali Abunimah auf der 'Boykott-, Desinvestment-, Sanktions-Konferenz' in New Hampshire (MA) (21. Nov.) [06.12.2009]
Ali Abunimah, einer
der Gründer der Website 'electronic intifada', hielt
auf der BDS-Konferenz in New Hamshire (MA) einen bemerkenswerten, aktuellen
Vortrag zu Stand, Zielen und Perspektiven der BDS-Bewegung:
Abunimah übersieht darin durchaus nicht die Unterschiede zwischen Israel und
Südafrika, das anders wie Israel davon absah Straßensysteme nur für
Weisse zu bauen und davon seine Townships mit Kampfflugzeugen
zu bombardieren und sie regelrecht auszuhungern.
Das Beispiel Südafrikas zeige - so Abunimah, daß das Ende des
Apartheidregimes nicht durch den bewaffneten Widerstand herbeigeführt
werden konnte - dessen Übermacht zu keinem Zeitpunkt gefährdet war.
Das Ende des Apartheidregimes sei vielmehr die Folge der Erosion und
schliesslich des Zusammenbrechens seiner Legitimität gewesen.
Erst dieser Zusammenbruch bewirkte die internationale Ablehnung und
Isolation Südafrikas, die dazu geführt habe, daß die
Fortsetzung der Apartheid in den Augen der Weissen als nicht mehr
lohnenswert erschien.
Diese und andere interessante Erkenntnisse und Ideen finden Sie
hier (englischsprachig).

Gemeinsame Kabinettssitzung der deutschen und der israelischen Regierung verschoben [04.12.2009]
Die für diesen Montag geplanten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen sind wegen einer Erkrankung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf Anfang 2010 verschoben worden. Das teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Sonntagabend in Berlin mit. Der israelische Ministerpräsident habe hohes Fieber.
Ergänzende Links:
Deutschland und Israel verschieben gemeinsame Kabinettssitzung (SPIEGEL)

Protest gegen die gemeinsame Kabinettssitzung der deutschen und der israelischen Regierung [30.11.2009]
Am 30.11.2009 wird in Berlin eine gemeinsame Sitzung der deutschen
und der israelischen Regierung stattfinden. Dagegen soll zwischen
10:00 und 13:00 Uhr, südlich des Kanzleramtes
eine angemeldete Demonstration stattfinden.
Dazu hat uns der folgende Protestaufruf erreicht:
Wir protestieren aus Anlass der gemeinsamen Kabinettsitzung der Regierungen Israels und Deutschlands gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung und die menschenverachtende Blockade des Gazastreifens. Gemeinsame Kabinettsitzungen bestärken Israel in seiner Haltung. Es muss aber für Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.
Den vollständigen Aufruf finden Sie hier.

Juden und Deutsche – Zwischen aufgeklärter und verklärter Symbiose! (R. Moskovitz) [15.11.2009]
Diese Symbiose pervertiert allerdings die unter Hitler untergegangene
Symbiose... . Heute kann man von einer fast kriminellen deutsch-jüdischen Symbiose sprechen.
Diese entstand aus der Tragik der Geschichte. Das führte dazu, dass die meisten Juden sich
als ultimative Opfer fühlen und darstellen, auch wenn sie eigentlich schon Täter
geworden sind. Dagegen nehmen die Deutschen eine Schuldidentität an, auch wenn sie
schon keine Täter mehr sind. ... Wegen des "besonderen Verhältnisses", das Deutschland mit Israel
verbindet, solidarisiert sich Deutschland fortwährend und undifferenziert mit der Politik
Israels, die sich schon seit der Staatsgründung als friedenswidrig zeigt.
Den vollständigen Text finden Sie hier.

Projekt für die dezentrale Energieversorgung palästinensischer Siedlungen benötigt Ihre Online-Unterstützung [12.11.2009]
Das Projekt einer NGO - COMET-ME
(Community, Energy and Technology in the Middle East) -
in Palästina, die pal. Siedlungen bei Hebron ohne Anschluss an das öffentliche
Stromnetz, auf Basis dezentraler, nachhaltiger Technologien zu elektrischem Strom
verhilft, wurde von einer von der BBC, Newsweek und Shell getragenen
Organisation als
ein besonders förderungswürdiges Projekt zur nachhaltigen, dezentralen
kommunalen Versorgung anerkannt.
Mit Ihrer Stimme können Sie dieses Projekt zum 'Gewinner' machen, und damit auch den Menschen bei Hebron helfen.

