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Kultur (Archiv)
'Middle Eastern Cinemas'-Film (MEC) eröffnet Online-Shop [16.01.2010]
Die Verleih und Vertriebsfirma mec
(middle eastern cinemas), die sich auf kurze, mittellange und abendfüllende
Dokumentar- und Spielfilme aus dem Nahen und Mittleren Osten spezialisiert hat,
gibt die Eröffnung ihres neuen Online-Shops
bekannt.
Bitte lesen Sie
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Bonn: Konzert mit Marwan Abado Duo & Kamilya Jubran [03.10.2009]
In der Bonner Brotfabrik findet am 3. Oktober (Sa.) um 20:00 Uhr ein
Konzert mit zwei hervorragenden Solisten der palästinensischen
Musik-Avantgarde statt; zeitgenössische Poesie-Vertonungen mit dem
zentralen Instrument arabischer Musik, der Oud.
Kamilya Jubran stammt aus einer berühmten Musikerfamilie in Palästina. Mit vier Jahren
begann sie auf der Oud und dem Qanun zu spielen und sucht seit dem das musikalische
Abenteuer. Sie vertont zeitgenössische arabische Gedichte, übersetzt und vertont Poesie aus
anderen Kulturen ins Arabische.
Marwan Abado & Peter Rosmanith
gaben ihr erstes gemeinsames Konzert in der libanesischen
Hauptstadt Beirut. Seither befinden sich die beiden auf einer Reise zwischen Orient und
Okzident. Marwan Abados lyrische Stimme und seine erzählende, arabische Oud treffen auf
Peter Rosmaniths weltoffene, einfühlsame Perkussion. Die Lieder stammen großteils
aus eigener Feder oder von libanesischen und palästinensischen Dichtern.

„Wiedersehen in Jenin” - Stephan Wolf-Schönburg beim 'Freedom Theatre' (Jun 09) [25.09.2009]
Der Schauspieler Stephan Wolf-Schönburg hat nach Abschluss seiner Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien ebendort u.a. an Taboris Theater „Der Kreis” sowie am Volkstheater gearbeitet. Zu den Stationen seiner Karriere gehört eine Vielzahl weiterer prominenter Bühnen.
Im Frühjahr und Sommer diesen Jahres arbeitete er als Lehrer am 'Freedom Theatre' in Jenin:
„Während des Gazakrieges unterrichtete ich bereits die Studenten des medico-Partners The Freedom Theatre. In der Zeit stellte sich heraus, dass in April-Mai ein Lehrerengpass die Schauspielschule belasten würde, und so entschloss ich mich noch mal zwei Monate in Jenin im Norden Palästinas zu arbeiten. Nach mehrfachen Gesprächen mit Juliano Mer Khamis, beschließen wir, dass ich mit den Studenten an Texten von Mahmoud Darwish aus dem Gedichtband “The Butterfly´s Burden” arbeiten werde. ...”
Den vollständigen Beitrag bei 'medico international' finden Sie hier.

„Auftritt des 'Freedom Theatre' in Frankfurt” (von I. Radel, dpa) [23.09.2009]
Das "Freedom Theater" aus Jenin, das einzige Theater innerhalb eines palästinensischen Flüchtlingslagers, macht auf seiner ersten Auslands-Tournee auf die dramatische Lage in den besetzten Gebieten aufmerksam. Das kleine Willy Praml Theater platzt am Donnerstagabend beim Tourneeauftakt in Frankfurt aus allen Nähten - zusätzlich zu den regulären 200 Sitzen werden Matten ausgelegt und Stehplätze erfunden. In dem Stück "Fragments of Palestine" erzählen die jungen Menschen vom Alltag in Jenin. Unterdrückt von den Israelis, aber auch eingeengt von den archaischen Werten vieler Palästinenser.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Fernsehen: west.art (Di., 22.9) - "Das 'Freedom Theatre' zu Gast in NRW" [22.09.2009]
Am Dienstagabend berichtet der WDR um 22:30 Uhr in
'west.art'
über die Tournee des 'Freedom Theatre' in NRW:
„Wenn Kunst Menschen neue Lebenshoffnung gibt, dann hier. In Dschenin im Westjordanland wohnen rund 35.000 Palästinenser, deren Stadt von den Israelis besetzt ist. Personenkontrollen, Absperrungen, Einschränkungen - so sieht hier "Leben" aus. Das Veranstaltungszentrum "Freedom Theatre" möchte jungen Menschen Wege aufzeigen, mit den Mitteln der Kunst soziale und politische Veränderungen herbeizuführen. Junge Schauspieler des Freiheits-Theaters sind jetzt in NRW auf Tournee. west.art stellt das bewegende Projekt und die jungen Künstler vor.”

Marcel Khalife - Mahmoud Darwish: "Wir aber lieben das Leben" [18.09.2009]
Wir aber lieben das Leben wann immer wir es finden
Wir tanzen zwischen zwei Märtyrern, errichten zwischen beiden ein Veilchenminarett oder pflanzen Dattelpalmen
Wir lieben das Leben wann immer wir es finden
Der Seidenraupe rauben wir den Faden, um einen Himmel uns zu bauen und diesen Abschied uns zu weben
Wir lassen das Gartentor offen, damit der Jasmin an schönen Tagen ausgehen kann
Wir lieben das Leben wann immer wir es finden
Wo wir auch wohnen, säen wir schnellwachsende Pflanzen
Wo wir auch wohnen ernten wir einen Toten
Wir blasen auf der Flöte die ferne, ferne Farbe, und zeichnen ein Wiehern in den Staub unserers Weges
Dann schreiben wir unsere Namen auf, Stein für Stein
O Blitz, erhelle uns die Nacht, leuchte ein wenig
Wir aber lieben das Leben, wann immer wir es finden
Mahmoud Darwish
(dt. Claudia Ott)

Al Quds - Arabische Kultur-Hauptstadt [20.07.2009]
Die Webseiten von "Al-Quds 2009" legen den Schwerpunkt auf die
palästinensische Kultur und bieten dem Leser immer wieder neue
und überraschende Informationen...

