Institut für Palästinakunde
- IPK -

Start / Gesellschaft / Zensur (Archiv)


Bonner AStA-Vorsitzender erniedrigt sich vor der israelischen Staatsraison [23.05.2011]

Rajaa Zoabo Omari hat einen Traum - Ein Albtraum für Jakob Horneber & Partner Wie schon zuvor berichtet, liess es sich der GRÜNE AStA-Vositzende Jakob Horneber am vergangenen Donnerstag nicht nehmen, einen Vortrag der Abna El-Balad Aktivistin Raja Zoabi Omari mithilfe der Polizei abzubrechen.

Sich als Zensurbüttel Israels zu erniedrigen und im israelischen Staatsinteresse auf die ansonsten permanent hochgehaltenen Werte der Aufklärung zu urinieren, das hält die Elite und jene die hoffen dereinst dazu zu gehören für karrierefördernd, nicht nur bei den GRÜNEN.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Mubarak in Bonn (LiLi)
'Der Kampf für allgemeine Menschen- & Bürgerrechte in Israel' - Vortrag & Diskussion mit der Palästinenserin Rajaa Zoabi Omari aus Haifa


AStA-Chef der Universität Bonn lässt Sicherheitsdienste und Polizei aufmarschieren, um Vortrag mit Rajaa Zoabi Omari abzubrechen [20.05.2011]

Blonde AStA-Kofferträgerin beim Versuch den Launen des AStA-Vorsitzenden Geltung zu verschaffen Am 19. Mai 2011 fiel die Uni Bonn in das Zeitalter des Absolutismus zurück.

Während der Veranstaltung mit Rajaa Zoabi Omari, wurden auf Befehl des Bonner AStA-Vorsitzenden Sicherheitsdienste und Polizei - vier Polizeiwagen - in Marsch gesetzt, um das in der Verfassung verbriefte Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit aufzuheben.

Dem Vorsitzenden des AStA - so hiess es - habe der Titel des Vortrags 'Der Kampf für allgemeine Menschen und Bürgerrechte in Israel' nicht gefallen. Die Veranstaltung sei daher sofort einzustellen.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
'Der Kampf für allgemeine Menschen- & Bürgerrechte in Israel' - Vortrag & Diskussion mit der Palästinenserin Rajaa Zoabi Omari aus Haifa
Bonner AStA, Tummelplatz für Islamophobiker, Kriegstreiber und Anbeter des israelischen Staatsinteresses?


nakba-Ausstellung in Aachen: Wieder Erpressungsversuche durch Vertreter des israelischen Staatsinteresses [16.04.2011]

Aachen: Der Vorstand der 'Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit' dreht durch Die nakba-Ausstellung soll ab dem 7. Mai in Aachen gezeigt werden, und wieder treten die Vertreter des israelischen Staatsinteresses als Zensoren auf.

Während sich die Stadt Düsseldorf geräuschlos zum Helfershelfer der Interessen des 'jüdischen' Staates machte - und es der jüdischen Gemeinde erlaubte, sich entgegen liberalen und rechtstaatlichen Prinzipien als Zensor zu betätigen - nimmt der Fall in Aachen eine ganz andere Entwicklung.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Palästinenser-Ausstellung: Attacken gegen evangelische Kirche (Aachener Nachrichten)
Die Christlich-Jüdische hat die nächste Krise (Aachener Nachrichten)


Update zur Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf [12.04.2011]

Düsseldorf zensiert nakba-Ausstellung Von Ingrid Rumpf erreichte uns folgende Nachricht:

Hier die neusten Infos zur Nakba-Ausstellung in Düsseldorf:

gestern sind die Veranstalter (DPG-Regionalgruppe Düsseldorf) in die Beschwerde gegen den Bescheid des Verwaltungsgerichts Düsseldorf gegangen, überzeugt davon, dass dieser Akt von Zensur um der Sache Willen grundsätzlich entschieden werden muss. Wir gehen natürlich davon aus, dass wir gewinnen, falls jedoch nicht, müssen wir mit Kosten in Höhe von ca. 900€ rechnen. In dem Fall werden wir uns dann noch einmal an Euch mit der Bitte um finanzielle Unterstützung wenden.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Weitere Reaktionen auf die Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf [02.04.2011]

Reaktionen auf die Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf Ambei zwei weitere Stellungnahmen zu der skandalösen Schliessung der Düsseldorfer Ausstellung - Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948.