20 Jahre Mauerfall: Auch diese Mauer muss weg [09.11.2009]
Am Montag dem 9. November rissen ca. einhundert Palästinenser -
Fahnen schwingend und bekleidet mit floureszierenden Westen,
bedruckt mit dem Slogan "Wir kommen nach Jerusalem" - bei
Kalandia einen Teil der Betonmauer nieder.
Dabei verteilte die Gruppe ein Flugblatt mit folgendem Inhalt:
Am neunten November 1989 wurde die Welt Zeuge des Falls der Berliner Mauer.
Am selben Tag, zwanzig Jahre später hat eine Gruppe von Palästinensern
einen Teil der Apartheidmauer um Jerusalem zu Fall gebracht.
Bitte lesen Sie
hier
weiter.

Hitler besiegt? Avraham Burg im Interview mit Mona Sarkis [08.11.2009]
Unter dem Titel 'Im Zionismus stecken geblieben' veröffentlichte telepolis zu
Beginn des Monats ein Interview von Mona Sarkis mit Avraham Burg - dem Author
von "Hitler besiegen".
In der Einleitung des Interviews merkt M. Sarkis an:
Und so scheint es, Avraham Burg ist keineswegs selbst am Ende dessen angelangt, wozu er seine Landsleute aufruft: der Abschiednahme vom Zionismus – so mein Eindruck aus dem Gespräch mit Avraham Burg.
Das vollständige Interview finden Sie hier.
Ergänzende Links:
Gefangen im nationalen Trauma (qantara)

BDS: Schlussanträge des Generalanwalts in der Rechtssache C-386/08
Brita GmbH / Hauptzollamt Hamburg-Hafen [03.11.2009]
Nach Ansicht des Generalanwalts Yves Bot kann Erzeugnissen mit Ursprung in den besetzten Gebieten nicht die Präferenzbehandlung des Abkommens EWG-Israel gewährt werden
Die gemeinschaftlichen Zollbehörden dürfen den israelischen Ursprung dieser Erzeugnisse nicht anerkennen
... kann die Präferenzregelung nach dem Abkommen EWG-Israel nicht auf ein Erzeugnis angewendet werden, das seinen Ursprung im Westjordanland oder – allgemeiner – in den besetzten Gebieten hat.
Schließlich kommt Generalanwalt Bot zu dem Ergebnis, dass die Präferenzbehandlung nach dem Abkommen EWG-PLO für Erzeugnisse aus den besetzten Gebieten nur gewährt werden kann, wenn die erforderlichen Ursprungsnachweise gemäß diesem Abkommen von den palästinensischen Behörden ausgestellt werden.
Den vollständigen Schlussantrag des Generalanwalts finden Sie hier.
Ergänzende Links:
Die israelische Besetzung boykottieren, Warum sollen Produkte aus israelischen Siedlungen boykottiert werden? (ARIJ)
Boykott – Desinvestition – Sanktionen gegen Israel bis zum Ende von Apartheid und Besatzung in Palästina
Jews for Justice for Palestinians / BDS
News and resources for the UK BDS Movement

BDS: Amnesty International distanziert sich von Leonard Cohens Auftritt in Tel Aviv [18.08.2009]
Amnesty International (AI) hat heute angekündigt, daß es sich aus der Beteiligung an dem Konzert
Leonard Cohens in Tel Aviv zurückziehen werde und auch nicht daran interessiert
sei, Gelder aus dem Fond zu erhalten, der aus den Konzerteinnahmen gebildet werden sollte.
In verschiedenen Meldungen hieß es zuvor, daß AI den
Fond hätte managen oder anderweitig an ihm hätte beteiligt werden sollen, dessen
Gelder an israelische und palästinensische NGO's hätten fliessen sollen.
Die heutige Erklärung folgte nach internationalen Protesten,
nach der Ankündigung, daß AI sich an dem Fond beteiligen wolle,
und nach vorangehenden Appellen an Cohen, den israelischen Apartheidstaat zu
boykottieren.
Den vollständigen englischsprachigen Bericht finden Sie hier.
Ergänzende Links:
Offener Brief an AI: Entertaining Apartheid Israel Deserves No Amnesty!
Amnesty dementiert Boykott: Amnesty Pulls Out of Leonard Cohen Israel Concert

Fatah: Uri Davis als Mitglied des 'Revolutionsrat' gewählt [12.08.2009]
Im Rahmen der FATAH-Konferenz wurde der 1943 in Jerusalem geborene israelische Staatsbürger Dr. Uri Davis in den 120-köpfigen Revolutionsrat der FATAH gewählt.
Uri Davis verweigerte bereits in den 60'ern den Militärdienst und distanzierte sich frühzeitig von seinem zionistischen Elternhaus und der zionistischen Linken.
Gegen Ende der 60'er studierte Davis Arabisch und Anthropologie. 1976 erhielt er einen Doktor in Anthropologie.
In den 1980'ern wurde er von Abu Ijad für die PLO rekrutiert und vertrat die PLO in Großbritannien. 2008 heiratete Davis, der sich als "antizionistischer, palästinensischer Hebräer" bezeichnet in Ramallah eine arabische Palästinenserin und trat zum Islam über.
Mehr zu Uri Davis finden Sie hier.