Der Schuhputzer [12.07.2009]
Kurzgeschichte von Ghassan Kanafani
War es ein reiner Zufall, daß ich ihn heute an derselben Stelle traf, an der ich ihn zum allererstenmal getroffen hatte?
Da kauerte er auf seinem niedrigen Hocker, als habe er seinen Platz niemals verlassen: mit lockigem schwarzem Haar und mit Augen, in denen der Abglanz eines verzweifelten Wunsches war. Soeben bückte er sich über die kleine Holzkiste und prüfte den sauberen Glanz eines kostspieligen Schuhs. Wie gut hatte sich sein Bild in meinem Gedächtnis eingeprägt, seitdem ich es vor einem Jahr zum erstenmal an derselben Stelle erblickte. Es hatte sich mir nicht deshalb eingeprägt, weil sein Anblick außergewöhnlich gewesen wäre, sondern einzig darum, weil ich - ja, ich selbst - vor zehn Jahren an derselben Stelle und hinter einer ähnlichen Kiste gehockt hatte, als unsere Lage nach der Flucht aus Palästina am elendsten war.
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"Ghassan lebt in unserem Volk" - Interview mit Abdallah Frangi zur Ermordung Ghassan Kanafanis [11.07.2009]
1976 erschien im pdw-Verlag in Bonn ein Sonderheft mit dem Titel
"Ghassan Kanafani - Ein Palästinensisches Leben".
Im folgenden geben wir das darin abgedruckte Interview mit Abdallah Frangi - damals Vertreter
der PLO im Büro der arabischen Liga in Bonn - wieder:
Herr Frangi, seit dem Frühjahr 1972 unternahmen die Zionisten eine Serie von Anschlagen gegen palästinensische Führer und Einrichtungen im In- und Ausland.
Ghassan Kanafani war eines von vielen Opfern. Welchen Zweck verfolgten die Zionisten mit dieser Terrorwelle?
Die Anschläge kamen zu einer Zeit, als die PLO auf internationaler Ebene noch sehr isoliert war, aber die schwere Niederlage des September 1970 überwunden hatte.
Generell sollte die PLO geschwächt werden und man wollte der Anerkennung der PLO zuvorkommen. Das Ziel war die Liquidierung der PLO.
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8. Juli 1972 - Todestag des palästinensischen Schriftstellers Ghassan Kanafani [08.07.2009]
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Heute vor 37 Jahren, am 8. Juli 1972, wurde Ghassan Kanafani, Journalist,
Schriftsteller und Sprecher der PFLP zusammen mit seiner 16jährigen Nichte
Lamis in Beirut von einer israelischen Autobombe getötet.
Ghassan was the commando |

Vom 15. bis zum 23. Juli 2009 findet im Festsaal des Bahnhofs Rolandseck eine
Konzertwoche mit 13 jungen Musikerinnen und Musikern statt, Mitglieder
des West-Eastern-Divan-Orchestras von Daniel Barenboim - aus dem Iran, Palästina,
Ägypten, der Türkei, Syrien, Jordanien und Israel - unterrichtet von Chaim Taub.
Künstlerische Leitung: Guy Braunstein, 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.
Mehr Informationen finden Sie auf der Festival-Homepage.

Henning Mankell zum Literaturfestival in Palästina [11.06.2009]
Von Apartheid gestoppt
Israelisches Militär versuchte das internationale palästinensische Literaturfestival zum Schweigen zu bringen
Von Henning Mankell, 11. Juni 2009 (www.hintergrund.de)
Vor gut einer Woche besuchte ich Israel und Palästina. Ich gehörte zu einer Schriftstellerdelegation mit Vertretern aus verschiedenen Kontinenten. Wir sollten an einer palästinensischen literarischen Konferenz teilnehmen. Die Einweihung sollte im Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem stattfinden. Gleich nachdem wir uns versammelt hatten, kam schwer bewaffnetes israelisches Militär und Polizei und teilte uns mit, dass sie uns zu stoppen gedächten. Auf die Frage warum, kam als Antwort: "Sie sind ein Sicherheitsrisiko."
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Ergänzende Links:
Claire Messud - Walking miles in Palestinian feet
Palästinensisches Literaturfestival
Festival Blog

Tamer Institute in Ramallah erhält Astrid-Lindgren-Preis [04.06.2009]
Am Dienstag übereichte die schwedische Kronprinzessin Victoria in Stockholm den
Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis an Vertreter des Tamer-Instituts in Ramallah.
Der internationale, mit 445,000 € dotierte Kinderbuchpreis wird von der schwedischen Akademie der Künste alljährlich an Organisationen oder Erzähler vergeben, die das Lesen von Kindern oder Jugendlichen fördern.
In der Begründung der Jury hiess es:
Seit mehr als zwei Dekaden hat das Tamer-Institut das Lese-Interesse und die Kreativität palästinensischer Kinder mit Ausdauer, Mut und Ideemreichtum gefördert.
Dieses Interesse förderte das Institut dabei unter schwierigen Umständen mit ungewöhnlicher Breite und Vielfalt.
Im Geiste Astrid Lindgrens anerkennt das Institut die Macht des Worts und die Stärke des Buchs, Geschichten und Phantasie als wichige Schlüssel zu mehr Selbstbewusstsein, Toleranz und dem Mut das Leben zu meistern.
Weitere Informationen können Sie hier finden.