An den Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf,
Herrn Dirk Elbers
und an den Leiter des Dezernats,
Herrn Burkhard Hintzsche

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Hintzsch,

Bitte lesen Sie hier weiter.


Gericht lehnt Einspruch gegen die Schliessung der nakba-Aufstellung in Düsseldorf ab [30.03.2011]

Reaktionen auf die Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf Zu dem gescheiterten Versuch die Schliessung der Ausstellung Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 vor Gerichts rückgängig zu machen, schreibt Ingrid Rumpf von der Flüchtlingskinder im Libanon e.V. :

Gegen die Absetzung der Ausstellung durch die VHS, die laut einem Aktenvermerk der Stadt nachweislich auf Betreiben eines Vertreters der jüdischen Gemeinde zustande gekommen ist, wurde von den Veranstaltern, der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Regionalgruppe Düsseldorf, ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt, der allerdings vom Verwaltungsgericht Düsseldorf zurückgewiesen wurde. Das Gericht argumentiert sinngemäß, dass in dem geschlossenen Vertrag der DPG von der VHS kein Rechtsanspruch für das Zeigen der Ausstellung eingeräumt wird. Vielmehr ist die VHS selbst der Veranstalter und kann daher ihre frühere Entscheidung zugunsten der Naba-Ausstellung auch wieder rückgängig machen. Über die politische Fragwürdigkeit und die das Klima vergiftende Wirkung der Entscheidung der Stadt Düsseldorf sagt das Gericht naturgemäß nichts.


Reaktionen auf die Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf [28.03.2011]

Reaktionen auf die Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf Das IPK hat sich entschlossen zwölf der Protestbriefe bzw. Stellungnahmen zu veröffentlichen, die uns im Zusammenhang mit der skandalösen Schliessung der Düsseldorfer Ausstellung - Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 - erreicht haben.

Damit möchten wir uns nicht nur bei allen engagierten Mitstreitern bedanken, sondern auch allen anderen Mut machen sich gegen die Zensur durch die Obrigkeit zu wehren. Schliesslich steht hier nicht nur eine Ausstellung in Düsseldorf zur Debatte, sondern die Freiheit der Berichterstattung und der Aufklärung in ihrer Gesamtheit, nicht nur in Sachen Palästina.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf - Aktueller Stand [28.03.2011]

Protest des 'Arbeitskreises Palästina Nordrhein Westfalen' vor der VHS in Düsseldorf Von Ingrid Rumpf, von der Flüchtlingskinder im Libanon e.V., erhielten wir folgende Notiz zum aktuellen Stand in Duesseldorf:

Zu Eurer Kenntnis: z.Z. läuft ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung beim Verwaltungsgericht Düsseldorf. Die Entscheidung werden wir sofort mitteilen. Wir hoffen natürlich, dass das Gericht wie in Freiburg entscheidet, nämlich zugunsten der Veranstalter in Düsseldorf.


Zivilgesellschaft wehrt sich gegen die Zensur der nakba-Ausstellung in Düsseldorf [28.03.2011]

Protest des 'Arbeitskreises Palästina Nordrhein Westfalen' vor der VHS in Düsseldorf Nach der skandalösen Zensur der Ausstellung Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 durch die Stadt Düsseldorf, regt sich Widerspruch aus der Zivilgesellschaft.

In Düsseldorf protestierten Vertreter des Arbeitskreises Palästina Nordrhein Westfalen (einer der Organisatoren der Ausstellung) nicht nur gegen die Zensur derselben (Bilder hier), sondern auch gegen die Manifestation einer Gruppe verwirrter Jugendlicher, die dem Glauben anhängen, dass man sich vom Antisemitismus heilen könne, indem man die Fahne der einzigen 'Jüdischen Demokratie' auf arabischem Boden schwenke.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Auch Düsseldorf lässt sich von der Israel-Lobby vorführen (ipk)
Presseerklärung des Arbeitskreises Palästina e.V.
Stellungnahme von 'Flüchtlingskinder im Libanon e.V.'
Muster für ein Anschreiben an den Sozialdezernenten


nakba-Ausstellung: Auch Düsseldorf lässt sich von der Israel-Lobby vorführen [26.03.2011]

Düsseldorf zensiert nakba-Ausstellung Die Stadt Düsseldorf hat sich dazu entschlossen, sich der Stadt Freiburg anzuschliessen, um ihren Bürgern nach Freiburger Vorbild den Sack des israelischen Staats-Interesses über den Kopf zu ziehen.
Besonders pikant dabei ist, dass die iraelische Knesset ziemlich genau zum selben Zeitpunkt ein "Gesetz" erliess, das die Erwähnung der nakba in Israel unter bestimmten Umständen unter Strafe stellt.