IWPS sucht Unterstützer für die Olivenernte in Palästina im Herbst [30.07.2009]
IWPS sucht, in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Versöhnungsbund,
TeilnehmerInnen für die Olivenkampagne 2009, denn internationale Präsenz
- verringert Siedlergewalt gegenüber den PalästinenserInnen,
- hilft bei Verhandlungen mit Soldaten im Falle von militärischen Absperrungen,
- ist für die Bauern und ihre Familien eine wichtige Unterstützung in dieser kritischen Zeit des Jahres und
- zeigt den Einheimischen unsere Solidarität und dass sie in der Welt nicht vergessen sind.
Außerdem sind deine anschließenden Berichte an dein Umfeld und an Medien wichtig, um die Schwierigkeiten des palästinensischen Alltagslebens bewusst zu machen.
Nähere Informationen finden Sie hier.

"Die Menschen mit ihrem Land verbinden" - Zu Besuch bei 'tent of nations' südlich Jerusalems [28.07.2009]
Von Brigitta Schmitt
Bericht von Brigitta Schmitt aus Bonn, die zwischen August und November 2008 am EAPPI-Begleitungsprogramm in Ostjerusalem teilnahm.
"A land is worth nothing without people and people are worth nothing without a land" (Ein Land ohne Menschen ist nichts wert und ein Volk ohne Land ist nichts wert) - das ist Daoud's Devise und gleichzeitig seine Vision, die schon sein Grossvater hatte, als er 1916 dieses wunderschön gelegene Stück Land mit einem weiten Blick in die umliegenden Hügel südlich von Bethlehem erwarb und dort tagsüber mit seiner Familie Oliven, Weintrauben und Weizen anbaute und nachts in den Höhlen schlief.
Bitte lesen Sie
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Farrah (Gaza, 17. Juli 2009) [23.07.2009]
Von anniealina
„Farrah ist zuerst scheu. Sie hängt an ihrem Vater.
Ich mache Bilder von ihren Verletzungen, da wir versuchen wollen Farrah und Salama zu helfen für die dringend notwendige medizinische Behandlung nach Deutschland zu kommen.
Nachdem die Bombe das Haus der Familie zerstört und mehrere Familienmitglieder getötet hatte, versuchten sie ihre Toten zu begraben. Auf dem Weg zum Friedhof wurden sie von der israelischen Armee aufgehalten und gezwungen die Toten auf der Strasse liegen zu lassen.
Als sie einige Tage später wieder heraus konnten, um ihre Angehörigen zu beerdigen, hatten streunende Hund bereits die Hände des einen einjährigen Babies aufgefressen.”