ZOOM Kino Brühl: Filmreihe Palästina [27.05.2009]
Am Mittwoch dem 6. Mai startet im Brühler ZOOM Kino eine vierwöchige
Filmreihe zum Thema Palästina. Dazu zeigt das ZOOM Kino jeweils
an jedem Mittwoch Filme aus Palästina bzw. Israel. Auf dem Programm
stehen „Paradise Now” (H. Abu-Assad; 2005),
„Private” (S. Constanzo; 2003), „Promises”
(C. Bolado, B. Goldberg, J. Shapiro; 2001).
Am 27. Mai wird Irit Neithardt, Ethnologin, Islam-/Politikwissenschaftlerin und Gründerin von mec film (middle east cinema) mehrere Kurzfilme vorführen.
Weitere Informationen können Sie hier finden.

Literaturfestival in Palästina (23.-28. Mai) [23.05.2009]
Vom 23. bis zum 28. Mai findet in Palästina das zweite jährliche Literatur Festival statt.
Aufgrund der Probleme, mit denen die Palästinenser bei dem Versuch unter militärischer Besatzung in ihrem Land herumzureisen rechnen müssen, wird die Festival-Gruppe - bestehend aus 17 internationalen Schriftstellern - zu ihrem Publikum in der Westbank reisen.
Stationen der Tour sind Ramallah, Jenin, al-Khalil/Hebron und Bethlehem.
Um Jerusalems Status als Kultur-Hauptstadt 2009 der arabischen Welt zu betonen, ist Jerusalem sowohl der Ausgangs- wie auch der Endpunkt der Tour.
Näheres zu dem Festival lesen Sie bitte hier nach.
Ergänzende Links:
Guardian: Bewaffnete israelische Polizei schliesst am ersten Abend das palästinensische Literaturfestival in Jerusalem"

Leonard Cohen tritt in Tel Aviv auf - Israelis fordern Boykott [10.05.2009]
Im Rahmen seiner Welt-Tournee 2009 will der weltberühmte Sänger Leonard Cohen - der auch in Deutschland gastiert - einen Auftritt in Tel Aviv absolvieren. Dagegen protestieren 43 israelische Unterzeichner dieser Petition.
Questions for Shomrim (L. Cohen, 1970)
And will my people build a new Dachau
And call it love,
Security,
Jewish culture
For dark-eyed children
Burning in the stars
Will all our songs screech
Like the maddened eagles of the night
Until Yiddish, Arabic, Hebrew, and Vietnamese
Are a thin thread of blood clawing up the side of
Unspeaking steel chambers
I know you, Chaverim
The lost young summer nights of our childhood
We spent on street corners looking for life
In our scanty drops of Marx and Borochov.
You taught me the Italian Symphony
Bitte lesen Sie
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Film in Köln: „'Heart of Jenin'” [03.05.2009]
Als Ismael Khatib 12-jähriger Sohn Ahmed im Flüchtlingslager von Jenin von der Kugel eines israelischen Soldaten tödlich getroffen wird, entscheidet sich der Palästinenser, die Organe seines toten Kindes an sechs fremde, israelische Kinder zu spenden, um damit deren Leben zu retten. Zwei Jahre später macht er sich nun auf die Suche nach ihnen und damit auf die Suche nach Ahmed.
Der Regisseur, Marcus Vetter, wird persönlich zugegen sein.
Näheres finden Sie hier.

arte (heute, 10:40 Uhr) - „My First War” [26.03.2009]
„Bei einem Einsatz als Reservesoldat im zweiten Libanonkrieg
im Sommer 2006 hatte der israelische Filmemacher Yariv Mozer
eine Kamera im Gepäck. Seine Aufnahmen dokumentieren den
brutalen Kriegsalltag und zeigen gleichzeitig die Soldaten
in ganz privaten und emotionalen Momenten.”
Hinweise zu der Sendung finden Sie hier.

„Warum hast du das Pferd allein gelassen?” - Lyrikabend mit Gedichten von M. Darwish in Bonn [20.03.2009]
Poetische Texte des berühmten palästinensischen Dichters Mahmoud Darwish,
gelesen in der arabischen Originalversion von Dr. Sarjoun Karam und in der
deutschen Übersetzung von Walter L. Mik, musikalisch eingerahmt vom Lautensolisten
Ahmad Al-Khatib auf der arabischen Oud.
Die Veranstaltung findet am 20. März um 20:00 Uhr im Haus der syrischen Botschaft statt.
Der Eintritt ist frei.

Köln: Benefizkonzert für die Musikarbeit in Palästina [18.03.2009]
Am 18. März beginnt ab 20:00 Uhr im Alten Pfandhaus, Köln, ein
Benefizkonzert für die Musikarbeit in den palästinensischen Gebieten.
Dazu spielen sechs international renommierte Instrumentalsolisten
Kammermusik von Schumann, Mozart, Penderecki und Dohnnanyi.
Der Erlös wird Musikprojekten und Konzerten im Westjordanland zukommen, insbesondere der deutschen Schule Talitha Kumi in Beit Jala/Bethlehem sowie Konzerten in den arabisch-lutherischen Kirchen in Jerusalem.
Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen zu € 18,00 im Vorverkauf,
an der Abendkasse zu € 24,00.

Arabische Autorinnen als Brücke zwischen Orient und Okzident [15.02.2009]
„Der Alawi Verlag will ein Fenster für die arabische Literatur und das arabische Buch öffnen und somit eine freie und engagierte Darstellung der arabischen Kultur ermöglichen. Dazu bemüht er sich, Brücken zu schlagen für einen lebendigen Kulturaustausch zwischen der deutschen und der arabischen Gesellschaft.
Aus unserer Sicht sind arabische Autorinnen die geeigneten Botschafterinnen für die moderne arabische Literatur. Wir sind der Auffassung, dass Romane und Poesie aus weiblicher Feder eine besondere Form des Dialogs und eine fruchtbare Debatte zwischen dem arabischen Kulturkreis und den europäischen Gesellschaften ermöglichen.”