Während die Freiburger in vorauseilendem Gehorsam schon vor der Eröffnung tätig wurden und dazu die Veranstalter mit Dreck bewarfen, war die Ausstellung (unten) in Düsseldorf immerhin 7 Tage zu sehen, um dann durch die Entscheidung des Sozialdezernenten abgeräumt zu werden.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Die Unsichtbaren und die Sichtbaren [23.03.2011]

Yasser Ahed Al-Hilu (16), ermordet von isr. Artilleriegranaten am 23.2.2011 Das Geheimnis der surrealen öffentlichen Wahrnehmung des Israel/Palästina-Konflikts liegt in der einfachsten aller Zensurtechniken, der Auslassung.
Während der Bombenanschlag in Jerusalem, der einer 59-jährigen Frau das Leben kostete, schon wenige Minuten später auf den Titelseiten aller Online-Medien gut sichtbar prangte, starben Yasser Ahed Al-Hilu (16), seinen Bruder Muhammad Jihad Al-Hilu (11) und deren Onkel Yasser Hamer Al-Hilu (50) in Gaza, ohne dass ihr Tod auch nur in Nähe der Titelseiten geriet. Sie blieben unsichtbar.

Sag mir, wer ist ein Terrorist?!

Bitte lesen Sie hier weiter.


"Anständige" Kölner wollen nicht mit Bildern aus Gaza konfrontiert werden [27.02.2011]

Antideutsche Logik: "Opfer" israelischer Herrschaft SIND Antisemiten, denn anderenfalls wären sie nicht deren "Opfer" geworden Einigen Kölner antideutschen Vorkämpfern für Israel ist es gelungen, eine Resolution in Umlauf zu bringen, in der verlangt wird die Kölner 'Klagemauer' zu zensieren: Jene Dauerausstellung mit Bildern, Grafiken und Karten, welche die Kölner unmittelbar mit den Ergebnissen der israelischen Gewaltherrschaft in Palästina bzw. Gaza konfrontiert.

Die Antideutschen stören sich natürlich nicht an der israelischen Gewaltherrschaft, DER Grundlage für die Errichtung und die Aufrechterhaltung des Existenzrechts des 'jüdischen' Staats auf dem Boden der Palästinenser. Sie stören sich nicht an der Gefangenschaft von c.a. 1.5 Millionen Palästinensern in einem Käfig namens Gaza, der von Israel durch eine Blockade am Rand einer humanitären Katastrophe gehalten wird und auch nicht an den barbarischen Militäreinsätzen Israels, die dazu dienen die immer wieder von diesem Käfig ausgehenden Rebellionen blutig niederzuschlagen.
Was sie stört ist vielmehr die öffentliche Darstellung dieser Gewaltherrschaft.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Resolution gegen antiisraelische und antisemitische Darstellungen an der so genannten "Kölner Klagemauer"


The Lobby strikes back: Angriff auf 'electronic intifada' [03.12.2010]

Ali Abunimah (electronic intifada) auf der Stuttgarter Konferenz Nachdem Israel seit Beginn diesen Jahres damit begonnen hat Aktivisten des gewaltfreien palästinensischen Widerstands in seinen Gefängnissen verschwinden zu lassen - z. B. Jamal Juma, Mohamed Othman, Abdallah Abu Rahmah, Abeeb Abu Rahmah und Ameer Makhoul - und versucht kritische NGOs in Israel einzuschüchtern oder finanziell auszutrocknen, setzt die Lobby ihre Angriffe gegen die Zivilgesellschaft nun auch ausserhalb Israels fort.