Kein Schiff nach Gaza - Bericht von Waltraud Schauer, Crew-Mitglied der „Free Gaza” aus Larnaca [05.07.2009]
Nach und nach trafen am 22.6.09 alle Teilnehmer der Überfahrt nach Gaza im Hotel Sunflower in Larnaca ein.
Nächsten Tag gab es von der Früh an "Einschulung", Verhalten an Bord bei Seenot, bei Kontakt oder
Verhaftung durch israelische Kriegsmarine (keiner glaubte wirklich daran) etc. Am 24.6.09 sollten
zwei Schiffe auslaufen, die "Spirit of Humanity" und die "Free Gaza". Wir waren mit Kapitäne, Crew
und Passagieren insgesamt 36 Personen. Es sollte die achte derartige Aktion sein.
Bitte lesen Sie
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UN Experte prangert Aufbringung von Hilfsschiff durch israelische Streitkräfte an [04.07.2009]
Genf - Der spezielle UN Berichterstatter zur Lage der Menschenrechte in den den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten,
Richard Falk, prangerte die widerrechtliche Kaperung eines mit medizinischem und Baumaterial beladenen Schiffes für die
die belagerten Menschen in Gaza an, das von israelischen Kriegsschiffen auf hoher See aufgebracht wurde.
"Mit dieser Aktion implementiert Israel seine grausame Blockade der gesamten palästinensischen Bevölkerung Gazas, unter Verletzung von Artikel 33 der Vierten Genfer Konvention, die Kollektivstrafen gegen ein unter Besatzung lebendes Volk verbietet", sagte der Menschenrechtsexperte.
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E. Davidsson: Die Stadt Bonn muss die Rabinstraße umbenennen [04.07.2009]
Nachfolgend dokumentieren wir den Antrag des in Alfter, bei Bonn, lebenden Komponisten und Informatikers Elias Davidsson an die Stadt Bonn, die Rabinstrasse umzubenennen. Davidsson zeigt dazu in einem separaten Memorandum, dass Yitzhak Rabin an mehreren Kriegsverbrechen beteiligt gewesen und damit als Namenspatron untragbar sei. Anstelle Rabins solle die Stadt Bonn vielmehr Dr. Israel Shahak die Ehre der Benennung einer Strasse erweisen, einem Überlebenden des KZ-Systems und Gründer der israelischen Menschenrechtsliga.
Antrag an die Stadt Bonn
Betr. Straße im Namen eines israelischen Kriegsverbrechers
Wir, die Unterzeichneten, möchten hiermit darauf aufmerksam machen, dass in Bonn eine Straße im Namen eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers benannt ist. Es handelt sich um die Rabinstraße in der Nähe des Bonner Hauptbahnhofes.
Bitte lesen Sie
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Piraten und Kidnapper vor Gazas Küste
Israelische Marine kidnappt irische Nobelpreisträgerin, ehemalige US-Kongressabgeordnete und weitere Menschenrechtsaktivisten [03.07.2009]
Die deutsche Initiative "Ein Schiff nach Gaza" verurteilt das
Einschreiten der israelischen Marine gegen die "Spirit of Humanity" auf
das Schärfste. Das Aufbringen des Schiffes 23 Meilen vor der Küste von
Gaza macht deutlich, dass sich Israel weiter als Besatzungsmacht
versteht, ohne jedoch ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen, die
Bevölkerung von Gaza zu versorgen, nachzukommen. "Wir sind empört, dass
Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten bewusst in Gefahr gebracht
wurden und daran gehindert werden, den notleidenden Menschen in Gaza
Hilfsgüter zu bringen und fordern ein sofortiges Ende der Blockade des
Gazastreifens", so Matthias Jochheim, IPPNW-Vorstand.
Bitte lesen Sie
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Free Gaza Schiff: Israelische Marine bedroht 'Spirit of Humanity'
Organisatoren fordern zu Protesten bei israelischen Behörden auf [30.06.2009]
"ALLES WAS WIR WOLLEN IST GAZA ZU ERREICHEN. WIR SUCHEN KEINE KONFRONTATION."
Aktivisten an Bord des Gaza Gerechtigkeitsflotte verlangen,
daß ihnen erlaubt wird ihre Freunde und Familien im belagerten
Gaza zu besuchen und ihre Lieferung aus medizinischen
Versorgungsgütern, Kinderspielzeug und Baugeräten abzuliefern.
Sie laden die Welt ein sich ihnen anzuschliessen.
(Auf See, 60 km vor der Küste des Gaza-Streifens) - Menschenrechts-Aktivisten an Bord des 'Free Gaza' Schiffs, der 'Geist der Humanität', verlangten heute, daß die israelische Armee sofort aufhört sie zu bedrohen.
Bitte lesen Sie
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Naomi Klein ruft in Bilin zu Boykott auf [26.06.2009]
Die Bestsellerautorin Naomi Klein trug am Freitag ihren Aufruf Israel zu boykottieren
in das in der besetzten West Bank gelegene Dorf Bilin, wo sie Augenzeuge von
Auseinandersetzungen zwischen israelischen Truppen und Demonstranten wurde.
"Es handelt sich um einen Boykott israelischer Institutionen, einen Boykott der israelischen Ökonomie"
erklärt die kanadische Autorin gegenüber Journalisten, als sie sich der wöchentlichen Demonstration
gegen Israels umkämpfte Trennmauer anschloss.
"Boykott ist eine Taktik ... wir versuchen so eine Dynamik zu erzeugen, die Dynamik
die das ultimative Ende der Apartheid in Südafrika herbeiführte" sagte Klein, die
Autorin von "Die Schock-Doktrin: Der Aufstieg des Desaster-Kapitalismus".
Bitte lesen Sie
hier
weiter.

DAAD: Härtefallfond für palästinensische Studierende/Promovierende [18.06.2009]
Mai 09 - Dem DAAD zufolge beabsichtigt das Auswärtige Amt einen Sonderfond
für hilfsbedürftige palästinensische Studenten bzw. Promovierende einzurichten,
die aufgrund des israelischen Überfalls in Gaza in finanzielle Schwierigkeiten
geraten sind.
Entsprechende Anträge für finanzielle Unterstützung sind bei den zuständigen
Stellen in den Universitäten zu stellen.