The Freedom Theatre: „The Opsimist” [15.02.2009]
Auf dem aktuellen Spielplan des 'The Freedom Theatre' in Jenin steht
das Stück „The Opsimist”, offenbar angelehnt an
Emil Habibis
Roman „Der Peptimist”.
Der Roman erzählt das Leben des unbedarft wirkenden Palästinensers Said,
dem Glücklosen, der sich gezwungenermaßen an die Israelis verkauft und in
tragikomische, teils abstruse Situationen verstrickt wird.
In Jenin wird Said der Glücklose von Mohammad Bakri
gespielt, dem Schauspieler und Regisseur von 'Jenin Jenin'.

TV-Tipp: Eine enttäuschte Liebe zu Israel [08.02.2009]
Die Deutschjüdin Angelika Schrobsdorff ging 1983 nach Israel, um das Glück, das ihr die Nazis genommen hatten, wiederzufinden. Lange schien ihr Jerusalem die schönste Stadt der Welt, dann aber erlebte sie die hässliche Seite Israels.
Die Sendung wird am
8. Februar um 09:15 Uhr auf 3sat wiederholt.

„Yusuf Islam (Cat Stevens) veröffentlicht Lied für Kinder in Gaza” [30.01.2009]
Die Vereinten Nationen erklärten, dass Yusuf Islam (Cat Stevens) zusammen mit dem deutschen Bassisten Klaus Voorman das Lied „The day the world gets around” von George Harrison für die Kinder in Gaza neu aufgenommen haben.
Die Einnahmen aus dem Verkauf des Liedes kommen direkt den Kindern in Gaza zu Gute durch das Projekt „Save the Children” und einer Kooperation mit der UNRWA.
Mehr als 400 sind bei den Angriffen Israels auf den Gaza-Streifen ums Leben gekommen. Weit mehr wurden verletzt und haben zum größten Teil keine Obdach mehr.
Das Lied können Sie hier herunterladen.
Ergänzende Links:
Webseiten der UNRWA
Webseiten von Save the Children

Palästina/Israel Filmwoche in München (24.-31. Jan.) [19.01.2009]
Kommende Woche findet in München eine Filmwoche unter dem Titel
"Blickwechsel Palästina/Israel" statt.
Ab Samstag werden im Gasteig,
im Vortragssaal der Münchener Stadtbibliothek, die folgenden Filme
aus Palästina/Israel gezeigt:
"Jerusalem – The East Side Story", "Alles für meinen Vater",
"9 Star Hotel", "Laila's Birthday", "Lemon Tree", "Alles für meinen Vater",
"The Encounter Point", "Lady Kul el Arab", "Nuran", "Shahida Brides of Allah",
"Bil'in Habibti" und "Laila's Birthday" sowie diverse Kurzfilme, die von
Irit Neidhardt präsentiert werden.
Getragen wird die Veranstaltung u.a. von der 'Jüdisch-Palästinensischen
Dialoggruppe München'
Näheres erfahren Sie hier.
Das Programm finden Sie hier.

„Rette sie, die Kinder von Gaza ...” [19.01.2009]
Gebet eines Juden für die Kinder von Gaza
Von Bradley Burston
Wenn es jemals eine Zeit zum Gebet gegeben hat,
dann ist es jetzt.
Wenn es jemals einen vergessenen Ort gegeben hat,
dann ist es Gaza.
Herr, Schöpfer aller Menschenkinder,
erhöre unser Gebet an diesem verfluchten Tag.
Gott, den wir den Gesegneten nennen,
wende dein Antlitz ihnen zu, den Kindern von Gaza,
dass sie deinen Segen erfahren und Schutz.
Dort, wo jetzt nur Dunkelheit und Rauch herrscht,
und eine Kälte, die in die Haut schneidet.
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Erich Fried: "Worauf es ankommt" [31.12.2008]
Es kommt im Augenblick nicht darauf an
wann es war
daß die Unterdrückerregierung
in Israel
sich verwandelt hat
in eine Verbrecherregierung
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Marcel Khalifé und das Al Mayadine Ensemble zu Gast in Bonn [24.12.2008]
Der libanesische Oud-Spieler und UNESCO-Künstler für den Frieden ist
erstmals zusammen mit dem von ihm vor über 30 Jahren gegründeten
"Al Mayadine Ensemble" zu Gast in Bonn.
Den Titel des „Künstler für den Frieden” erhielt Marcel Khalifé von der UNESCO „in Anerkennung seines leidenschaftlichen und großzügigen Engagements für das musikalische Erbe”.
Das Konzert beginnt am 24. Januar (Sa.) um 19:00 Uhr in der Bonner Beethovenhalle.
Karten können Sie hier erwerben.

Dez. 1987: Beginn der ersten Intifada [16.12.2008]
Die Kinder der Steine
Sie haben die Welt geblendet
mit nichts in ihren Händen als Steinen
Sie brachten Licht Fackeln gleich...
und kamen als gute Nachricht...
Sie leisteten Widerstand... sie explodierten...
sie wurden Märtyrer
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Geschichte von unten: Das Nakba Archiv in Beirut [09.11.2008]
Obwohl bei der Geschichtsschreibung zu den Ereignissen von 1948 in Palästina
ein wachsendes Interesse an dem Narrativ der bislang Marginalisierten -
den Bauern, Frauen, Flüchtlingen, dem städischen Proletariat, den Beduinen etc.
- zu verzeichnen ist, gibt es doch immer noch vergleichsweise wenig Material,
das die Ereignisse aus der Perspektive der nichtprivilegierten Mehrheit
der palästinenschen Gesellschaft dokumentiert.
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Interview mit der Filmemacherin von „Slingshot Hip Hop” Jacky R. Salloum [08.11.2008]
Auf Al-Jazeera findet man ein Interview mit der Dokumentarfilmerin und Exil-Palästinenserin
Jackie Reem Salloum, deren neuester Dokumentarfilm „Slingshot Hip Hop” erst kürzlich
auf dem „Toronto Palestine Film Festival” gezeigt wurde.
Al Jazeera: Warum betrachten Sie Ihren Film als eine Form des Widerstands?
Salloum: Jeder Araber der daran arbeitet Stereotype und staatliches aussenpolitisches
Handeln zu hinterfragen oder der ein Werk erschafft, das unsere Kultur und Geschichte
reflektiert, leistet damit Widerstand.
Das englischsprachige Interview können Sie hier lesen.