Während in Frankreich versucht wird BDS-Aktivisten zu kriminalisieren und in Deutschland die IHH verboten wurde, versucht eine israelische Lobby-Organisation nun den amerikanischen Betreibern von electronic intifada finanziell das Wasser abzugraben.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Why NGO Monitor is attacking The Electronic Intifada (ei)


Israelische Dissidenten protestieren gegen Zensur durch die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin [26.11.2010]

Norman Finkelstein

Wieder einmal maßt sich die deutsche Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, das Amt des Zensors an, und versucht das 'Maritim' in Berlin unter Druck zu setzen, um die Kritiker isr. Politik einzuschüchtern bzw. mundtot zu machen. (Natürlich mit Unterstützung durch die exaltierten Kriegstreiber vom ultra-imperialistischen Flügel der 'LINKS'-Partei.)

Das Ziel ihrer Aktion ist die palästinensische Ärzte und Apothekervereinigung, die - wie jedes Jahr gegen Ende November - zu einem Treffen anlässlich des Internationalen Tags der Solidarität mit dem palästinensischen Volk ins Berliner 'Maritim' eingeladen hat.
Stein des Anstosses, der um 18:30 am Samstag beginnenden Veranstaltung, ist ein Vortrag mit dem Titel "Israel und Palästina in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft", den der bekannte US-Politologe und Autor Norman Finkelstein halten wird.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Israelische Dissidenten protestierten gegen Zensur in Berlin
Brief der Vorsitzenden der jüd. Gemeinde zu Berlin an das 'Maritim'


Alfred Grosser, die 'Arschgeigen' und der Rückfall in die Barbarei - Nachlese zu Alfred Grossers Rede zum 72. Jahrestag der Novemberprogome [13.11.2010]

Alfred Grosser will anders sein, wie seine ehemaligen Verfolger Die Rede Grossers vor der Paulskirche führte bekanntlich nicht zu dem Eklat, mit dem Vertreter des ZdJ gedroht hatten, falls dieser 'ausfällig' werde.
In der Tat bot die stark von seiner Biographie beeinflusste Rede - die Sie hier nachlesen können - keinen Anlass für einen derartigen Aufstand.

Rein im Palästinakontext gesehen ist die Rede dabei durchaus zu kritisieren: siehe Grossers positiven Bezug auf Ben Gurion - einen der Architekten der nakba -, siehe seine Behauptung, daß Israel zur westlichen Welt gehöre. (Wohl bezogen auf den Westen der Sonntagsreden. Nicht den realen, dessen Aussen- und Innenpolitik sich immer weniger von der Israels unterscheidet.)

Bitte lesen Sie hier weiter.


nakba Ausstellung in Freiburg: Verwaltungsrichter verteidigen Artikel 5 des Grundgesetzes, kassieren städtischen Zensurbeschluss [11.11.2010]

Ein Aspekt der israelischen Staatsgründung, den die Stadt Freiburg nicht öffentlich zeigen wollte Der Beschluss der Stadt Freiburg, ihre Bürger vor der Kenntnis einiger Aspekte der israelischen Staatsgründung zu schützen, wurde durch einen Entscheid der vierten Kammer des Freiburger Verwaltungsgericht kassiert.

"Die Ausstellung verstoße inhaltlich nicht gegen Strafgesetze und sei von der Meinungsfreiheit getragen …" verlautbarte das Gericht. Daher und um Schaden von den Klägern - dem Cafe Palestine - abzuwenden, denen die Stadt die zugesagten Räumlichkeiten kurzfristig entzogen hatte, müsse die Ausstellung so wie geplant zugelassen werden.

Gegen dieses Urteil wolle die Stadt - einer Meldung der Badischen Zeitung zufolge - keinen Einspruch erheben.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Presseerklärung der Stadt Freiburg
Erklärung von Ingrid Rumpf (Libanonhilfe)


"Lassen Sie dies nicht zu und laden Sie Herrn Grosser besser wieder aus" - S. Kramer, Generalsekretär des ZdJ, an die Frankfurter Oberbürgermeisterin [09.11.2010]

Alfred Grosser will anders sein, wie seine ehemaligen Verfolger Nachdem bekannt wurde, daß Alfred Grosser, dessen jüdische Familie 1933 aus Deutschland emigrierte, am 9. November anlässlich des 72. Jahrestag der Novemberprogrome in der Frankfurter Paulskirche sprechen wird, meinte der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, zur Feder greifen zu müssen, um der Gastgeberin der Veranstaltung, der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth, einen Brief zu schreiben.

