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Kultur (Archiv)
Jenin: Neue israelische Attacken auf das 'Freedom Theatre'!
- Weiterer Mitarbeiter des 'Freedom Theatre' verschleppt [06.08.2011]
Nach der Entführung des Leiters der Technik des 'Freedom Theatre', Adnan Naghnaghiye, und einem der Vorstandsmitglieder, Bilal Saadi, durch die israelische Armee in
der Nacht des 27. Juli, haben die Besatzer am heutigen Samstag einen weiteren Mitarbeiter
entführt, den Schauspielschüler Rami Awni Hwayel (20), der 2009 unser Gast in Bonn war.
Rami wurde auf dem Weg von Proben in Ramallah nach Jenin an einem Checkpoint zwischen Nablus und Jenin von Soldaten aufgefordert aus dem Auto auszusteigen und dann sogleich gefesselt und verschleppt, nachdem man ihm die Augen verbunden hatte.
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
Acting Student Rami Hwayel taken by Israeli Army (6. Aug)
Theatre Under Occupation - Update on Kidnapped Staff (1. Aug)
Jonathan Stanczak zu der Attacke am 27. Juli (Video)

Mysteriöser israelischer Angriff auf Mitarbeiter des Freedom-Theaters
IPK erwartet das Ensemble nach wie vor im Oktober in Bonn [28.07.2011]
Als ob der Mord an Juliano Mer-Khamis, dem vormaligen Leiter des
Freedom Theatre, im April nicht schon schlimm genug war, wurde das
Freedom-Theatre heute Nacht auch noch von fünfzig Soldaten eines
Spezialkommandos heimgesucht, die einige Fenster einwarfen und
schliesslich zwei Mitarbeiter des Theaters entführten: Den Verwalter
der Einrichtung, Adnan Naghnaghiye, und ein Mitglied des Vorstands
des Freedom-Theaters, Bilal Saadi.
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
Israeli Army Arrests Two at Jenin Freedom Theater

Helfen Sie mit! - Kickstart a film!
'Roadmap to Apartheid' [26.07.2011]
Erzählt von
Alice Walker
verspricht 'Roadmap to Apartheid'
die definitive
Dokumentation
zu werden, welche die Praktiken
und Formen der südafrikanischen und der israelischen
Apartheid gegenüber stellt und vergleicht.
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
A Documentary project in Brooklyn, NY by Roadmap to Apartheid (kickstarter)

Interview mit der saudi-arabischen Autorin Badreya El-Beshr (ALAWI) [02.06.2011]
In ihrem Roman "Der Duft von Kaffee und Kardamom" erzählt die saudi-arabische Autorin
Badreya El-Beshr vom alltäglichen Kampf der Frauen um etwas mehr persönliche Freiheit.
Christoph Dreyer hat mit der in Dubai lebenden Schriftstellerin und Kolumnistin gesprochen.
Hat es Sie überrascht, dass Ihr Buch in Saudi-Arabien überhaupt zugelassen wurde?
Badreya El-Beshr: Ja, das war wirklich eine Überraschung. …
Das vollständige Interview bei qantara finden Sie hier. Das Buch können Sie auch in unserem Büro einsehen.
Ergänzende Links:
Der Duft von Kaffee und Kardamom Badreya El-Beshr bei ALAWI-Verlag

ZDF-Doku, 2009; "Das Freedom Theatre in Dschenin" (11. April, 19:00) [11.04.2011]
Am Montagabend
wiederholt das ZDF - leider nur im Theaterkanal - um 19:00 Uhr
ein großartiges Feature über das Freedom-Theatre aus dem Jahr 2009.
Ein absolutes muss für jeden, der 2009 Zeuge eines der Auftritte des 'Freedom Theatre' war.
Über Internet können Sie diesen Film auch hier sehen.

YES mit 'Forumtheater' in Bethlehem [29.03.2011]
Vergangenes Jahr tourte das
YES-Theater
aus Hebron auf Initiative des IPK mit der
KinderKulturKarawane durch
Deutschland.
Letzte Woche trat das Ensemble in Bethlehem mit einem auf die Mittel des Forumtheaters setzenden Stück auf.
Einen Bericht zu dem Aufritt finden Sie
hier
bei
PNN wieder.

'The Freedom Theatre Jenin' zeigt 'Alice in Wonderland' [05.02.2011]
('The Freedom Theatre' ist am 2. Oktober Gast des IPK in Bonn.)
Die neueste Produktion des 'The Freedom Theatre' - Alice im Wunderland - feierte am 23. Januar Premiere in Jenin. Sie ist die bisher umfangreichste Produktion, die nicht nur auf Theater sondern auch auf Tanz, Musik, Akrobatik, spezielle Lichteffekte und fantastische Kostüme setzt, um den Theaterabend zu einem bunten und fantastischen Erlebnis für die Kinder und den Rest der Familie zu machen.
In der Adaption des 'The Freedom Theatre' entkommt Alice der Realität aus Armut, Unterdrückung und
Konservatismus, die sie auf ein Leben aus Arbeiten im Hauhalt reduziert, und taucht in neues Wunderland
ein, in dem sie auf Charaktere trifft, die ihre Lage reflektieren und ihre Erfahrungen in Frage stellen.
Durch diese Begegnungen wird Alice dazu gezwungen über die eigene Identität zu reflektieren
und sich zu fragen , was "wahr" und was "falsch", was "normal" und was "abnormal" ist.