Gilad Atzmon zu Gast auf beim Jazzfestival Frankfurt [30.10.2008]
HR-online: Jazz als Form des Widerstands – Der israelische Saxophonist Gilad Atzmon.
„Er ist einer der umstrittensten Musiker des Jazz, er ist einer der derzeit intensivsten Musiker des Jazz, er ist ein explizit politischer Jazz-Musiker, er ist gleich zweimal auf dem Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2008 zu hören.
”
Bitte lesen Sie hier weiter.

Khalil Hamra (Gaza) erhält 'Robert Capa Goldmedaille' [24.10.2008]
Der 1979 in Kuwait geborene Photograph Khalil Hamra ist der
diesjährige Gewinner der 'Robert Capa Goldmedaille' der
amerikanischen 'National Press Photographers Association'.
Der für AP arbeitende Hamra erhielt die Medaille für die Photos, die er Anfang 2009 während des israelischen Überfalls auf Gaza machte.
Bei der Überreichung der Auszeichnung sagte Hamra: "Diese Leute sind meine Leute. Das photographieren des verweifelten Mädchens angesichts ihrer getöteten Verwandten war schockierend. ... Ich dachte die ganze Zeit 'Was, wenn es jemanden aus meiner Familie trifft oder jemanden den ich kenne?'. Viele Bilder machte ich mit Tränen in den Augen."
Den vollständigen englischen Bericht finden Sie hier.

Filmreihe: "Israelisches Kino. Eine Retrospektive" (Nov./Dez.) [09.10.2008]
Vom 19. November bis zum 17. Dezember wird in Bonn
(Brotfabrik, Haus der Geschichte, Rheinisches Landesmuseum)
eine Reihe israelischer Filme aus den Jahren 1954 bis 1974 gezeigt.
Details können Sie demnächst hier
finden.

„Freunde und Freundinnen des Freedom Theatre Jenin” nehmen Arbeit auf [02.10.2008]
In Berlin hat sich ein Förderkreis - die „Freunde und Freundinnen des Freedom Theatre
Jenin in Deutschland” konstitutiert, um
die Arbeit des „Freedom Theatre Jenin” zu schützen
und zu unterstützen.
Näheres können Sie hier nachlesen.

Weltweite Lesung in memoriam Mahmud Darwisch am 5. Oktober 2008 [23.09.2008]
Das internationale literaturfestival berlin ruft zu einer weltweiten Lesung
von Gedichten Mahmud Darwischs am 5. Oktober 2008 auf. Mit den damit
verbundenen Veranstaltungen soll das Werk des Dichters, aber auch sein
Einsatz für eine friedliche und gerechte Koexistenz zwischen Arabern und
Israelis gewürdigt werden.
Bitte lesen Sie
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IDW - In Palästina gehen wichtige Kulturgüter verloren [17.09.2008]
Archäologische Kulturgüter auf palästinensischem Gebiet werden unwiederbringlich
verlorengehen, wenn sich die politische Situation in dieser Region nicht bald ändert.
Davor warnt der Mainzer Palästina-Experte Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zwickel.
Näheres können Sie hier nachlesen.

Palästinensisches Kulturfestival auf dem Bonner Münsterplatz am 29. August [21.08.2008]
Das Programm des Kulturfestival 'Wir feiern Palästina' in Bonn, am kommenden Freitag den 29. August,
hat mittlerweile einen finalen Zustand erreicht.
Zu dem Angebot gehören palästinensische Musikgruppen - vom Kinderorchester bis zur Hiphop-Gruppe -,
palästinensische Künstler, Interviews mit palästinensischen und jüdischen Zeitzeugen, eine
Ausstellung zur nakba und spez. Angebote für Kinder.
Ergänzende Links:
Vollständiges Programm für den 29. August

"Zorn, Sehnsucht und Hoffnung" - Uri Avnery gedenkt M. Darwish [18.08.2008]
EINEN DER weisesten Aussprüche, die ich je in meinem Leben hörte, sagte ein
ägyptischer General ein paar Tage, nachdem Anwar Sadat Jerusalem besucht hatte.
Wir waren die ersten Israelis, die nach Kairo gekommen waren. Vor allem wollten
wir von dem General wissen, wie es möglich war, dass man uns beim Oktoberkrieg
1973 derart überraschen konnte.
Der General antwortete: „Statt die Berichte des Nachrichtendienstes zu
lesen, hättet ihr unsere Dichter lesen sollen.”
Bitte lesen Sie
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Klage gegen Nakba-Ausstellung des Amsterdamer Tropenmuseums
abgewiesen [15.08.2008]
Michael Jacobs, ein jüdischer Niederländer, ist mit seinem Versuch gescheitert,
gerichtlich die äusserst bemerkenswerte Ausstellung des Amsterdamer
Tropenmuseums
zu stoppen, die sich der Vertreibung der Palästinensers durch den
vor 60 Jahren neu gegründeten Judenstaates annimmt.
Das Gericht entschied, daß "nichts im Text- oder Videomaterial der Ausstellung
zu Hass oder Gewalt aufreize würde" und dass die Austellung auch nicht
die Juden oder deren Glauben attackiere.
Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Januar 2009 zu sehen.
Ergänzende Links:
Bericht auf RNW:
Palestine exile exhibition 'is not Jew-bashing'
Ausstellung:
"Erinnerungen an ein verschwundenes Vaterland"