Die Vorstellung, daß Alfred Grosser zu diesem Anlass sprechen könne, erfülle ihn mit Befremden und Entsetzen; die Oberbürgermeisterin täte besser daran, Alfred Grosser wieder auszuladen.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Meine Lehre aus der Nazizeit (taz, 2008)
Sofort heißt es: Antisemitismus! (ksta, 2009)
Ich bin genetisch optimistisch (taz, 2009)


nakba-Ausstellung: Stadt Freiburg fest im Griff israelischer Staatpropagandistik [04.11.2010]

Freiburg: Der Gestank aus Angst und grenzenlosem Opportunismus Einer Email von Dr. Gabi Weber aus Freiburg zufolge, ist es den Bütteln des israelischen Staatsinteresses nun auch in Freiburg gelungen, den Bürgern der Stadt den Sack des israelischen Propaganda-Interesses über den Kopf zu ziehen.

Mitarbeiter des Dezernats II der Stadt Freiburg, die bis dato der Präsentation der 'nakba'-Ausstellung in den Räumen der Stadtbibliothek am 12. Nov. zugestimmt hatte, hätten plötzlich festgestellt, daß die 1924 in Freiburg geborene Schirmherrin der Ausstellung, Hedy Epstein, die der deutschen NS-Mordmaschinerie 1939 mit einem Kindertransport nach England entkam, eine Terroristin sei. (Hedy Epstein hatte sich der Free-Gaza-Flotte angeschlossen, die darauf drängt, die ebenso inhumane wie illegale Belagerung Gazas aufzuheben).
Eine weitere Beteiligte, Evelyn Hecht-Galinski, sei von Mitarbeitern des Dezernats als 'benutzte Jüdin' tituliert worden.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Presseerklärung der Stadt Freiburg
Erklärung von Ingrid Rumpf (Libanonhilfe)


Bewegung auf den 'Nachdenkseiten' und bei der 'taz'? [15.07.2010]

AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. ... Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Wunder auf den NachDenkSeiten

Auf den NachDenkSeiten hat sich nun doch ein kleines Wunder ereignet.

Die Betreiber dieser Seiten - linke Sozialdemokraten, die gegen die neoliberale Wandlung der SPD Stellung beziehen - nehmen für sich in Anspruch, "eine gebündelte Informationsquelle für jene Bürgerinnen und Bürger [zu sein] …, die am Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher zweifeln und gegen die gängigen Parolen Einspruch anmelden".

Was die Palästinafrage angeht war leider bisher festzustellen, daß diese Seiten ihren Anspruch nicht im allergeringsten erfüllen. Palästina ist auf dieser "kritischen Webseite" nahezu eine terra incognita. Durchsucht man z.B. die Seiten mithilfe von 'google' nach dem israelischen Überfall auf die Gaza-Hilfsflotte, so erhielt man bisher nicht einen einzigen Treffer.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Quellen:
Der Hilfskonvoi hat die Blockade und die humanitäre Situation in Gaza wieder auf die politische Agenda der Regierungen gebracht - Interview mit Annette Groth auf 'NachDenkSeiten'
Gottes verheißenes Land - Georg Baltissen, taz


Erinnerung verboten - DGB Frankfurt will keine Erinnerung an die nakba [19.06.2010]

Bild einer Palästinenserin 1948 Am Donnerstag, dem 17.6., sollte die vom Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. konzipierte Wanderausstellung Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 in Frankfurt/Main, im DGB-Haus eröffnet werden. Offenbar führten jedoch Zensur oder Selbstzensur dazu, daß der mitveranstaltende DGB in Frankfurt die Räumlichkeiten plötzlich zurückzog.

"Die Darstellung" argumentierte der DBG, entspräche "nicht unserer Politik, die auf gegenseitiges Verständnis von Juden und Palästinensern gerichtet ist.".
Dieses 'Argument' ist bar jeder Glaubwürdigkeit. Auch dem DGB wird klar sein, daß eine "Verständigung" nicht durch die Leugnung der Geschichte erreicht werden kann. Von daher ist anzunehmen, daß das Ziel des DGB allein darin bestand, die Erinnerung an die nakba zu verbieten, um sich so als besonders treuer Vasall Israels zu profilieren.