„Helfen Sie dem israelischen Menschenrechtsaktivisten Ezra Nawi!” [11.06.2009]
Der israelische Menschenrechtsaktivist Ezra Nawi, Mitglied von Ta'ayush, dessen Aktivität den israelischen Siedlern und Besatzern in den Hügeln Hebrons ein Dorn im Auge ist, wird mit Gefängnis bedroht:
„Ezra Nawi ist seit Jahren Jahren in der Gegend südlich der Hügel bei Hebron aktiv. Die palästinensichen Beduinen in Um El Hir, einer kleinen desolaten Gemeinde tief im Süden der Westbank leben seit nahezu 42 Jahren unter israelischer Besatzung; dort leben sie immer noch ohne Elektrizität, fliessendes Wasser und andere grundlegende Versorgungseinrichtungen, und werden kontinuierlich von jüdischen Siedlern drangsaliert die unablässig israelisches und internationales Recht verletzen, wobei sie von verschiedenen militärischen Kräften der israelischen Besatzer unterstützt werden, die alle daran arbeiten die Gegend von ihren palästinensischen Bewohnern zu reinigen und so eine neue demographische Realität zu erzeugen.”
Bitte lesen Sie hier weiter und beteiligen Sie sich an dem Protest, da Ezra Nawi ohne internationale Intervention hochwahrscheinlich ins Gefängnis gehen muss.
Ergänzende Links:
Israeli activist to be jailed for caring (Neve Gordon im Guardian)

V. Waltz: „Israel Day in Dortmund” [15.05.2009]
Um den 7. Mai haben jüdische Kultusgemeinden in diversen Städten zu
einem sogenannten „Israel Day” eingeladen. Während in
Recklinghausen der Rabbiner der gefallenen Israelischen Soldaten
gedachte (andere Opfer gab es wohl nicht?), gab es in Dortmund eher
ein lockeres Event mit Musik, Tänzen, und israelischem Essen – einer
gewissen Kichererbsenboulette, die beliebte arabische Falafel.
Den vollständigen Bericht können Sie
hier nachlesen.

Berlin: Bettina Marx stellt "Gaza. Berichte aus einem Land ohne Hoffnung" vor [11.05.2009]
Die Journalistin Bettina Marx (Deutsche Welle) stellt ihr
neues Buch "Gaza. Berichte aus einem Land ohne Hoffnung"
im Gespräch mit der Islamwissenschaftlerin Katja Hermann vor.
Ort: Zweitausendeins-Laden, Friedrichstr. 119, Berlin-Mitte
Zeit: 19. Mai 2009, 19.30 Uhr
Veranstalter: Zweitausendeins, Zentrum Moderner Orient
Eintritt: frei
Ergänzende Links:
Rezension von Rupert Neudeck

Bericht zur Israel-Review-Konferenz in Genf (18.-19. April) [08.05.2009]
Von Hanspeter Gysin (Solidarität mit Palästina) erhielten wir folgenden Bericht zur
Genfer „Israel Review Konferenz”:
„Am 18. und 19. April 2009 fand im Genfer Hotel Le Grenil unter dem Titel
„Vereint gegen Apartheid, Kolonialismus und Besatzung - Würde
und Gerechtigkeit für das palästinensische Volk”, die so genannte
Israel-Review-Konferenz statt.
Sie wurde angekündigt als ein „Treffen der Zivilgesellschaft” und
stand unter der Patenschaft des Nationalen Ausschusses der palästinensischen
Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionenkampagne (BNC) in Zusammenarbeit mit:
International Coordinating Network on Palestine (INCP), European Coordinating
Committee on Palestine (ECCP) und dem International Jewish Antizionist Network (IJAN).”
Den vollständigen Bericht können Sie hier als PDF-Datei erhalten.
Ergänzende Links:
Augenzeugen in Palästina (2004, pdf)
Netzwerk Schweiz für einen gerechten Frieden in Palästina/Israel
International Jewish Anti-Zionist Network

„Arrest als Mittel politischer Disziplinierung” [21.04.2009]
Der Fall des Theaterregisseurs Samieh Jabbarin
Der auf unbegrenzte Zeit verhängte Hausarrest gegen den Theaterregisseur Samieh Jabbarin aus Jaffa ist ein Beleg für die verschärfte Schikanierung von Bürgern, die ihre politischen Ansichten auf demokratischem Weg zum Ausdruck bringen wollen. Sein Fall wirft ein grelles Licht auf die enge Zusammenarbeit zwischen den israelischen Sicherheitskräften, der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Hier wird der Versuch unternommen, einen friedliebenden und sozial engagierten politischen Aktivisten unter dem Vorwurf der Gewalttätigkeit zu inkriminieren.
Die deutsche Übersetzung des englischen
Originals
der Petition finden Sie hier.

ICAHD: Bevorstehende Häuserabrisse in Silwans Stadtteil Al-Abbasiyya [20.03.2009]
„Die Stadt Jerusalem setzt ihre diskriminierende und aggressive ‘Bau- und
Planungspolitik’ uneingeschränkt fort, indem sie am 5. März 2009 den
Abriss von zwei großen Wohnhäusern in Silwans Stadtteil Al Abbasiyya
angeordnet hat. Den 34 Familien, die in den zwei Gebäuden leben, wurden
schlichte 10 Tage Zeit gegeben um Ihre Wohnungen restlos zu räumen,
bevor die Abrissverfügung in Kraft tritt und die Zerstörung jederzeit
ab dem 15, März 2009 angeordnet werden kann.”
Das vollständige deutschsprachige PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.