Palästina trauert um Mahmoud Darwish [14.08.2008]
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Schreib auf: Ich bin Araber Ich bin Araber, Ausweisnummer fünfzigtausend, acht Kinder, das neunte …es kommt nach dem Sommer! Macht dich das zornig? |
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Gemeinsamer Auftritt des palästinensischen Jugendorchesters
und des Collegium Musicum der Universität Bonn in Jerusalem [13.07.2008]
Ein Wunsch geht in Erfüllung: Im Gründungsjahr des Palästinensischen
Jugendorchesters äusserten die Mitglieder des Ensembles den Wunsch, innerhalb
der kommenden fünf Jahre in Jerusalem auftreten zu können.
Die ersten drei Workshops, des 2004 vom Edward Said National Conservatory
of Music (ESNCM) gegründeten Orchesters, fanden in Jordanien statt, der
vierte in Deutschland. Jetzt – im fünften Gründungsjahr, wird ihr Wunsch
wahr: Sie treten am 27. Juli gemeinsam mit dem Collegium Musicum der
Uni Bonn in Jerusalem auf.
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Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra zu Gast in Köln am 16. August 2008 [13.03.2008]
Nicht enden wollenden Beifall erhielt das West-Eastern Divan Orchestra als es zuletzt im August 2006 in Köln zu Gast war. So wie überall, wo Daniel Barenboim zusammen mit dem "Orchester für den Frieden" auftrat.
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Al-Jawal-Theater aus Sakhnin zu Gast in Frankfurt [23.02.2008]
Verständnis ohne Krieg - so lautet der Leitspruch des Jawal-Theaters aus
Sakhnin, einer kleinen Stadt im Norden Israels. Der Club der Arabischen
Kultur e.V. präsentiert die palästinensische Theatergruppe, die in
Frankfurt in der
"Interkulturellen Bühne"
am 20. und 21. März das preisgekrönte Stück
"Das letzte Feld"
aufführen wird (in arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln).
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Ausstellung zur 'nakba' im Amsterdamer Tropenmuseum [21.02.2008]
Zum 60. Jahrestag der Gründung Israels eröffnet das Amsterdamer
Tropenmuseum am 1. März eine Ausstellung mit dem
Titel "Palästina 1948 - Erinnerung an eine verlorene Heimat".
Für diese Gründung, die dazu führte, dass hunderttausende von Palästinensern
gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen haben die Palästinenser einen
eigenen Namen - 'nakba' - die Katastrophe.
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Goldener Löwe für Emily Jacir [24.10.2007]
Die palästinensische Künstlerin Emily Jacir wurde auf der gerade
stattfindenden 52. Biennale in Venedig mit dem „Goldenen
Löwen” für einen Künstler unter 40 Jahren
ausgezeichnet. Das ausgezeichnete Werk Jacirs trägt den Titel
„Material für einen Film” und ist eine Installation,
die den Spuren des palästinensischen Künstlers Wael Zuaiter
folgt. Zuaiter, der 1972 in Rom ermordet wurde, war der erste in einer
Reihe palästinensischer Intellektueller und Künstler, die vom
israelischen Geheimdienst in Europa „liquidiert” wurden.
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Al Khalife Konzert abgesagt [21.10.2007]
Ein Konzert vergangenen Sonntag mit dem libanesischen Musiker Marcel Al
Khalife in der kalifornischen Stadt San Diego wurde abgesagt. Nach
Khalife teilte ihm der Manager der Veranstaltung mit, dass sein
Auftritt die Gefühle der jüdischern Gemeinde in der Stadt
verletzen könnte. Der Auftritt könne aber stattfinden, wenn
Khalife zustimmen würde, sich den Abend mit einem israelischen
Künstler zu teilen.
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Barenboim zu Kritik an Israel [14.10.2007]
Der Berliner Generalmusikdirektor Daniel Barenboim sprach sich in einem Interview mit dpa erneut für eine Linie der gegenseitigen Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern aus. Auch gegen den Mythos, dass die Juden in Palästina ein menschenleeres Land vorfanden, bezieht er Stellung: „Israel behauptet noch immer, Palästina sei leer gewesen und deswegen hätten wir, die Juden, das Land bevölkert. Dabei war zur Zeit des Ersten Weltkriegs der jüdische Anteil an der Bevölkerung nur 15 Prozent. ”
Bitte lesen Sie
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Friedenskonzert in Jericho abgesagt [12.10.2007]
Die Organisation „One Voice” mit Sitz in New York hat ein
Konzert im Fußballstadium von Jericho aus Sicherheitsgründen
abgesagt. Das Konzert, für das der kanadische Rockstar Bryan Adams
als Hauptattraktion gebucht war, sollte am 18. Oktober gleichzeitig in
Jericho und in einem Park in Tel Aviv stattfinden. Für die
Konzerte sollte kein Eintritt erhoben werden.. „One Voice”
wollte stattdessen die
Besucher bitten, ihre Petition zu unterzeichnen, die israelische und
palästinensische Politiker auffordert, eine Vereinbarung zu
treffen, den Palästinensern einen Staat zu schaffen, in dem sie in
Frieden mit Israel leben können.
Bitte lesen Sie
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Gaza als Treffpunkt der Kulturen [7.10.2007]
Heute schloss die Ausstellung „Gaza an der Kreuzung der
Kulturen” im Museum für Kunst und Geschichte ihre
Tore. Vom 13. bis 15. Juli hatte das IPK eine Exkursion zu der
Ausstellung veranstaltet. In einem kurzen Bericht schildern A. Vetter
und W. Guting vom Vorstand des IPK ihre Impressionen:
Bitte lesen Sie
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Preise für palästinensische Fotografen [7.10.2007]
Mehrere palästinensische Fotografen und Fotojournalisten sind am Wochenende mit Preisen ausgezeichnet worden.
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Photojournalistin Alexandra Boulat gestorben [6.10.2007]
Die französische Photojournalistin Alexandra Boulat ist am gestrigen Freitag, den 5.10.2007, im Alter von 45 Jahren in einem Pariser Krankenhaus verstorben. Ihre Fotos, die häufig aus Krisengebieten stammen, wurden in Magazinen wie Time, Newsweek und National Geographic veröffentlicht. Ihre letzten Jahre verbrachte Boulat in Ramallah in der West Bank. Ihre letzten fotographischen Arbeiten zeigen das Leben unter der Besatzung und das Aufkommen der Hamas..
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Kunstakademie in Palästina eröffnet [6.10.2007]
Im September eröffnete die Internationale Kunstakademie Palästina. In einem vierjährigen Studium sollen die Studenten dort an den Abschluss Bachelor of Arts in den gegenwärtigen bildenden Künsten herangeführt werden. Das Projekt ist der Versuch, in der schwierigen Zeit der Besatzung qualifizierte Ausbildung zu institutionalisieren.
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Die Reise nach Jerusalem [3.10.2007]
Kabarettist Matthias Deutschmann ist mit einem neuen Soloprogramm unterwegs, das
den Titel „Die Reise nach Jerusalem trägt”. Seine
Recherchen für das Programm gründen zu einem erheblichen Teil
auf den Reportagen von Robert Fisk über den Nahen Osten.
Deutschmann macht sich auf den Spuren der Kreuzritter ins Heilige Land
auf, findet dabei aber immer wieder den Bezug zu Deutschland.
Deutschmann sieht den Terror als den „Dauerbrenner” unter
den Themen der nächsten Jahre. Terror werde auch in den
nächsten Wahlkämpfen zum Thema, wie es jetzt schon der
Wahlkampf von Roland Koch in Hessen zeige. Deshalb habe er sich der
fundamentalen Themen Abendland und Morgenland angenommen.
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Bücherei auf Rädern [3.10.2007]
„Die israelische Besatzung verweigert uns durch ihre militärischen
Checkpoints die Bewegungsfreiheit in unserem Territorium. Die
‚Bücherei auf Rädern für Gewaltlosigkeit und
Frieden’ startet zusammen mit der Allgemeinen Gewerkschaft der
Öffentlichen Transportarbeiter eine Kampagne, die wir
„Bücher entlang der Kluft - An den Checkpoints
Lesen” nennen. Wir betonen damit, dass Lesen aus Spaß eine
sehr wichtige Beschäftigung für Reisende in öffentlichen
Verkehrsmitteln ist und dass das Warten an den Checkpoints eine
großartige Zeit ist, um es in vollen Zügen zu
genießen.” So lautet die Ankündigung einer Kampagne
der palästinensischen unabhängigen und basisdemokratischen
Organisation „Library on Wheels for Nonviolence and Peace (LOWNP)”.
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My Name Is Rachel Corrie in Denver [28.9.2007]
Das Theaterstück „My Name Is Rachel Corrie” über das Leben und den Tod der US-amerikanischen Friedensaktivistin wird nach vielen Hindernissen heute in Denver aufgeführt. Das Londoner Royal Court Theatre setzte Corries Tagebücher in ein Drama für eine Frau um, das eine idealistische und leidenschaftliche junge 23jährige zeigt, die ihren Platz in der Welt inmitten der komplexen politischen Vorgänge im Nahen Osten sucht. In den USA erfuhr die Aufführung des Stückes diverse Hindernisse, so dass die von Brian Freeland in geleitete Produktion erst die vierte in den USA ist.
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Refuge - Neue CD von Gilad Atzmon [20.9.2007]
Am 1. Oktober erscheint Gilad Atzmons neue CD „Refuge”, die er
mit seinem Orient House Ensemble eingespielt hat. Sie enthält
Bebop mit Einflüssen aus dem Mittleren Osten, der „neuen
Musik” und der „elektronischen Musik”. Es ist das
mittlerweile fünfte Album des Orient House Ensemble und lässt
erneut eine atemberaubende Mischung von arabischen Rhythmen und
Melodiebögen mit diversen Spielarten des Jazz erwarten. Momentan
befindet sich die Band auf einer ausgedehnten Tour durch
Großbritannien, auf der sie die neue CD vorstellt.
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Palästinensisches Hip-Hop Trio DAM auf jüdischen Kulturtagen [14.9.2007]
Bei den Jüdischen Kulturtagen in Berlin ist zum ersten Mal eine palästinensische Gruppe aufgetreten. Eingeladen war das palästinensische Hip-Hop Trio DAM. In ihren Texten wendet sich die Gruppe gegen die Unerdrückung der Palästinenser durch den israelischen Staat. Die Band wohnt in der zwischen Tel Aviv und Jerusalem gelegenen arabisch-jüdischen Stadt Lod.
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Tamim Barghouthi erreicht 5. Platz bei einem Poeten Wettstreit [8.9.2007]
Tamim Barghouthi, Poet mit palästinensischer Herkunft, ereichte bei einem Lyrikerwettbewerb eines Fernsehsenders in Abu Dhabi den 5. Rang.
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Gründerin des Palästinensischen Jugendsinfonie Orchesters erhält Musikpreis [6.9.2007]
Anna-Sophie Brüning
erhält den Prätorius Förderpreis des Landes
Niedersachsen. Brüning ist Gründerin und Künstlerische
Leiterin des Palästinensischen Jugendsinfonie-Orchesters, mit dem
sie regelmäßig Konzerte in Palästina, Israel und Jordanien gibt.
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Neue Rim Banna CD [22.8.2007]
Für Ende August ist die neue CD der
palästinensischen Musikerin Rim Banna,
Seasons of Violet (Lovesongs from Palestine),
angekündigt. Banna wurde uner den Palästinensern Anfang der
90er populär, als sie palästinensische Kinderlieder aufnahm
und sie so vor dem Vergessen bewahrte. Viele dieser Lieder werden heute
wieder dank Rim Banna gesungen. Näheres zur CD finden Sie
hier.