Bei der Eröffnung der paralellen nakba-Ausstellung in Tübingen, erklärte Dr. Ernst Tugendhat, emeritierter Professor für Philosophie an der FU Berlin:
"Man kann sich vom Antisemitismus nicht befreien, indem man Juden für nicht kritisierbar erklärt, sondern nur, indem man sich zu ihnen wie zu normalen Menschen verhält, die wie alle Menschen je nach den Umständen, in dem, was sie tun, kritisiert oder gelobt werden können."

Ein Rat, den sich der DGB in Frankfurt zu Herzen nehmen sollte.

Ergänzende Links:
Protest gegen Zensur nach Absage von Palästina-Ausstellung (jw)
Rede zur Eröffnung der nakba-Ausstellung von Prof. Dr. Ernst Tugendhat
Informationen und Hintergründe zur Absage (Palästina-Forum-Nahost)


monitor schlägt der 'Israel-Lobby' ein Schnippchen [17.06.2010]

„Wir versuchen es immer wieder: Wie eine deutsche Jüdin die israelische Seeblockade durchbrechen will”

Monitor berichtet über das 'Jüdische Schiff' Das IPK hatte bereits seit dem Wochenende die Information, daß monitor einen Bericht über Gaza und das 'Jüdische Schiff' bringen würde.

Wir hätten einen entsprechenden Hinweis sicher auch über unseren Verteiler verschickt, wenn sich eine entsprechende Ankündigung auf den Seiten von monitor befunden hätte, was bis heute Mittag jedoch nicht der Fall war. Eingedenk der Truppen, welche die 'Israel-Lobby' sicher auch im WDR mobilisieren kann, hatte sich die Redaktion offenbar dazu entschieden, den Bericht erst in letzter Minute anzukündigen.

So sehr man sich freuen mag, daß monitor es gewagt hat überhaupt über das Schiff zu berichten, so sehr macht es einen doch betroffen zu sehen, wie groß die Furcht vor der illegitimen Macht der 'Israel-Lobby' heutzutage ist.

Wiederholung der Sendung am Freitag: 05:00 Uhr - ARD / 09:30 Uhr - RBB / 14:15 Uhr - WDR / 20:15 Uhr - EinsExtra

Ergänzende Links:
Wir versuchen es immer wieder: Wie eine deutsche Jüdin die israelische Seeblockade durchbrechen will (Bericht)
Sprachregelung außer Kraft gesetzt: tagesschau setzt 'Schmugglertunnels' in Anführungszeichen


Deutsche Hüter der israelischen Staatsraison auf der Kölner Domplatte angekommen: “… diesen Spinner … ordentlich durchzuprügeln und den Stuß … abzufackeln” [20.05.2010]

Demnächst in Köln? Isr. Siedler 'überzeugen' eine Palästinenser sein Land zu verlassen Kannte man randalierende und plündernde 'Siedler' bisher nur von der Westbank - damit befasst, die Palästinenser zu terrorisieren, um in Besitz ihres Landes zu gelangen - so scheinen deren deutschen Adepten nunmehr doch auch in Köln auf der Domplatte angekommen zu sein.

Ziel ihrer Aktion am 8. Mai war die Klagemauer von Walter Herrmann auf der Kölner Domplatte, der zu ihrem Verdruss die Verbrechen öffentlich zur Schau stellt, die der israelische Staat an den Palästinensern seit Jahrzehnten straflos verübt. Straflos ganz allein deswegen, weil die Täter das Licht der Öffentlichkeit normalerweise nicht fürchten müssen, dank der allgegenwärtigen vorauseilenden Selbstzensur in praktisch allen Medien.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Zensiert, Entmündigt und Ahnungslos - Deutsche Öffentlichkeit unter Besatzung [10.05.2010]

Maulkorb für Bassem Naim; Gesundheitsminister in Gaza Für Anfang Juni diesen Jahres hatte die Evangelische Akademie Bad Boll den Gesundheitsminister der HAMAS-Regierung in Gaza, Bassem Naim, zu einer Tagung mit dem Titel "Partner für den Frieden - Mit Hamas und Fatah reden" eingeladen, um zu erörtern ob und welche Möglichkeiten bestehen, um auch mit der HAMAS in einen konstruktiven Dialog einzutreten, um den Palästinakonflikt zu beenden.