Jüdische Künstler protestieren gegen Gaza-Krieg [12.02.2009]
„Im Gegensatz zu den meisten bürgerlichen Medien und Parteien, die das Massaker der israelischen Armee an der palästinensischen Bevölkerung des Gazastreifens verteidigt und mit dem Recht Israels auf "Selbstverteidigung" gerechtfertigt haben, sind einige jüdische Künstler mutig gegen den Krieg aufgetreten. Sie haben Israels Anspruch bestritten, es handle im Namen aller jüdischer Bürger.
In Frankfurt veröffentlichte der Maler Max Weinberg Ende Dezember einen Offenen Brief, in dem er dagegen protestiert, "dass der israelische Staat von genau den Mitteln Gebrauch macht, denen das jüdische Volk in der Geschichte selbst zum Opfer gefallen ist".”
Den vollständigen Bericht können Sie hier nachlesen.

Philip Rizk freigelassen [11.02.2009]
Der deutsch-ägyptische Blogger und Student Philip Rizk ist vergangene Nacht nach fünf Tagen Haft wieder freigelassen worden. Das berichtet Reporter ohne Grenzen (ROG). Die Organisation fordert nun die Freilassung des Bloggers Dia'Eddin Gad, der am gleichen Tag wie Rizk in Ägypten festgenommen worden sei.
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
Kommentar 'angry arab': Weisse und Halbweisse Gefangene in Ägypten

Free Philip Rizk! [09.02.2009]
Sie haben sicher schon mal von verhafteten Bloggern gehört, in China, in Myanmar, in Saudi-Arabien oder sonstigen garstigen Pflastern für Verfechter der freien Bloggerei. Philip ist ein deutsch-ägyptischer Blogger, er lebt und schreibt in Kairo. Genauer gesagt: Er sitzt irgendwo im Ägypten im Gefängnis – weil er bloggt.
Philip Rizk wird am Freitag abend in nördlich von Kairo gelegenen Ort Kaljubia verhaftet. Der 26jährige beteiligte sich an einer Kundgebung für die Palästinenser im Gaza-Streifen – denn Philip bloggt ausschliesslich über den Gaza-Streifen. Polizisten hätten ihre Auto mehrere Stunden blockiert, sagt eine Mit-Demonstrantin – und dann Philip in ein Fahrzeug ohne Kennzeichen gebracht und seien davongerast.
Bitte lesen Sie hier weiter.

Daniel Barenboim, kommender Träger des Friedenspreises des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2009?! [22.01.2009]
Von unserer Förderin, Ellen Rohlfs, erhielten wir heute einen Brief
mit dem Vorschlag, Daniel Barenboim - den Leiter des 'West-östliche-Diwan-Orchesters' -
für den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
2009 vorzuschlagen.
Wenn Sie diese Idee unterstützen wollen, dann senden Sie bitte bis zum
2. März eine entsprechende Email an m.schult(@)boev.de.
Adresse: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Berliner Büro, Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin.
Ergänzende Links:
Qantara: Tröstende Töne

Aufruf: Deutsche Juden und Jüdinnen
sagen NEIN zum Morden
der israelischen Armee [21.01.2009]
Nach einer 18 Monate währenden Blockade, nach systematischer und umfassender Bombardierung eines unent-
rinnbar umschlossenen Landstreifens, der mit 1,5 Millionen Menschen der dichtest besiedelte Raum der Welt ist,
nach einem Blutbad, das über 1000 Menschen in den Tod gerissen, Tausende schwer verletzt und die gesamte
Bevölkerung von Gaza traumatisiert hat, nach den unsäglichen Zerstörungen, die seit dem 27. Dezember die
Weltöffentlichkeit täglich entsetzen, - nach all diesem gibt es immer noch Stimmen, die diese Maßnahmen Israels
als gerechtfertigt, human und notwendig bezeichnen.
Wir sind über diese Unmenschlichkeit erschüttert.

AJJP: "Juden fordern israelische Juden auf die Kriegsverbrechen zu stoppen" [11.01.2009]
Wir, Vertreter der internationalen jüdischen Gemeinde rufen israelische Soldaten
auf, die schwarze Flagge der Illegalität über den Operationen gegen die Bevölkerung
in Gaza zu hissen.
Wir weigern uns zu schweigen, während israelische Führer israelische Soldaten zwingen Kriegsverbrechen zu begehen: Verbrechen gegen die Menschenlichkeit, für welche sie eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden. Israelische Soldaten mit einem Gewissen können und müssen diesen gefährlichen, illegalen und unmoralischen Krieg stoppen.
Den vollständigen Text des Aufrufs der 'Amerikanischen Juden für einen gerechten
Frieden' können Sie
hier
nachlesen.