Unterstützen Sie den Antrag, Bethelehem zum Weltkulturerbe zu machen [05.02.2011]
Das palästinensische 'Ministerium für Kultur und Altertümer', das
'Zentrum für die Bewahrung des Kulturerbes' und die Stadt Bethlehem
haben bei der UNESCO beantragt, die Stadt Bethlehem zum
Weltkulturerbe
zu erklären.
Wenn die UNESCO diesem Vorschlag zustimmen würde, wären alle
Unterzeichner des 'Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt'
aufgefordert, die Stadt zu schützen und zu erhalten.
Diesen Antrag zu unterstützen, ist angesichts der israelischen
Planungen
sicher eine gute Sache.
Wenn Sie diesen Antrag
unterstützen möchten, dann unterschreiben Sie bitte
hier.

Boykott der 'Israelische Filmtage' in Berlin gefordert - Kritiker verurteilen Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der israelischen Botschaft [29.01.2011]
Wir bieten damit viel Raum für eine kritische Debatte.
Einer Delegitimierung Israels als kolonialistisch-rassistisches
Projekt treten wir allerdings nach Kräften entgegen.
(Erklärung der H. Böll Stiftung, 27.01.11)
Das erste Ergebnis der öffentlichen Kritik am Programm der Israelischen Filmtage der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin bestand darin, dass die Regisseure von The Black Panthers (in Israel) speak ihren Film zurückzogen; der laut Programmheft einzige Film der Filmtage (Titel: "Israel im Orient - Orient in Israel") in dem die uns als 'Palästininenser' bekannten Orientalen Israels wenigstens am Rande vorkommen.
Nun liegt ein dritter Brief vor, unterzeichnet von Berlin Academic Boycott, BDS Gruppe, Berlin, Kritische Jüdinnen, Juden und Israelis, Berlin und Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, in dem die Kritik noch einmal deutlich verschärft wurde, nachdem die Heinrich-Böll-Stiftung auf ihren Webseiten nun auch die israelische Botschaft als Unterstützer angibt. (Zur Erinnerung: 2010 brach Firas Maraghy nach 40 Tagen seinen Hungerstreik vor der Botschaft ab, nachdem ihm Zusagen hinsichtlich seines Status in Jerusalem gemacht wurden, die sich in Jerusalem als Täuschungen entpuppten.)
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
Reaktion auf Anwort der Heinrich-Böll-Stitung

'Israelische Filmtage' der Heinrich-Böll-Stiftung weiter in der Kritik [20.01.2011]
Nach der Kritik 'Kritischer Juden und Israelis' an dem
Programmheft
der Israelischen Filmtage der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin, daß
es der Idee Vorschub leiste, dass das Schicksal der arabisch-jüdischen
Immigranten mit dem der 1948 vertriebenen Palästiner gleichgesetzt
werden könne, ist weitere Kritik laut geworden.
Das Berliner Bündnis für Gaza moniert zurecht, dass die Filmtage den Eindruck erweckten, dass Israel nur die Heimat von europäischen und orientalischen Juden sei. (Dies wird explizit im Programmheft erklärt.) Andere 'Orientale' - ganz besonders, die Palästinenser, die heute - trotz der erfolgreichen ethnischen Säuberung im Jahre 1948 - 20% der Bevölkerung dieses Staates stellten, spielten in dem Programm verblüffenderweise keine Rolle.
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
Erste Reaktion der Heinrich-Böll-Stiftung
Zweiter Brief der 'Kritischen Juden und Israelis'
Kritik des 'Berliner Bündnis für Gaza'

Boston Palestine Film Festival 2010 [19.01.2011]
Das Publikum des vierten 'Bostoner Palästina Film Festivals'
wählte Mohammad Alatars Film
Jerusalem: The East Side Story,
zum besten Film des Festivals, der unlängst auch in Bonn
gezeigt wurde.
Das bemerkenswerte Programm
des Festivals demonstriert dazu deutlich, dass 'Palästina' auch filmisch sicher keine Wüste ist.

Kritische Juden und Israelis wehren sich gegen den Missbrauch der Geschichte der arabische Juden [13.01.2011]
Offener Brief kritischer Juden und Israelis zu den Darstellungen im Programmheft der Israelischen Filmtage der 'Boell-Stiftung'.
Sehr geehrte Damen und Herren der Heinrich Böll-Stiftung,
Wir, Jüdinnen, Juden und Israelis, haben mit großer Freude vernommen, dass Sie ein Filmfestival über Israel Ende Januar 2011 in Berlin veranstalten. Dabei soll die Auseinandersetzung mit der Geschichte und sozialen Lage der Misrachi, also Jüdinnen und Juden, die aus arabischen bzw. muslimischen Ländern stammen, im Fokus stehen. Umso größer war unsere Entsetzen, als wir das Programm zu sehen bekamen.
Bitte lesen Sie hier weiter.
Ergänzende Links:
The Black Panthers (in Israel) speak