Dieses Ansinnen wurde offenbar auch den deutschen Hütern der israelischen Staatsraison bekannt, deren vornehmste Aufgabe darin besteht, hierzulande das israelische Deutungsmonopol des Geschehens in Palästina durchzusetzen.
Da diese Deutungen dem Licht der Realität nicht standzuhalten vermögen - werden sie öffentlich (!) mit Methoden durchgesetzt, die einer demokratischen, liberalen und aufgeklärten Öffentlichkeit unwürdig sind:

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Bassem Naeem: HAMAS verurteilt den Holocaust (guardian, 2008)
Deutschland: HAMAS-Offizeller bekommt kein Visum für Teilnahme an Konferenz (haaretz)


'Nie wieder!' kritisches zu Israel in der taz? [29.04.2010]

taz: Tumult auf Antisemitismus-Tribunal Am Dienstag dieser Woche, sollte in Berlin ein Tribunal stattfinden, bei dem die Jüdische Gemeinde zu Berlin die taz-Chefredakteurin, Ines Pohl, Mores lehren wollte.

Das Vergehen der taz bestand in der Veröffentlichung eines Kommentars von Iris Hefets - Pilgerfahrt nach Auschwitz - in dem sie die Instrumentalisierung des Holocausts durch den israelischen Staat hart kritisierte. Wie zu erwarten führte dies zu einem Aufruhr, der auch nach dem später erfolgten Abdruck einer eher schwachen Replik von Alexander Hasgall - Lehren aus dem Holocaust - nicht abklingen wollte.

So beschloss die jüd. Gemeinde eine Podiumsdiskussion auszurichten, zu der sie allerdings nicht Iris Hefets - Jüdin und israelische Staatsbürgerin - einlud, sondern die Chefredakteurin der taz, Ines Pohl, die es gewagt hatte den Kommentar abzudrucken.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Bücherverbrennung beim 'Heidelberger Stückemarkt'? [26.04.2010]

Heidelberger Stückemarkt: Yassir Arafat unerwünscht Das ist natürlich - um es gleich vorneweg zu sagen - eine Übertreibung, jedoch mit einem wahren Kern:

Der seit 1984 alljährlich vom Theater in Heidelberg ausgerichtete 'Heidelberger Stückemarkt' ist ein Dramatikerwettbewerb und Theaterfestival, der jungen Autoren ein Forum bietet.

Dieses Jahr werden zwischen dem 29. April und 9. Mai unter anderem vier Gastspiele zum Thema Shoah zu sehen sein; das Gastland des Jahres 2010 ist Israel.

Gäste, die den Veranstalter zu ganz besonderer 'Rücksichtnahme' veranlasst haben, wie man einem offenen Brief des Verlegers des Palmyra Verlags, Georg Stein, entnehmen kann.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Dr. Rolf Verleger zur deutschen Israel-Lobby: "Da ist nur eine große nationalistische Leere" [22.02.2010]

Der Missbrauch der Antisemitimus-Anschuldigung - © C. Latuff Die intensive Kampagne der einschlägig bekannten 'besorgten' Bürger - vor allem besorgt, daß ein Schatten auf das Objekt ihrer hemmungslosen Idealisierung - des israelischen Besatzerstaats - fallen könnte, hatte den gewünschten Erfolg.
Allein dadurch, daß sie es vermochten in bewährter Art und Weise Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik zu einer klebrigen, braunen Masse zu verrühren und Norman Finkelstein damit einzureiben, gelang es ihnen Kirchengemeinden, die Böll-Stiftung und zuletzt auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung derart einzuschüchtern, daß diese die Türen vor Finkelstein verschlossen, der es daraufhin vorzog seinen Aufritt in Deutschland komplett abzusagen.

Bitte lesen Sie hier weiter.


München: OB Christian Ude fordert Stop der Unterstützung für die DIG!? [04.12.2009]

"Man muß Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer." (Elie Wiesel)

Aus Sicht des deutschen Arms der Israel-Lobby, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), war der 23. Oktober in München ein Erfolgstag. Denn just an diesem Tag entzog die Stadt München - nach einem Schreiben der DIG an die Stadträte und den OB der Stadt - den Veranstaltern von 'Salam Shalom' in letzter Minute die Räumlichkeiten für eine Veranstaltung mit Ilan Pappe, dem Autor von 'Die ethnische Säuberung Palästinas'.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Stadt München unterwirft sich der Zensur der DIG [24.10.2009]

Am Abend des 23. Oktober sollte in München die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe "Israel - Mythos und Wirklichkeit" stattfinden, zu der die Initiatoren Ilan Pappe, den Autor des Buchs "Die ethnische Säuberung Palästinas" (Rezension), eingeladen hatten.