500 Israelis fordern Sanktionen gegen Israel [11.01.2009]
In der folgenden, von 500 israelischen Staatsbürgern unterschriebenen Petition,
wird die internationale Gemeinschaft aufgefordert Sanktionen gegen Israel zu verhängen.
Die Petition erhielten wir zusammen mit der folgenden Email der Initiatoren:
Liebe Freunde,
die angefügte Petition, zusammen mit dem Anschreiben (ebenfalls angefügt), wurde
gestern allen ausländischen Botschaften in Israel und der EU-Delegation in
Tel Aviv zugesandt.
Wir versuchten auch ein wenig PR zu betreiben und sandten sie an die Presse,
die sie - soweit ich weiss - komplett ignorierte. (Wir, das sind Rachel Giora,
Yael Lerer, Koby Snitz and ich. Angela Godfry half uns bei der Pressearbeit)
Bitte beachtet, daß mehr als 500 israelische Bürger den Aufruf unterschrieben,
- eine noch nie dagewesene Anzahl für einen Aufruf, der konkrete Maßnahmen
gegen Israel fordert.
Bitte lesen Sie
hier
weiter.

CPT-Friedensmission bricht nach Israel und Palästina auf [07.01.2009]
Jakob Fehr vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee,
wird am 6. Januar mit einer Gruppe von 13 Friedensstiftern in den Nahen
Osten reisen.
Die Delegation trifft sich mit israelischen und palästinensischen Friedens-
und Menschenrechtsaktivisten. Geplant sind Besuche bei palästinensischen Familien, deren
Land, Haus und berufliche Existenz durch die Erweiterung illegaler israelischer
Siedlungen und den Bau der sogenannten Sicherheitsmauer gefährdet sind.
Weitere Informationen können Sie in dem folgenden
blog finden.

Presserklärung von Roni Hammermann (machsom watch) [06.01.2009]
Roni Hammermann, Trägerin des Aachener Friedenspreises 2008, die
das IPK im Sommer diesen Jahres eingeladen hatte, veröffentliche die
folgende Presserklärung zu dem Überfall auf Gaza:
„Dieser schändliche Krieg muss sofort beendet werden und an seiner Stelle müssen diplomatische Verhandlungen treten. Bilaterale Abkommen sind der einzige Weg zur Begleichung von Konflikten. Und hier sind wir wieder bei unserem Demonstrationsslogan: " Wollt ihr den Hamas aufhalten, gebt Gaza Hoffnung und nicht Krieg".”
Die vollständige Erklärung können Sie hier nachlesen.
Ergänzende Links:
Webseiten des Aachener Friedenspreises.

Aufruf: IHH sucht nach Chirurgen für die Verletzten in Gaza [06.01.2009]
Die IHH e.V. in Frankfurt sucht Ärzte - besonders Orthopäden, plastische Chirurgen,
Unfallchirurgen und Neurochirurgen - die bereit sind, verletzten Patienten aus Gaza
in Ägypten unentgeltlich zu helfen.
Das IHH bietet an, die Kosten für die Anreise sowie für die Unterbringung zu übernehmen.
Die Mission wird zu Zeit von Frau Zeliha Vural - Fachärztin für Kinderheilkunde und
Jugendmedizin aus Hannover - geleitet. Kontakt vor Ort: vuralzeliha@hotmail.com; Tel. 01772576807.
(siehe auch hier
oder hier).
Ergänzende Links:
Webseite der Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V..
Egypt bars doctors from entering Gaza Strip (haaretz)

Aufruf: SRK hilft Shifa-Krankenhaus! [05.01.2009]
Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Gazastreifen fordern viele zivile Opfer. Die betroffenen Menschen haben zudem wenig Möglichkeit, sich vor den anhaltenden Kämp- fen in Sicherheit zu bringen. Angesichts der dramatischen humanitären Situation stellt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) vorerst 200‘000 Franken für die medizinische Sofort- hilfe zur Verfügung. Damit werden Spitäler mit lebensnotwendigen Medikamenten und Verbandstoff versorgt.
Den vollständigen Aufruf finden Sie hier.
International:
UBS AG
3000 Bern 94 / Switzerland
BIC: UBSWCHZH80A
Clearingnummer 235
IBAN: CH77 0023 5235 6942 0061 E