Nigel Kennedy in Ost-Jerusalem [24.7.2007]
Der britische Ausnahmeviolinist
Nigel Kennedy
spielte am vergangenen Sonntag auf dem Jerusalem Festival in
Ost-Jerusalem. Alle bisherigen Versuche, ihn für Konzerte in
Israel zu verpflichten scheiterten. In einem Interview mit der
israelischen Tageszeitung
Haaretz
äußerte er sich zu den Gründen, die ihn nun
bewegten, in Ost-Jerusalem zu spielen:
"Ich wurde der palästinensischen Geschichte gewahr, als ich in New York
studierte. Meine damalige Freundin war Palästinenserin und durch
sie wurde ich mit dem Problem vertraut und begann es zu verstehen, noch
vor dem Mauerbau und all der anderen Grausamkeiten. Sie musste jedes
Jahr nach Hause fahren, weil sie sonst ihre Staatsbürgerschaft
verlor ... Damals verstand ich, dass es nur darum ging sie zu
gängeln und vom Studium abzuhalten. ... Heute war ich wirklich
schockiert, als ich die Mauer hier sah. Es ist ein neuer Typus
Apartheid, barbarischen Verhaltens. Wie kann man kollektive
Bestrafungen verhängen und Menschen von einander trennen? Wir sind
alle Bewohner des selben Planeten. Ich würde denken, dass die Welt
etwas von Süd Afrika gelernt hat. Die Welt sollte eine Nation
bestrafen, die nichts gelernt hat. Das ist der Grund, warum ich hier
auftrete. ... Das Konzert heute abend ist sehr emotional, weil ich vor
Leuten spiele, die gefangen sind, um ihnen zwei Stunden Freude zu geben
und ihnen zu zeigen, dass die Welt sie nicht vergessen hat.
"
Nachzulesen ist der Artikel mit Interview in englischer Sprache
hier.