Den Angaben der Veranstalter zufolge reichte ein von der 'Deutsch israelischen Gesellschaft' am Vortag an die Spitze der Stadt München gerichteter Brief, um die diese dazu zu bewegen, den Veranstaltern den für diesen Tag zugesagten Raum in der Münchener Karlstraße zu verweigern.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Joel Kovel, Autor von „Overcoming Zionism” zum Schweigen gebracht [15.03.2009]

L. Watzal zu 'Overcoming Zionism' Mit der Terminierung des Vertrags von Prof. Joel Kovel durch das Bard College - Autor des Buches "Overcoming Zionism" mit dem Untertitel "Creating a single democratic state in Israel/Palestine" - hat jene Lobby in den USA einen weiteren Sieg davon getragen, deren Ziel darin besteht, den wissenschaftlichen Diskurs durch Dogmen und Verleumdungen zu ersetzen und die akademische Freiheit zu beseitigen.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Uni Dortmund verpasst sich einen Maulkorb [25.12.2008]

(http://amos-zeitschrift.eu) Diese Einschätzung legt zumindestens der Bericht nahe, den wir von Dr. Viktoria Waltz (pens.) erhielten, die das IPK im Frühsommer diesen Jahres als Referentin geladen hatte.
Am Anfang der Ereignisse stand dem Bericht zufolge ein interner Rundbrief an die Mitglieder der DAVO, in dem Frau Fr. Dr. Waltz vorschlug eine neue Informationsplattform für den Nahen Osten aufzubauen.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Unterschriftenaktion für Ludwig Watzal in Köln [14.04.2008]

Während einer Informationsveranstaltung zum 60sten Jahrestag der nakba in Köln am 12. April unterschrieben 72 Besucher der Veranstaltung einen von dem Fraktionsgeschäftsführer der Linken in Köln - Michael Kellner - formulierten Brief an den deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble, in dem dieser ersucht wird, den Redakteur und Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung, Dr. Ludwig Watzal, gegen eine von mehreren zionistischen Lobbyistenverbänden initiierte Rufmordkampagne in Schutz zu nehmen.
Den Brief können Sie hier nachlesen. Hier finden Sie das entsprechende Word-Dokument.


Tagesspiegel reiht sich in die Rufmord-Kampagne gegen Ludwig Watzal ein [10.04.2008]

Mit dem am 5. April unter der Rubrik 'Antisemitismus' erschienen Artikel 'Juden protestieren bei Schäuble' macht sich 'Der Tagesspiegel' mit der Rufmord-Kampagne gemein, die zur Zeit gegen den Bonner Publizisten Ludwig Watzal - einen fundierten Kritiker israelischer Politik - abläuft.
Geradezu genüsslich berichtet Frank Janssen über den neuesten konzertierten Vorstoß von Funktionären aus dem Dunstkreis israelischer Nationalisten - Vorstände verschiedener jüdischer Organisationen - um Ludwig Watzal bei seinem Dienstherren - dem deutschen Innenminister - als Antisemiten zu denunzieren.

Bitte lesen Sie hier weiter.


taz: "Jagt den Watzal" [25.03.2008]

Georg Baltissen setzt sich in der taz vom 25. März mit dem neuesten Versuch der Israel-Lobby auseinander, den für seine israel-kritischen Publikationen zum Nahostkonflikt bekannten Redakteur und Publizisten Ludwig Watzal einzuschüchtern.
Watzal, eine der wenigen Stimmen, die für eine fundierte, akribisch recherchierte Analyse und Kritik der Politik Israels bekannt ist, und dem sein Arbeitgeber - das bpb - bereits einen Maulkkorb verpasst hat - soll nun anscheinend auf Basis fadenscheiniger Vorwürfe durch eine undurchsichtige Seilschaft rund um den Bundestagsabgeordneten Gerd Weisskirchen gänzlich mundtot gemacht werden.
Vorwürfe, für deren Klärung der SPD-Bundestagsabgeordnete Weisskirchen der taz nicht zur Verfügung stand.

Den Artikel in der taz lesen sie hier.

Aktuelle Nachrichten zum Thema Zensur finden Sie hier.

© IPK