Ökumenischer Friedensdienst sucht Freiwillige für Palästina und Israel [21.11.2008]
Der Ökumenische Friedensdienst in Palästina und Israel (EAPPI) ist eine
Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Rahmen der Dekade
zur Überwindung von Gewalt.
Die Kirchen suchen Freiwillige, die sich für politische Veränderungen
einsetzen und Solidarität üben wollen. Gesucht werden Menschen, die für
drei Monate gewaltfreie israelische und palästinensische Aktionen
begleiten möchten.
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Angebot für StudentInnen: "Studium im Mittleren Osten" (SiMO) [21.11.2008]
Für Studierende aus Deutschland besteht seit 8 Jahren die Möglichkeit,
über das Studienprogramm "Studium im Mittleren Osten" (SiMO) ein Jahr
lang an der Near East School of Theology (NEST) in Beirut/Libanon zu studieren.
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Heimspiel in Palästina - "Ein Sieg für den Fussball" [26.10.2008]
Am 26. Oktober fand das erste Länderspiel Palästinas gegen Jordanien
(1:1) auf palästinensischem Boden seit 1998 statt.
Im vollständig renovierten Al-Husseini-Stadion in Al-Ram waren unter anderem der FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und
der Ministerpräsident Dr. Salam Fayyad zugegen.
"Fussball ist weit mehr als ein Spiel. Beim Fussball geht es nicht nur
um Tore, sondern auch darum, die Welt zu berühren und eine bessere Zukunft
zu gestalten. ... Als FIFA-Präsident bin ich sehr stolz, beeindruckt
und geehrt, beim ersten Länderspiel des palästinensischen Teams in Palästina
dabei zu sein. Dies ist ein historischer Moment und ein Sieg für
den Fussball", erklärte der FIFA-Präsident.
Näheres können sie hier nachlesen.

Veranstaltungen mit Illan Pappe in Deutschland [22.10.2008]
Der Historiker Illan Pappe - bekannt geworden durch sein Werk 'Die ethnische Säuberung
Palästinas' (Rezension) - ist im November Gast
mehrerer auch anderweitig interessanter Veranstaltungen in Kiel und Berlin.
Näheres entnehmen Sie bitte demnächst unserem Kalender.

IWPS sucht Freiwillige für die Begleitung der Olivenernte in Palästina [10.10.2008]
Der „International Women's Peace Service”
sucht aktuell Friedens- und Menschenrechtsaktivistinnen die bereit sind Olivenbauer bei Salfit
zu unterstützen und sie durch ihre Anwesenheit vor Überfällen und Angriffen jüdischer Siedler
oder Militärs zu schützen.
Weitere Informationen können Sie hier finden.

Bilder von "Wir feiern Palästina" [30.08.2008]
Impressionen von der 'nakba'-Veranstaltung in Bonn vom gestrigen Freitag:
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Das Bonner Aktionsbündnis 'nakba 60' lädt am 29. August
ab 15:00 Uhr auf dem Münsterplatz zu einem Kulturfest
unter dem Titel "Wir feiern Palästina" ein:
"Diese Kultur wollen Palästinenserinnen und Palästinenser und ihre Freunde bei unserer Veranstaltung auf dem Bonner Münsterplatz zeigen. Gleichzeitig geht es um die Forderungen nach einem gerechten Frieden, dem Ende der israelischen Besatzung und dem Rückkehrrecht in ihre Heimat."
Ergänzende Links:
Einladung
Programm

A. Grosser: "Die Erben von Verachteten sollten nicht verachten." [26.06.2008]
Alfred Grosser, Prof. em. am Institut d'études politiques Paris
und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels wird am 26. Juni
in Aargau (Schweiz) Stellung zur Politik des Staates Israel nehmen:
"Ich bin als kleiner Junge 1933 in Frankfurt gedemütigt worden. Ich
kann nicht verstehen, daß Juden demütigen. Es geht auch um das
Verständnis für das Leiden der anderen."
Ergänzende Links:
Forum für Zeitzeugen - Gegen Gleichgültigkeit und Vergessen (Veranstalter)
IPK-Kalender

'Wir feiern Israels Geburtstag nicht' [03.05.2008]
In einem am 30. April im Guardian erschienenen Brief bekunden mehr als einhundert britische Juden ihre Absicht, den Geburtstag Israels nicht feiern zu wollen, bis „Araber und Juden als Gleiche in einem friedlichen Nahen Osten zusammenleben”.
Nachfolgend geben wir die deutsche Übersetzung dieses Textes wieder:
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Klage gegen Caterpillar von US-Berufungsgericht verworfen [25.10.2007]
Die Eltern von Rachel Corrie und Angehörige von palästinensischen
Opfern der von der israelischen Armee eingesetzten Caterpillar
Bulldozern hatten in den USA eine Klage gegen die Firma Caterpillar
eingereicht. Forderungen der Klage waren u. a. Entschädigung
für die erlittenen Verluste und die Untersagung, weitere Bulldozer
nach Israel zu liefern, solange diese zu völkerrechtswidrigen
Zwecken eingesetzt werden. Die Klage wurde in erster Instanz abgelehnt
und jetzt auch die Berufung dagegen.
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