Gaza an der Keuzung der Zivilisationen [27.4.2007]
"Die an der Mittelmeerküste gelegenen 362 km
2
des Gaza Streifens werden in den
Nachrichtensendungen
der Fernsehprogramme mit tragischer Regelmäßigkeit gezeigt.
Bombadiert von Bildern mit ausgebrannten Autokarosserien, von
zerstörten Häuserreihen und von mit grünen, gelben und
schwarzen Fahnen flankierten Begräbnisprozessionen, können
sich die westlichen Betrachter nur kaum die sagenhaften
archäologischen Reichtümer vorstellen, die hier unter dieser
täglichen Gewalt versteckt liegen.
"
So lauten die ersten Sätze einer Presseerklärung des Kunst- und
historischen Museums in Genf zu einer heute eröffneten Ausstellung mit dem
Titel
Gaza an der Keuzung der Zivilisationen.
530 Objekte wurden für die Ausstellung zusammengestellt,
um die mehrere tausend Jahre alte Zivilisation zu dokumentieren. Die
gesamte Presseerklärung ist in englischer Sprache
hier
einzusehen. Eine von 3.500
v.u.Z. bis heute reichende Zeittafel, ebenfalls in englischer Sprache, ist
hier
als PDF zu laden. Das IPK wird eine Exkursion zu der Ausstellung
durchführen. Näheres und Anmeldung
hier.

Chicago Festival des palästinensischen Films [11.4.2007]
Das Programm des in Chicago jährlich stattfindenden Festivals
für den palästinensischen Film für 2007
steht fest. Gezeigt werden:
Belonging
(experimenteller Film, Palästina 2006, 35 Min)
/
Checkpoint Bethlehem
(Dänemark) /
Encounter Point
(USA 2006, 85 Min, Regie: Ronit Avni, Julia Bacha) /
Goal Dreams
(USA 2006, 86 Min, Regie: Maya Sanbar, Jeffrey Saunders) /
Good Morning Qalqilia
(Sabah el khair Qalqilia) /
Happy Days
/
It's Not A Gun
(über die Musikschule für Kinder al-Kamandjat) /
Kemo Sabe / Leila Khaled, Hijacker
(Schweden 2005, 85 Min, Regie: Lina Makboul) /
Make A Wish
(Itmanna) /
Open Heart / Palestine Blues / Palestine, Summer 2006
(experimenteller Film, Palästina 2006, 35 Min) /
Soup Over
Bethlehem
(Mloukhieh) /
Two Hands.
Näheres über das Programm erfahren Sie in englischer Sprache
hier.
Das Festival findet vom 14.
- 26. April 2007 statt. Weitere Informationen über den Film
Goal Dreams
finden Sie
hier
auf den Seiten des IPK.

Theater über Rachel Corrie abgesetzt [5.4.2007]
Ein Theaterstück über die US-amerikanische Friedensaktivistin
Rachel Corrie
wurde in Miamia, Florida, abgesetzt.
Rachel Corrie
wurde im Gaza-Streifen von einem israelischen Bulldozer
überfahren, dem sie sich gewaltlos in den Weg gestellt hatte. Die
Produzenten des Stücks führten aus:
"... viele Konflikte sind aufgetaucht und die damit verbundenen Risiken
erweisen sich für unsere Gemeinschaft als zu groß ...
".
Die Verantwortlichen wurden telefonisch und in entsprechenden Blogs
bedroht. Nachzulesen in englischer Sprache
hier
auf den Seiten von Rachel's World.

Mozart Festival in Palästina [26.3.2007]
Vom 31.3. bis zum 14.4. findet in Bethlehem, Jerusalem, Nablus und Ramallah
ein Mozart Festival
statt. Zu dem Ereignis werden über 200 Musiker und Studenten aus
dem Nahen Osten und aus Europa erwartet. Zu den Höhepunkten
gehören 3 Aufführungen der
Zauberflöte,
das
Requiem
und Auftritte des international gefeierten Pianisten
Saleem Abboud Ashkar,
der aus Nazareth gebürtig ist. Das komplette Programm und
weitere Informationen finden Sie
hier
in englischer Sprache.
